Stand: 09.04.2020 21:52 Uhr  - Hallo Niedersachsen

Coronavirus: Niedersachsens Weg durch die Pandemie

Besondere Zeiten: Erstmals hat sich in Niedersachsen ein Ministerpräsident in einer Oster-Ansprache an die Bürgerinnen und Bürger seines Landes gewandt. Stephan Weil (SPD) appellierte am Gründonnerstag eindringlich an die Vernunft, die Corona-Regeln einzuhalten und das Osterfest mit wenigen direkten sozialen Kontakten möglichst zu Hause zu verbringen. Er bekräftigte die Absage der Landesregierung an eine zu frühe Lockerung der Kontaktsperre. "Wir können das erst umsetzen, wenn die Zahlen deutlich besser sind als sie jetzt schon sind", sagte Weil dem NDR in Niedersachsen.

Weil: "Wir sind noch nicht am Ziel"

Ministerpräsident Weil (SPD) wendet sich erstmals in einer Oster-Ansprache an die Bevölkerung. Bei der Eindämmung der Corona-Pandemie sei man auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel.

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320 Millionen Euro bewilligt

Zwei Wochen nach dem Stotterstart der NBank kommen immer mehr finanzielle Hilfen des Landes bei den Antragstellern an. Die Förderbank habe bereits mehr als 320 Millionen Euro an Finanzhilfen bewilligt, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Donnerstag in Hannover. Bei der NBank seien infolge der Corona-Pandemie inzwischen rund 163.000 Anträge eingegangen, davon seien mehr als 48.000 bearbeitet. Die Zahl der Betriebe in Kurzarbeit gab Althusmann mit 50.800 an, das sei mehr als das Zehnfache im Vergleich zur Finanzkrise 2008/2009.

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01:41

"Bereits 320,5 Millionen Euro bewilligt"

09.04.2020 16:15 Uhr

Laut Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) seien bereits 163.000 Anträge auf Soforthilfe beim Land eingegangen. Insgesamt wurden bislang rund 320,5 Millionen Euro bewilligt. Video (01:41 min)

Rückkehrer müssen in Quarantäne

Wer ab Karfreitag nach Niedersachsen zurückkehrt und vorher länger als 48 Stunden im Ausland war, muss sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und dies dem örtlichen Gesundheitsamt anzeigen. Claudia Schröder, die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs in Niedersachsen, stellte am Gründonnerstag die überarbeitete Verordnung des Landes in Hannover vor. Besuch von Personen, die nicht dem Haushalt angehören, ist verboten. Bei Verstößen drohen Bußgelder zwischen 150 und 10.000 Euro.

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01:58
Niedersachsen 18.00

Niedersachsen: Corona Kompakt

09.04.2020 18:00 Uhr
Niedersachsen 18.00

Das Soforthilfeprogramm der NBank läuft gut an, der Tuberkulose-Impfstoff wird im Einsatz gegen das Coronavirus erprobt und der Braunschweiger Dom öffnet für ein stilles Ostergebet. Video (01:58 min)

Auto-Waschanlagen dürfen wieder öffnen

Wer darf in der Corona-Krise wen besuchen? Seit dem 8. April gilt die neue, präzisierte Fassung der niedersächsischen Kontakt-Verordnung. Größere Ansammlungen und Feiern sind demnach weiterhin nicht gestattet. Claudia Schröder, stellte allerdings klar, dass bestimmte Besuche nicht unter die Beschränkungen der Rechtsverordnung fallen. Zu den moderaten Lockerungen zählt auch die Tatsache, dass automatische Auto-Waschanlagen wieder öffnen dürfen, sagte Schröder. Blumenläden dürften weiterhin Ware verkaufen. Kirchen könnten ihre Räume zum "stillen Gebet" öffnen, sagte Schröder.

Weitere Informationen

Fragen und Antworten: Kontakt-Verordnung zu Corona

Das Land Niedersachsen hat die Verordnung zu sozialen Kontakten aufgrund der Corona-Pandemie aktualisiert. Was bedeutet das konkret - auch für die Ostertage? Fragen und Antworten. mehr

 

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00:55

Schröder: Polizei muss wissen, wer unter Quarantäne steht

07.04.2020 16:36 Uhr

Der Corona-Krisenstaberklärt am Dienstag, warum die Landesregierung ein Weiterleiten der Daten über Personen in Quarantäne -vom Gesundheitsamt an die Polizei- für notwendig hält. Video (00:55 min)

Zoff um Datenweitergabe an die Polizei

Seit bekannt geworden ist, dass die Polizei in Niedersachsen die Daten von Corona-Infizierten abrufen kann, tobt ein heftiger Streit zwischen dem Gesundheitsministerium und der Landesdatenschutzbeauftragen. Barbara Thiel fordert, die "rechtswidrige und bevorratende Datenübermittlung" umgehend einzustellen. Das Gesundheitsministerium sieht indes keinen Ansatz für eine Korrektur. Man nehme die Bedenken der Datenschutzbeauftragen ernst und werde das Gespräch suchen, sagte Claudia Schröder am Dienstag. Schröder betonte , dass man keine Gesundheitsdaten rausgebe.

Hintergrund: So kommen unterschiedliche Fallzahlen zustande.

Weil begrüßt Bonus-Zahlungen an Pflegende

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Pläne für eine Sonderzahlung von 1.500 Euro an Pflegekräfte begrüßt. Die Einigung der Gewerkschaft ver.di und der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche "sollte Vorbild für alle Arbeitgeber in der Pflegebranche sein", sagte Weil in Hannover. Der Corona-Bonus richtet sich an alle Vollzeitbeschäftigten in der stationären Langzeitpflege und der ambulanten Pflege. Bereits am Freitag hatte sich Weil deutlich gegen eine vorzeitige Lockerung der derzeit geltenden Einschränkungen wegen des Coronavirus ausgesprochen. "Wir können das erst umsetzen, wenn die Zahlen deutlich besser sind als sie jetzt schon sind", so Weil bei Hallo Niedersachsen im NDR Fernsehen. Die Landesregierung hat angekündigt, die Lage nach Ostern auf Grundlage der dann vorherrschenden Infektionszahlen zu bewerten.

Corona: Niedersachsen im Ausnahmezustand

Hallo Niedersachsen -

Seitdem das Coronavirus Niedersachsen erreicht hat, überschlagen sich die Ereignisse. Das Ausmaß der Krise haben sich viele nicht vorstellen können. Ein Rückblick auf die letzten Wochen.

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Bund unterstützt Land bei Corona-Soforthilfen

Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen aus Niedersachsen, die unter der Corona-Krise leiden, können einen Antrag auf Soforthilfe bei der landeseigenen NBank einreichen. Zum April haben zwei neue Richtlinien die ursprüngliche abgelöst. Demnach können auch Soforthilfemaßnahmen des Bundes über die NBank abgerufen werden. Die neuen Richtlinien sehen gestaffelte Finanzspritzen für Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten vor. Mehr als 100 Millionen Euro hatte die NBank aus Bundes- und Landesmitteln nach Landesangaben bis Sonntag bereits bewilligt. Zudem würden Unternehmerinnen und Unternehmer steuerlich entlastet, kündigte Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Dienstag an. Er rechne aktuell mit einer Summe von rund zwei Milliarden Euro, die an die Betriebe, Selbständige und Freiberufler vorerst fließen, um Liquidität zu schaffen. Bis zum Sonntag hatte die NBank den niedersächsischen Unternehmen mehr als 16 Millionen Euro über einen Liquiditätskredit bereitgestellt.

Althusmann: Corona-Soforthilfen für Wirtschaft

Das Land Niedersachsen weitet die Soforthilfen für Solo-Selbstständige, Kleinst- und Kleinunternehmen in der Corona-Krise aus. Das gab Wirtschaftsminister Althusmann bekannt.

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Arbeitsagentur: Mehr als 41.000 Anträge auf Kurzarbeit

Ein weiteres großes Thema in der Wirtschaft ist die Kurzarbeit. Die Agentur für Arbeit Niedersachsen-Bremen hat das Personal für die Bearbeitung von entsprechenden Anträgen von 75 auf 750 aufgestockt, sagte Arbeitsagenturchefin Bärbel Höltzen-Schoh dem NDR in Niedersachsen. Mehr als 41.000 Betriebe haben demnach Kurzarbeit beantragt - das sei eine Verzehnfachung gegenüber der Finanzkrise 2008/2009, so Höltzen-Schoh.

Aufnahmestopp für Pflegeheime - mit Ausnahmen

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hat schärfere Maßnahmen für Pflegeeinrichtungen bekannt gegeben. Nachdem viele Bewohner eines Wolfsburger Pflegeheims am Coronavirus gestorben waren, hatte Reimann einen Aufnahmestopp verfügt. Mittlerweile sind weitere Bewohner verstorben. Reimann appellierte an Angehörige von Pflegebedürftigen, sich an die Besuchs- und Kontaktverbote zu halten. Außerdem sollten rund 2.000 Krankenhaus-Patienten in niedersächsische Reha-Einrichtungen verlegt werden, um in Kliniken Corona-Kapazitäten freizumachen.

MHH sucht genesene Corona-Patienten

Bislang gibt es weder einen Impfstoff noch Medikamente zur Behandlung einer Corona-Infektion. Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hoffen, die Zeit bis dahin mit einer neuen Therapie überbrücken zu können. Die Universitätsklinik hat genesene Corona-Patienten aufgerufen, sich zu melden. Hunderte sind dem Aufruf nachgekommen. Das Blutplasma der ehemals Infizierten soll dann Schwerkranken und Risiko-Patienten verabreicht werden. Die fremden Antikörper sollen in ihrem Körper an das Virus andocken und es dadurch unschädlich machen. Die ebenfalls im Plasma der Genesenen enthaltenen Immunzellen sollen helfen, die Verbreitung des Virus zu stoppen.

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Corona Kompakt: Zahl der Neuinfektionen sinkt

07.04.2020 18:00 Uhr
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Corona: Die Kurve wird flacher, aber reicht das?

03.04.2020 19:30 Uhr
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Ist die Corona-Krise ein Kündigungsgrund?

03.04.2020 19:30 Uhr
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Coronavirus: Altenpflege auf Abstand

03.04.2020 19:30 Uhr
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Kaum Schutz in Altenheimen vor dem Coronavirus

03.04.2020 19:30 Uhr
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Weil besucht Corona-Testzentrum in Hannover

31.03.2020 19:30 Uhr
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Anträge auf Kurzarbeit kaum zu bewältigen

31.03.2020 19:30 Uhr
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Gastronomen kochen für Helfer und Bedürftige

31.03.2020 19:30 Uhr
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Freiwillige Helfer lernen Spargelstechen

31.03.2020 19:30 Uhr
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MHH sucht genesene Corona-Patienten

26.03.2020 19:30 Uhr
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Corona: Schwierige Zeiten für Schwangere

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Corona Kompakt: 4.026 Infizierte in Niedersachsen

30.03.2020 19:30 Uhr
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Wolfsburg: Corona-Brandherd in Niedersachsen

30.03.2020 19:30 Uhr
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Corona-Soforthilfe: NBank-Server lahmgelegt

26.03.2020 19:30 Uhr
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Corona Kompakt: MHH hilft Erkrankten aus Italien

26.03.2020 19:30 Uhr
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Die neuesten Corona-Zahlen

26.03.2020 19:30 Uhr
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"Landeszeitung Lüneburg": Die Krise als Chance?

26.03.2020 19:30 Uhr
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Corona: Wie geht es Pflegeheim-Bewohnern?

26.03.2020 19:30 Uhr
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Handwerk in der Corona-Krise

26.03.2020 19:30 Uhr
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Landtag bringt Nachtragshaushalt auf den Weg

25.03.2020 19:30 Uhr
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Wichtig in Krisenzeiten: Humor bewahren

24.03.2020 19:30 Uhr
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Coronavirus: Schon jetzt fehlt Klinikpersonal

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Coronavirus: Schon jetzt fehlt Klinikpersonal

24.03.2020 19:30 Uhr
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Coronavirus: Not macht erfinderisch

24.03.2020 19:30 Uhr
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Supermarkt-Mitarbeiter im Dauereinsatz

23.03.2020 19:30 Uhr
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Trauerfeier: Abschied nehmen in Zeiten von Corona

21.03.2020 19:30 Uhr
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Abi-Prüfungen drei Wochen später

Nach Ostern will die Landesregierung auch entscheiden, wie es mit den Schulen weitergeht. Nach jetzigen Plänen sollen sie am 20. April wieder öffnen. Die Abiturprüfungen, die dann ursprünglich gleich beginnen sollten, werden um drei Wochen verschoben. Laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) beginnen die schriftlichen Abi-Prüfungen am 11. Mai und die mündlichen am 3. Juni. Auch die neunten und zehnten Klassen sollen ihre Abschlussprüfungen absolvieren können - ab dem 20. Mai. Sollte der neue Fahrplan für die Abschlussprüfungen allerdings aufgrund der Corona-Krise nicht eingehalten werden können, dann würden die Prüfungen ersatzlos gestrichen, sagte Tonne.

Weitere Informationen

Solidarität in Corona-Zeiten: Niedersachsen halten zusammen

Gemeinsam überstehen wir die Coronakrise. Ärztinnen- und Pflegekräfte, Supermarkt-Kassierer, hilfsbereite Nachbarn - sie alle und viele mehr helfen mit. Hier sagen wir gemeinsam Danke! mehr

Niedersachsen hält zusammen

Viele Menschen in Niedersachsen zeigen sich in diesen Zeiten solidarisch: Privatpersonen und Unternehmer nutzen ihre Möglichkeiten oder freie Zeit, um anderen zu helfen. Die Bundeswehr bietet vielerorts Unterstützung für die Bevölkerung an. Und Unternehmen lassen sich etwas einfallen: Chemie-Riese DOW aus Stade beispielsweise, der seine Produktion teilweise auf Desinfektionsmittel umgestellt hat und in nächster Zeit Apotheken, Praxen und Krankenhäuser beliefert - kostenlos.

Podcast: Coronavirus update
33:18
NDR Info
32:23
NDR Info

"Auch die Atemluft spielt eine Rolle" (28)

06.04.2020 23:50 Uhr
NDR Info
30:05
NDR Info
40:42
NDR Info
37:50
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30:15
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"Wir müssen weiter geduldig sein" (24)

31.03.2020 01:15 Uhr
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31:04
NDR Info
39:32
NDR Info
40:45
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"Antikörpertests kommen bald" (21)

25.03.2020 23:20 Uhr
NDR Info
31:38
NDR Info
33:52
NDR Info

"Masken können andere schützen" (19)

23.03.2020 13:00 Uhr
NDR Info
28:18
NDR Info
38:14
NDR Info
39:21
NDR Info
40:36
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"Infizierte werden offenbar immun" (15)

17.03.2020 13:00 Uhr
NDR Info
27:33
NDR Info

"Vorsicht vor Vereinfachungen" (14)

16.03.2020 13:00 Uhr
NDR Info

Corona-Hotline eingerichtet

Für Fragen zum Coronavirus hat das Land eine Telefon-Hotline geschaltet: Sie ist montags bis freitags zwischen 8 und 22 Uhr unter der Nummer (0511) 120 60 00 zu erreichen. Die Hotline soll allgemeine, direkt verfügbare Informationen zum Corona-Virus und seinen Folgen unmittelbar geben, ansonsten aber der Vermittlung zu anderen Bereichen der Landesregierung dienen, heißt es aus dem Innenministerium.

Fragen zu Corona nicht über den Notruf

Die Behörden mahnen die Bürger, bei Fragen zum Coronavirus NICHT die Notrufnummer 112 zu wählen. Diese sei ausschließlich für dringende Notfälle und dürfe nicht blockiert werden. Wer glaubt, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 oder seinen Hausarzt kontaktieren. Der Arzt klärt dann am Telefon, ob es sich um einen Verdachtsfall handelt und leitet den Patienten an das zuständige Testzentrum weiter. Wird dort eine Infektion nachgewiesen, muss der Patient in häusliche Quarantäne. Kontaktpersonen des erkrankten Menschen werden ebenfalls auf das Virus getestet und bei engem Kontakt 14 Tage zu Hause isoliert. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen bleiben: regelmäßig Hände waschen und nicht in die Hand husten oder niesen.

Weitere Informationen
NDR Info

Corona-Live-Ticker: Knapp 13.600 Fälle im Norden

NDR Info

In Norddeutschland haben sich knapp 13.600 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Kanzlerin Merkel appelierte an die Bürger, die Regeln auch über Ostern einzuhalten. Mehr News im Live-Ticker. mehr

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 08.04.2020 | 19:30 Uhr

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