NDR Kultur à la carte

Studiogast: Eckart Runge

Freitag, 11. September 2020, 13:00 bis 14:00 Uhr

Eckart Runge beim NDR Kultur Foyerkonzert in Grabow © Andreas Kluge/ NDR Foto: Andreas Kluge
Eckart Runge im Dezember 2019 beim NDR Kultur Foyerkonzert in Grabow.

Die abwechslungsreiche Musik des ukrainischen Komponisten Nikolai Kapustin hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend auf den Konzertbühnen etabliert. Anteil daran hatte nicht zuletzt der Cellist Eckart Runge, 30 Jahre lang Mitglied des renommierten Artemis Quartetts. Während eines Besuchs bei Kapustin vor einigen Jahren vertraute dieser Runge die Noten seines ersten Cellokonzerts op. 85 an. Das Werk war bis dato weder aufgeführt noch eingespielt worden.

Zusammenarbeit mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Dies hat Eckart Runge nun gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Frank Strobel nachgeholt. Nikolai Kapustin konnte das Ergebnis nicht mehr hören: Er starb am 2. Juli im Alter von 82 Jahren.

Eckart Runges neues Album "Transitions"

Auf dem Album findet sich neben dieser bemerkenswerten Ersteinspielung auch das erste Cellokonzert von Alfred Schnittke. Genau wie Kapustin war er ein Grenzgänger, der viel für dieses Instrument geschrieben hat - immer auf der Suche nach neuen Formen, Schattierungen und Übergängen.

In der Sendung NDR Kultur à la carte berichtet Eckart Runge live im Studio von seinem neuen Album "Transitions", seinem engen Austausch mit Nikolai Kapustin und der besonderen Faszination dieser Musik.

Das Gespräch führt Friederike Westerhaus.

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NDR Kultur à la carte

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