Stand: 27.04.2017 17:24 Uhr

Den Garten mit allen Sinnen genießen

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Rosen sehen nicht nur edel aus. Viele Sorten haben auch einen tollen Duft.

Ein schöner Garten bietet nicht nur einen optischen Reiz, am besten genießt man ihn mit allen Sinnen. Duftende und aromatische Pflanzen erhöhen das Wohlbefinden und den Erholungswert. Neben klassischen Duftrosen, intensiv riechenden Stauden, Sommerblumen und Kletterpflanzen gibt es ein riesiges Angebot an Duftkräutern.

Von würzig bis zitronig: Mediterrane Duftkräuter

Einen typisch mediterranen Duft haben Duft- und Aromapflanzen wie Bohnenkraut, Thymian, Lavendel, Salbei, Lorbeer und Currykraut. Die frisch-würzigen bis würzig-herben Aromen entfalten sich an warmen Tagen besonders intensiv und werden schon beim leichten Reiben der Blätter freigesetzt. Diese Pflanzen bevorzugen trockene Standorte.

Eher zitronig und frisch duften Kräuter wie Zitronenverbene, Ananas-Salbei, Honigmelonen-Salbei, Apfelminze, Mojitominze und Pfefferminze sowie Steinquendel. Die frischen, überwiegend zitronigen Duftaromen entfalten sich schon beim Streichen über die Pflanzen. Sie bevorzugen eine gleichmäßige Feuchte.

Staunässe unbedingt vermeiden

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Für beide Gruppen gilt: Sie vertragen keine Staunässe. Beim Auspflanzen der Kräuter deshalb unbedingt auf eine gute Drainage achten. Schwere Gartenböden am besten mit Sand vermischen und in das Pflanzloch eine dicke Schicht Blähton oder Ziegelbruch geben. Zur Sicherheit sollten die Pflanzen erhöht auf einem kleinen Hügel gepflanzt werden. Eine Alternative ist eine klassische Kräuterspirale, diese hat verschiedene Zonen, der obere Bereich ist für mediterrane Pflanzen ideal.

Das intensivste Aroma entfalten die meisten Kräuter, wenn die Morgensonne den Tau getrocknet hat, also am Vormittag. Von den meisten mediterranen Kräutern sollte man möglichst ganze Zweige ernten, bei Pflanzen mit zitronigem und frischem Aroma sollten eher nur die Blättchen verwendet werden. Zwar können auch blühende Kräuter geerntet und verwendet werden, das intensivste Aroma haben die meisten Duft- und Aromapflanzen aber vor der Blütezeit. 

Intensiver Geruch und schöne Blüte: Duftrosen

Damaszener-Rosen wie die Sorte "Rose de Resht" verströmen einen schweren, intensiven Duft. Aus ihnen wird deshalb auch Rosenöl und Rosenwasser hergestellt. Die Pflanze blüht häufiger und hat einen unvergleichlichen Duft, der gerade an warmen Sommerabenden durch den Garten weht. Weitere Duftrosen sind beispielsweise "Frisia", die gelb blüht, oder die "Graham Thomas". Interessant ist aber auch der harzig-herbe Duft der Moosrosen. Ihren Namen verdankt die Moosrose den krausen Blattauswüchsen und den Öldrüsen an Stielen und Kelch, sie lassen die Rose ein wenig vermoost aussehen.

Schmetterlingsflieder duftet und lockt Insekten an

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Nicht nur Schmetterlinge fliegen gerne den Schmetterlingsflieder an. Auch Bienen und Hummeln lieben den Strauch.

Neben den Rosen gibt es natürlich noch viele weitere Pflanzen, die interessant duften. Zum Beispiel der Schmetterlingsstrauch oder Schmetterlingsflieder Buddleja davidii. Da weht bei schönem Wetter ein toller Honiggeruch durch den Garten. Und der Strauch - der Name deutet es schon an - ist zugleich ein prima Nektarspender für viele Insekten. Schmetterlinge, Hummeln und auch Bienen schwirren nur so um den blühenden Strauch herum.

Gartengeißblatt duftet in den Abendstunden

Das Gartengeißblatt wird auch "Jelängerjelieber" genannt. Der Name hängt damit zusammen, dass das Gartengeißblatt eine Kletterpflanze ist und innerhalb weniger Jahre bis zu sechs Meter hoch werden kann, wenn eine Kletterhilfe vorhanden ist. Das Gartengeißblatt verströmt gerade in den Abendstunden einen wunderschönen, süßlichen Duft im Garten. Nach der Blüte bilden sich nicht essbare Beeren.

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