Stand: 26.02.2020 13:11 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Bei Coronavirus-Verdacht: Vorab Arztpraxen anrufen

Nachdem in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg weitere Coronavirus-Infektionsfälle bekannt geworden sind, bereitet sich auch Niedersachsen auf einen möglichen Coronavirus-Ausbruch vor. Im Landtag will Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Nachmittag über Vorbeugemaßnahmen des Landes gegen das Coronavirus informieren. Das kündigte Landtagspräsidentin Gabriele Andretta zu Beginn der Beratungen im Parlament an. NDR 1 Niedersachsen informiert am Donnerstag ab 07.45 Uhr schwerpunktmäßig über das Cornavirus. Dabei können Sie Ihre Fragen an Experten im Studio stellen.

 

Beratungsaktion
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Fragen und Antworten zum Coronavirus

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Das Coronavirus breitet sich aus. Viele Fragen dazu hat am Donnerstag ein Experte bei NDR 1 Niedersachsen beantwortet. Weitere Antworten zum Thema finden Sie im Fragen- und Antworten-Katalog von NDR.de. mehr

 

Fragen und Antworten

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Gesundheitsamt: "Zunächst Praxis informieren"

Das Landesgesundheitsamt erklärte am Mittwoch auf Nachfrage von NDR.de, dass Menschen bei einem begründetem Infektionsverdacht - zum Beispiel nach einem Aufenthalt in besonders vom Coronavirus betroffenen Gebieten wie China, Iran oder im nördlichen Italien - sich zunächst telefonisch in einer Arztpraxis melden sollten. NDR.de hat Antworten auf wichtige Fragen zum Coronavirus zusammengestellt.

Arztpraxen sollen Verdachtsfälle separieren

Die Praxen könnten dann Maßnahmen treffen, sodass der möglicherweise Infizierte nicht in Kontakt mit anderen Patienten komme. In der Praxis könne dann ein Abstrich gemacht werden, so Gesundheitsamtsprecher Holger Scharlach. Ihm zufolge richtet sich das Landesgesundheitsamt bei den Maßnahmen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI).

Teneriffa-Touristen unter Quarantäne

Unterdessen sitzen wegen des Coronavirus' auf der spanischen Atlantikinsel Teneriffa Touristen fest. Darunter ist auch Lars Winkler aus dem Emsland. Die spanischen Behörden haben das Hotel unter Quarantäne gestellt. Nach den Worten von Winkler haben Polizisten das Gelände abgeriegelt. In dem Hotel sind derzeit rund 1.000 Menschen untergebracht. Bei dem Erkrankten handelt es sich ihm zufolge um einen Gast aus Italien.

Hamburg setzt auf Hausbesuche

Die Hansestadt Hamburg hat sich nach eigenen Angaben dafür entschieden, dass die Menschen bei begründeten Verdachtsfällen nicht in die Kliniken oder Arztpraxen kommen sollten. In einem solchen Fall würde ein Arzt oder eine geschulte Fachkraft einen Hausbesuch machen und dort eine Probe entnehmen, die dann in einem Labor binnen Stunden untersucht werde, hieß es.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 26.02.2020 | 13:00 Uhr

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