Sendedatum: 18.02.2017 19:00 Uhr

Mythologie und Brauchtum

Blick auf den Kreuzgang des Schweriner Doms © picture-alliance / ZB Foto: Jens_Büttner
Kreuzgang am Schweriner Dom

Im Christentum zeigt das Glockengeläut die Zeit zum Gebet an. Des Weiteren soll es die Ankunft des Heiligen Geistes verkünden. Das Geläut von Kirchenglocken soll zudem Dämonen erschrecken und zum Flüchten bringen, wie der Theologe und Philosoph Durandus im 14. Jahrhundert schrieb.

Auch der böse Blick soll mit ihrer Hilfe abgewehrt werden - deshalb schmücken viele Frauen und Männer in Europa sich und vor allem ihre Kinder mit Glöckchen. Auf dieselben Ursprünge gehen viele Bräuche im Alpenraum zurück, beispielsweise das Ausläuten des alten und Einläuten des neuen Jahres.

 

Karte: Unsere Glocken im Norden

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Musica | 18.02.2017 | 19:00 Uhr

NDR Logo
Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/geschichte/Mythologie-und-Brauchtum,gnmythologie101.html

Mehr Geschichte

Heinz-Friedrich Harre und Reinhard Lüschow küssen sich am 1. August 2001 vor dem Standesamt Hannover, nachdem sie ihre Lebenspartnerschaft haben eintragen lassen. © epd-bild / Dethard Hilbig Foto: Dethard Hilbig

"Homo-Ehe": Von eingetragener Partnerschaft zur "Ehe für alle"

Das Lebenspartnerschaftsgesetz ermöglicht homosexuellen Paaren am 1. August 2001 erstmals eine Annäherung an die Ehe. mehr

Norddeutsche Geschichte