Innenminister Boris Pistorius in einer Porträtaufnahme © picture alliance Foto: dpa /Julian Stratenschulte

Legaler Waffenkauf: Pistorius fordert schärfere Regeln

Stand: 28.01.2022 11:26 Uhr

Nach einem Amoklauf an der Universität in Heidelberg mit zwei Toten und drei Verletzten fordert Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) schärfere Regeln für den Kauf von Waffen.

Er sei entsetzt darüber, dass es in Europa immer noch zu einfach sei, legal an Waffen zu kommen. Der legale Waffenerwerb müsse auf den Prüfstand, um Taten wie in Heidelberg zu verhindern, sagte Pistorius am Freitag vor einem Treffen der Innenministerinnen und Innenminister von Bund und Ländern in Stuttgart.

Weitere Informationen
Polizisten stehen neben Krankenwagen und Fahrzeugen der Feuerwehr auf dem Gelände der Heidelberger Universität an einem Eingang zu einer Klinik, die sich auf dem Campus befindet. © R.Priebe//Pr-Video/dpa

Amoklauf: Waffen aus Österreich

Er soll zudem in einer rechtsextremen Partei gewesen sein. Mehr bei tagesschau.de. extern

18-Jähriger kaufte drei Gewehre

Der 18 Jahre alte mutmaßliche Täter von Heidelberg hatte am Montag in einem Hörsaal eine 23-jährige Studentin erschossen und drei weitere Personen zum Teil schwer verletzt. Er hatte eine Woche vor der Tat in Österreich drei Gewehre gekauft - zwei bei einem Waffenhändler, eine bei einer Privatperson. Der 18-Jährige tötete sich nach der Tat selbst.

Archiv
Das Rathaus am Maschsee. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Hannover

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 28.01.2022 | 11:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen

Eine Gewitterfront mit Blitzen zieht bei Bockenem über den Landkreis Hildesheim hinweg. © dpa Foto: Julia Stratenschulte

Tief "Emmelinde": Unwetter verläuft im Norden eher glimpflich

In Schleswig-Holstein, Hamburg und Nord-Niedersachsen gab es bisher kaum Schäden. Heftiger traf es Südniedersachsen. mehr