Die Narbe © NDR

Die Narbe: Was Unglücke mit uns machen

Stand: 07.10.2020 10:00 Uhr

Es gibt Ereignisse, die brennen sich tief in unser Gedächtnis ein. Unglücke, Tragödien, Katastrophen, die traumatisieren und Narben hinterlassen.

Es sind Unglücke, an die sich fast jeder erinnert: die Massenkarambolage aufgrund eines Sandsturms auf der A19 bei Rostock im Jahr 2011, das Zugunglück von Eschede 1998, die Flugschau-Katastrophe von Ramstein 1988. Was machen diese Unglücke mit den Menschen, die sie erlebt haben oder die als Angehörige betroffen waren? Welche Wunden und Langzeitfolgen, welche Narben haben die Ereignisse bis heute hinterlassen?

Um diese Fragen geht es in dem neuen NDR Doku-Talkformat Die Narbe. Jede der drei Folgen beginnt mit einer halbstündigen Dokumentation über das jeweilige Unglück. Danach spricht Moderatorin Anja Reschke mit ihren Gästen über die Langzeitfolgen.

Weitere Informationen
Eine Frau und ihr erwachsener Sohn stehen vor einem Holzkreuz an einer Straße. © NDR

Die Narbe (1/3): Der Sandsturm

Ein Sandsturm nimmt Autofahrern auf der A19 zwischen Berlin und Rostock die Sicht – acht Menschen sterben, 130 werden verletzt. Welche Spuren hat dieser 8. April 2011 hinterlassen? mehr

Eine Frau mit blondem Pferdeschwanz und weißem Schal. © NDR

Die Narbe (2/3): Das Zugunglück von Eschede

Bis heute prägt das Zugunglück von Eschede im Juni 1998 die Menschen. Woraus schöpfen Betroffene Kraft? mehr

Der Film begleitet Roland Fuchs und Christopher Söhnlein über insgesamt eineinhalb Jahre und geht der Frage nach, wie ein Trauma das Leben der Betroffenen beeinflusst und woraus sie Kraft für die Zukunft schöpfen. © NDR

Die Narbe (3/3): Das Trauma von Ramstein

Bei einer Kunstflugshow in Ramstein stürzt 1988 ein Düsenjet ab. 70 Menschen sterben, 450 Menschen werden verletzt. mehr

Collage aus Bildern von Katastrophen.

Die Narbe als Audio-Podcast abonnieren

Sandsturm auf der A19, Zugunglück von Eschede, Flugschaukatastrophe von Ramstein: Was machen Unglücke mit den Menschen, die sie erlebt haben oder die als Angehörige betroffen waren? mehr

Dieses Thema im Programm:

Die Narbe | 14.10.2020 | 21:00 Uhr

Mehr Geschichte

Ein sowjetischer Militärarzt untersucht kurz nach der Auschwitz-Befreiung einen bis auf die Knochen abgemagerten Häftling aus Wien. © dpa - Bildarchiv

Auschwitz: "Das Schrecklichste, was ich je sah"

Heute vor 76 Jahren befreiten russische Soldaten Auschwitz. Mehr als eine Millionen Menschen hatten die Nazis dort ermordet. mehr

Gedenkstein an die Opfer des Holocaust auf dem Jüdischen Friedhof in Rostock. © picture-alliance/ dpa/dpaweb Foto: Bernd Wüstneck

Holocaust - Das beispiellose Verbrechen

Mehr als sechs Millionen Juden wurden während der NS-Zeit ermordet. Daran erinnert jedes Jahr am 27. Januar ein Gedenktag. Ein Dossier. mehr

Claude Lanzmann © picture alliance/dpa | Mark Terrill Foto: Mark Terrill

Lanzmanns Holocaust-Doku: Welche Bedeutung hat "Shoah" heute?

Filmkritikerin Katja Nicodemus spricht über Claude Lanzmanns Dokumentarfilm, der erstmals online zugänglich ist. mehr

Die Internistin Mechthild Bach mit ihrem Anwalt Matthias Waldraff zu Verhandlungsbeginn am 18. Januar 2011 in einem Gerichtssaal im Landgericht Hannover. © picture alliance / dpa Foto: Peter Steffen

Mechthild Bach: Wie ein Medizinprozess in den Tod führte

13 Patienten soll die Ärztin getötet haben. Zerrieben von einem Mammutprozess begeht sie am 24. Januar 2011 Suizid. mehr

Norddeutsche Geschichte