Stand: 06.08.2018 16:24 Uhr

Stauden für jeden Standort

Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die in der Regel in jedem Frühling neu austreiben. Sie lassen sich durch Teilung sehr einfach vermehren und sind verhältnismäßig anspruchslos. Allerdings haben die Pflanzen unterschiedliche Ansprüche an die Lichtverhältnisse. Ein Überblick.

Ein Gartenparadies voller Wildstauden mit einer Person.

Ein Gartenparadies voller Wildstauden

Lust auf Norden -

500 Wildstaudensorten hat Jochen Wegner in seinem 1.000 Quadratmeter großen Garten in Groß Potrems. Die Hitze ist für sie kein Problem. Das Geheimnis: standortgerechtes Pflanzen.

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Die große Auswahl - Sonnenanbeter

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Die Indianernessel liebt die Sonne, kommt aber recht gut mit wenig Wasser aus.

Die meisten Stauden lieben die Sonne, entsprechend groß ist die Auswahl. Für normale Standorte, also weder karge noch besonders feuchte Böden, eignen sich beispielsweise Eisenkraut, Mädchenauge, Schafgarbe, Pfingstrose, Phlox, Fette Henne, Storchschnabel oder Küchenschelle. Besonders unempfindlich gegenüber Trockenheit ist die Indianernessel. Diese sonnenliebende Sommerstaude kann bis zu 1,50 Meter hoch werden und trägt viele Blüten. Aus den stark aromatischen Blättern der Pflanze haben Indianer in Nordamerika früher einen Tee gegen Erkältungen gebraut.  

Schöne Stauden für den Halbschatten

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Der sehr giftige Eisenhut wird gerne von Insekten besucht.

Im Halbschatten müssen Hobbygärtner nicht auf reizvolle Stauden verzichten. So manche Sonnenliebhaber unter ihnen kommen zudem auch mit der halbschattigen Lage zurecht, zum Beispiel Kuckucks-Lichtnelke, Frauenmantel und Prachtspiere. Beliebte Halbschattengewächse sind Elfenblume, Akelei, Eisenhut, Fingerhut, Bergenie, Lungenkraut und Herbst-Anemone.

Lebenskünstler im Schatten

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Passende Pflanzen für schattige Gärten

Mit Geschick und Kenntnis verwandeln sich schattige Gärten und Balkone in farbenfrohe Paradiese. Welche Pflanzen fühlen sich im Schatten wohl? mehr

Auch in dunkleren Bereichen des Gartens wachsen Stauden, das beweist vor allem die Funkie, auch Herzblattlilie genannt. Die aus Japan stammende Pflanze zeichnet sich durch ihre großen Blätter aus, die es in mehreren Grün-Schattierungen gibt. Die Hosta-Art wächst sehr gut im Schatten - und lässt durch ihren dichten Wuchs Unkraut kaum eine Chance. Beim Einpflanzen darauf achten, dass auch der Unterboden im Pflanzloch gründlich aufgelockert wird. So finden die Wurzeln leichter ihren Weg und können gut anwachsen. Auch Waldsteinie und Goldnessel wachsen im Schatten, letztere breitet sich recht schnell aus.

Hingucker für trockene und karge Standorte

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Die Schafgarbe kommt auch mit schwierigen Bodenverhältnissen zurecht.

Karge Böden, wenig Wasser, volle Sonne - was für die meisten Pflanzen nahezu unerträglich ist, lieben Trockengartengewächse wie Schafgarbe, Fetthenne, Mauerbrecher, Steinkraut, Blaukissen, Edelweiß, Moossteinbrech, Sedum- und Agaven-Arten und diverse Wolfsmilchgewächse. Diese Pflanzen sind in der Lage, aufgrund ihrer schwammartigen Zellstruktur Wasser über einen längeren Zeitraum einzulagern. Miteinander kombiniert und schön platziert, zum Beispiel im Steingarten, sind die teilweise wunderschön blühenden Gewächse ein besonderer Hingucker im Garten.

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Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 08.06.2017 | 16:20 Uhr

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