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So bleiben Blumen in der Vase lange frisch

Stand: 14.02.2020 11:10 Uhr

Frisch aus dem Laden sind sie eine Pracht, doch viele Blumensträuße sehen schon nach wenigen Tagen in der Vase traurig aus. Wer einige Tipps beachtet, hat länger etwas von seinen Schnittblumen.

Wenn Rosen ihre Köpfe hängen lassen oder Tulpen sich nach außen biegen, kann das eine Reaktion auf Trockenheit sein. Viele Schnittblumen reagieren darauf empfindlich. Nach dem Kauf müssen sie so schnell wie möglich wieder Wasser bekommen.

Nur frische Schnittstellen können Wasser gut aufnehmen. Deshalb die Stiele kurz bevor die Blumen in die Vase kommen etwas kürzen. Harte Stiele wie bei Rosen mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. Weiche Stängel wie bei Gerbera gerade abschneiden.

Blumenwasser regelmäßig austauschen

Dekorative mehrfarbige Schnittblumen in einer Glasvase. © imago images / Design Pics
Blumen benötigen ausreichend Platz in der Vase, damit sie das Wasser gut aufnehmen können.

In warmen Räumen vermehren sich schädliche Bakterien rasend. Wer das Wasser häufig wechselt, beugt dem vor. Beim Wasserwechsel die Stiele erneut kürzen und die Vase gut säubern. Das Wasser sollte sauber und nicht zu kalt sein, handwarm ist es ideal. Frühblüher wie Tulpen und Narzissen vertragen auch etwas kälteres Wasser.

Die Vase nicht bis zum Rand mit Wasser füllen, generell ist ein Drittel ausreichend. Lediglich Rosen mögen viel Wasser, bei Tulpen und Gerbera reichen einige Zentimeter.

So bleiben Blumen lange frisch

  • Die Vase nicht zu klein wählen. Werden Stängel gequetscht, können sie nicht mehr so gut Wasser aufnehmen.
  • Blätter, die ins Wasser hängen, faulen schnell. Deshalb die unteren Blätter an allen Stielen entfernen.
  • Handwarmes Wasser verwenden und die Vase nicht zu voll füllen.
  • Fäulnis-Bakterien sind der schnelle Tod für jede Blume. Vasen sollten daher nicht nur ausgespült, sondern innen gründlich gereinigt werden. Das Wasser mindestens alle drei Tage wechseln.
  • Die Wirkung von Hausmitteln wie Kupfermünzen, Essig, Zitronensaft oder Zucker ist begrenzt. Nützlich sind spezielle Nährstofflösungen, die Blumengeschäfte als Pulver in kleinen Tütchen oder in flüssiger Form anbieten.
  • Manche Blumen vertragen sich nicht. So sondern Narzissen und Hyazinthen einen Schleim ab, der andere Pflanzen welken lässt. Stellt man sie zunächst eine Zeitlang allein ins Wasser, löst sich der Schleim auf.
  • Blumen mögen es kühl. Im Zimmer sollte der Strauß nicht in der Sonne stehen. Frühlingsblüher wie Tulpen halten länger, wenn sie nachts im Freien stehen - solange es nicht friert.
  • Schlappe Rosen kann man über Nacht in der Badewanne komplett ins Wasser legen. Am nächsten Morgen haben sie sich vollgesaugt.

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