Stand: 06.06.2017 12:11 Uhr  | Archiv

Zinnien: Perfekt für Beete und Balkonkästen

von Helge Masch

Dahlie, Studentenblume, Sonnenblume und Aster: Sie alle sind mit der Zinnie verwandt. Das Korbblütengewächs wird im Sommer gern in Beeten, Balkonkästen und Kübeln im Freien mit anderen Blumen kombiniert. Die Gattung besteht aus 20 Arten, die in Nord- und Südamerika beheimatet sind. Da die Pflanzen jedoch nicht frosthart sind, werden sie bei uns als einjährige Sommerblume kultiviert. In Deutschland sind hauptsächlich Sorten im Handel erhältlich, die von den Arten Zinnia angustifolia, Zinnia violacea und Zinnie elegans abstammen. Die Blütenkörbe der Naturformen haben einen Durchmesser von 0,5 bis 2,5 Zentimeter, die der Züchtungen können bis zu 15 Zentimeter erreichen.

Warmer und heller Standort

Zinnien können ab Februar/März leicht auf der Fensterbank vorgezogen werden. Die Saat keimt zuverlässig und die Jungpflanzen können an an einem warmen, hellen Standort problemlos weiterwachsen. Wichtig: Die kälteempfindlichen Blumen sollten erst nach den Eisheiligen nach draußen gepflanzt werden. Unabhängig, ob selbst ausgesät oder gekauft, benötigt die Zinnie im Garten einen warmen, sonnigen, geschützten und eher trockenen Standort. Damit sie immer neue Blüten bildet, empfiehlt es sich, Verblühtes und Verwelktes abzuschneiden.

Zinnien bieten Insekten wie Bienen Nahrung

Die Blüten der Zinnien bieten Honigbienen, Hummeln, Schmetterlingen und den überaus nützlichen Florfliegen Nektar als Nahrung. Die großblumigen und langstieligen Sorten eignen sich hervorragend für Blumensträuße aus dem eigenen Garten. Das ungeübte Auge verwechselt Zinnien übrigens leicht mit Dahlien, da sich manche Blüten recht ähnlich sehen.

Weitere Informationen
Eine Biene sitzt auf einer violetten Blüte und leckt Nektar  Foto: Sven Friesecke

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