VIDEO: Irmgard Rosenkranz: "Ein bisschen schuldig sind wir ja alle" (22 Min)

Irmgard Rosenkranz: "Ich war mir für nichts zu schade"

Stand: 23.12.2021 05:00 Uhr

Irmgard Rosenkranz kommt 1922 in Pommern als Baroness Gans Edle Herrin zu Putlitz zur Welt. Doch ihr Leben ist alles andere als adelig, sie erlebt im Krieg Flucht und Enteignung und scheut keine harte Arbeit - ein Jahrhundertleben.

von Stefanie Grossmann und Anne Gänsicke

Irmgard Rosenkranz entstammt dem märkischen Uradel, die Familie Gans Edle Herren zu Putlitz gehörte einst zu den einflussreichsten in der Prignitz. Doch "feine Dame war ich nie", sagt sie über ihre Herkunft. Seit ihrer Kindheit habe sie sich für die Landwirtschaft begeistert, gerne mit den Händen gearbeitet. Den vornehmen Siegelring, ein Erbstück ihrer Patentante, habe sie durch 25 Jahre Ausmisten von LPG-Schweineställen zweimal durchgearbeitet. Gepflegte Fingernägel habe sie erst heute - mit 99 Jahren. Ihr Rezept für ein langes Leben: "Immer Arbeiten, viel Lesen, das Gedächtnis mit langen Gedichten trainieren", erzählt Irmgard Rosenkranz dem NDR für die Dokumentation "Jahrhundertleben".

Kindheit im Schatten der Weltwirtschaftskrise

Irmgard Rosenkranz, geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz, im Alter von einem Jahr mit ihrer Mutter. © privat
Irmgard Rosenkranz wird 1922 in den märkischen Uradel hineingeboren.

Sie kommt am 21. Juni 1922 als geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz in Marienfließ in Pommern, im heutigen Polen, zur Welt. Dort führt ihr Vater als Landwirt ein Gut. Doch das Geld ist immer knapp, Stephan Gans Edler Herr zu Putlitz leidet unter den finanziellen Nöten. Zwar bekommt seine Frau Wirtschaftsgeld von einem Großonkel, das habe aber nicht gereicht. Die Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er-Jahre verschärft die Lage - und so muss die Familie die Domäne schließlich verlassen, um sich nicht noch höher zu verschulden: "Ich hab' mal gesagt, Mutti ist da mit einer Mitgift weggegangen und mit fünf kleinen Mädchen und ohne Geld zurückgekommen", so Irmgard Rosenkranz.

Fünf "Gössel" und ein Spätgeborener

Irmgard Rosenkranz, geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz, mit ihren Schwestern und ihrem Bruder. © privat
Irmgard Gans Edle Herrin zu Putlitz (rechts) ist die älteste von sechs Kindern einer Adelsfamilie aus Pommern.

Sie kommen zunächst bei den Großeltern unter, später dann bei zwei älteren Tanten auf einem Gutshof in Retzin in der Prignitz. Irmgard und ihre vier Schwestern werden in der adeligen Verwandtschaft etwas mitleidig belächelt - und als Mädchen als "Gössel" (Gänseküken) bezeichnet: Irmgard ist das älteste von sechs Kindern, ihr 1932 geborener Bruder ein Nachzügler, auf den die Eltern lange gewartet haben. Die Mädchen verbringen eine unbeschwerte Kindheit, spielen am liebsten draußen auf einem großen Sandhaufen oder Verstecken.

Preußische Disziplin in der Schule

Mit fünf Jahren kommt Irmgard in die Schule, morgens um halb sieben muss sie da sein. Ein Lehrer unterrichtet 50 Kinder - und die älteren Schüler korrigieren vor dem eigentlichen Unterricht die Hausarbeiten der jüngeren. Ab vier Fehlern gibt es Strafen. In der vierten Klasse kritzelt Irmgard zwei Seiten einer Schiefertafel voll, "da habe ich mal 84 Fehler gehabt." Doch sie verbessert sich schnell, auch weil sie eine richtige Leseratte ist: "Ich hatte meiner Mutter mal einen Zettel aufs Bett gelegt. 'Bitte liebe Mutti, bitte schenk mir mein Geburtstagsbuch schon früher. Ich weiß nicht mehr, was ich lesen soll.'"

"Habe nie richtig gelernt, mit Messer und Gabel zu essen"

Gutshaus in Retzin in der Prignitz. Hier lebte Irmgard Rosenkranz, geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz, mit ihrer Familie nach der Weltwirtschaftskrise bei zwei Tanten. © privat
Nachdem Irmgards Familie in finanzielle Schieflage geraten ist, leben sie bei Tanten auf dem Gut Retzin.

Ihre Eltern beschreibt sie als streng: "Lügen durfte man nicht, mussten immer schön die Wahrheit sagen." Auch am Tisch herrscht Disziplin, der Teller muss leer gegessen werden. Opulente Gedecke gibt es in der Adelsfamilie allerdings nicht - Gläser für Getränke und Messer hätten nur zu viel Abwasch bedeutet. Das Fleisch wird vorgeschnitten, gegessen wird nur mit der Gabel. "Jedenfalls habe ich nie richtig gelernt, mit Messer und Gabel zu essen", sagt Irmgard Rosenkranz. Liebkosungen gibt es eigentlich nur vor dem Schlafengehen: "Da kam meine Mutter zu jedem von uns ans Bett, hat mit uns gebetet und uns einen Kuss gegeben."

NS-Zeit unter anfänglicher Begeisterung

Ab 1929 hat Irmgard bis zum vierten Schuljahr Hausunterricht, lernt sogar Französisch. Danach wechselt sie auf die Oberschule für Mädchen. Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht ergreifen, ist Irmgard elf Jahre alt. "Irgendwie fanden wir Adolf Hitler ganz toll und haben erst viel später kapiert, was er eigentlich war", beschreibt sie den Beginn der NS-Zeit. In der Schule müssen sie die Reden des Führers hören, und "dann schrien alle 'Heil, Heil'." Sie ist Anführerin im Jungmädelbund als Teil der Hitlerjugend, in den Bund Deutscher Mädel (BDM) geht sie allerdings nicht mehr. Neben der Schule arbeitet Irmgard in der Landwirtschaft, denn schon früh müssen die Kinder dazuverdienen. Alle fünf Schwestern können melken. Irmgard scheut die Arbeit nicht - sie liebt das bäuerliche Leben.

Mit 17 macht sie Abitur. Ihren Berufswunsch Medizin muss sie allerdings schnell wieder begraben: "Da sagte meine Mutter: 'Onkel Lodemann hat gesagt, weibliche Ärzte sind entweder Mannweiber oder sie taugen nichts.'"

Im Zweiten Weltkrieg in der Landwirtschaft ausgebildet

Als der Zweite Weltkrieg beginnt, sind die Gefühle in der Familie gemischt. Irmgards Vater ist entsetzt, er hatte schließlich schon den Ersten Weltkrieg erlebt. Bei Irmgard sieht das zunächst anders aus: "Wir waren sehr, sehr begeistert, als der Krieg anfing, und haben am Radio gesessen und mitgeklatscht. Und mein Vater ging mit bösem Gesicht an uns vorbei." Erst nach dem Krieg habe sie wirklich begriffen, was da passiert war: "Furchtbare Sachen".

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1940 absolviert Irmgard den damals obligatorischen Arbeitsdienst, danach ein Pflichtjahr bei einer Tante auf einem Gut in Muscherin in Vorpommern. 1941 macht sie eine landwirtschaftliche Lehre in Kelkheim im Taunus. In der Zeit muss sie auch in den Luftschutzbunker, auf dem Acker ist eine Flakstellung. Es gibt Bombeneinschläge. Sie übersteht die Zeit unbeschadet: "Hab ja überhaupt Glück gehabt. Im Krieg. Weil mir nie richtig was passiert ist." Sie erinnert sich an eine gute Chefin, die sie 1942 auf die Landfrauenschule nach Wittstock in der Neumark schickt. Kurz vor Kriegsende legt Irmgard Rosenkranz die Notprüfung zur ländlichen Haushaltspflegerin ab.

Flucht vor der Roten Armee in den Westen

Irmgard Rosenkranz, geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz, hält einen Silber-Becher in der Hand, auf dem ihr Name eingraviert ist. © NDR Foto: NDR
Ihr silberner Taufbecher und ihre Zeugnisse sind das einzige, was Irmgard Rosenkranz bei der Flucht mitgenommen hat und heute noch aufbewahrt.

Im März 1945 macht sich Irmgard schließlich auf den Weg nach Hause. Da ist die Rote Armee bereits auf dem Vormarsch. Irmgard flüchtet mit dem Fahrrad, im Gepäck ihre Zeugnisse und den Taufbecher mit der Gravur "Irmgard". Auf der Flucht trifft sie auf einen Treck, unter den Flüchtlingen sind auch ihre Geschwister, die in den Westen wollen - zu einer Tante in die Altmark im Kreis Salzwedel. Vier Wochen kommen sie nicht über die Elbe, in Gülze nächtigen sie auf einem offenen Heuboden. Als sie schließlich in der Altmark ankommen, arbeiten sie auf umliegenden Bauernhöfen: "Weil wir melken konnten, waren wir auch sehr begehrt."

Für viele im Osten ändern sich die Verhältnisse mit dem Einmarsch der Russen zum Kriegsende grundlegend. Sie selbst aber habe etwa die Enteignung als nicht so schlimm empfunden, sagt Irmgard Rosenkranz, weil es anderen deutlich schlechter gegangen sei. "Viele Mädchen nahmen sich das Leben", aus Angst vor Vergewaltigungen.

Ost und West: Die Familie trennt sich

Irmgard Rosenkranz, geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz, mit ihrem Lehrerkollegium in der DDR. © privat
Irmgard Rosenkranz und ihr Lehrerkollegium in der DDR: Kaum jemand habe damals Gegenwartskunde unterrichten wollen. Das sei zu politisch gewesen.

Dann teilt sich die Familie: Ihre Geschwister bleiben im Westen, eine Schwester heiratet einen Fischer in Gorleben. Doch Irmgard will zurück in den Osten, weil ihre Eltern in Perleberg sind: "Ich hab' gedacht, können ja nicht alle nach dem Westen gehen." Sie sei dann so lange auf dem Hof in der Altmark geblieben, bis sie gehört habe, dass im Herbst 1946 ein Lehrgang in Oranienburg anfängt: Dort in der sowjetischen Besatzungszone kann sie eine Umschulung zur Landwirtschaftlichen Berufsschullehrerin machen. Zwei Freundinnen erzählen ihr damals auch von deren Bruder Max, der noch in Kriegsgefangenschaft ist: "Der wäre was für dich!" Zwei Jahre vergehen, bis Irmgard und Max sich das erste Mal sehen. In der Zwischenzeit bekommt Irmgard in Gransee ihre erste Anstellung, ab 1947 unterrichtet sie Deutsch, Rechnen und Tierkunde. Es ist keine leichte Zeit, manchmal hungert sie.

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Später in der DDR gefällt Irmgard Rosenkranz zwar die Idee, dass alle Menschen gleich sind. Doch mit Blick auf den strengen Sozialismus "dauerte es nicht lange, bis man erkannte, dass es nicht das Richtige ist." In der Schule will sie weder Gegenwartskunde noch Kommunismus unterrichten - "zu politisch" - und auch nicht in die SED eintreten. "Ich bin dann in die National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD) gegangen, dann konnten sie einen ja nicht mehr in die SED zwingen."

"Unbefleckt" in die Ehe mit Max Rosenkranz

Hochzeitsfoto von Irmgard und Max Rosenkranz. © privat
Im August 1953 heiraten Irmgard und Max Rosenkranz.

1949 kommt Max Rosenkranz aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Da ist er aber noch verlobt, mit einer jungen Frau, die nun im Westen lebt. Doch die möchte nicht zurück in den Osten - und Max nicht in den Westen. 1953 bekommt Irmgard ein Telegramm von ihm, die beiden treffen sich in Berlin. "Es ist auf der Stelle die große Liebe, für beide", erinnert sie sich. Es habe einfach alles gepasst. Ostern verloben sie sich in Perleberg, im gleichen Jahr heiraten sie. Irmgard geht "unbefleckt" in die Ehe: "Meine Schülerinnen hatten mehr Erfahrung als ich." Ihre Hochzeitsnacht beschreibt sie als nicht so toll, aber es habe sich dann eingelaufen. Ein Jahr später wird Sohn Georg geboren. Tochter Lieschen macht die Familie komplett. "Wir waren uns immer treu", sagt Irmgard Rosenkranz. Und die gemeinsame Sexualität sei gut gewesen - das sei das Geheimnis einer guten Ehe.

Familienbetrieb geht 1960 in der LPG auf

Irmgard Rosenkranz mit Schweinen auf ihrem Hof, undatierte Aufnahme. © privat
Keine Scheu, anzupacken: Irmgard Rosenkranz hatte auf dem Hof viel Arbeit mit den Tieren. Täglich 40 Ställe ausmisten? Ihrem Rücken geschadet habe das nicht, sagt sie nicht ganz ohne Stolz.

Max Eltern besitzen 16 Hektar Landwirtschaft in Garvsmühlen bei Rerik. Die Verhältnisse in der DDR nimmt Irmgrad Rosenkranz so hin. Als der Betrieb in der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) aufgeht, ist sie zunächst entsetzt. Doch später merkt sie, dass einiges nun besser funktioniert. Was zuvor nur per Hand ging, kann nun mit gemeinschaftlichen Maschinen erledigt werden. Max Rosenkranz ist inzwischen staatlich geprüfter Landwirt und wird Brigadeleiter der LPG. Irmgard engagiert sich mit großem Interesse für Schweinezucht. Bis zu 600 Sauen betreuen sie auf ihrer Anlage. Sie arbeitet so hart, dass sie nicht mal den Mauerbau 1961 richtig mitbekommt. Auch Zeit für Ferien gibt es nicht, denn auf dem Hof sind immer Schweine und anderes Vieh zu versorgen. "Urlaub wird überbewertet." Aber die viele Arbeit tut Irmgard Rosenkranz gut: "Ich hab' in meinem Leben nie Rückenschmerzen gehabt." Und sie habe nie darüber nachgedacht, "rüberzumachen". Den Mangel gleichen damals die Verwandten aus dem Westen aus. "Wir haben ganz viel gekriegt", sagt sie. 15 Pakete hätten sich zu Weihnachten auf dem Schrank gestapelt.

Mauerfall: "Endlich kannst du wieder alles machen"

Mit 60 Jahren geht Irmgard Rosenkranz in Rente, ein Jahr lang betreut sie ihre Enkeltochter Juliane und fängt schließlich wieder an zu arbeiten, bis auch ihr Mann mit 65 Jahren in den Ruhestand geht. Doch viel haben die beiden davon nicht mehr gemeinsam: Max Rosenkranz erkrankt an Krebs, Irmgard pflegt ihn. Zwei Jahre später, 1987, stirbt er. Fragt man Irmgard Rosenkranz, wie sie den Schmerz bewältigt hat, antwortet sie, dass es immer sehr viel zu tun gab, etwa auf dem Hof. Die Arbeit habe sie abgelenkt, das Leben musste weiter gehen.

Irmgard Rosenkranz, geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz, mit ihrem zehn Jahre jüngeren Bruder Gustav zu Besuch im Westen. © privat
Nach dem Mauerfall kann Irmgard Rosenkranz ohne jede Bürokratie ihre Geschwister besuchen. Hier ist sie mit Bruder Gustav zu sehen.

Obwohl sie in der DDR kein schlechtes Leben führt, freut sich Irmgard Rosenkranz über den Mauerfall: "Endlich ist es vorbei und du kannst wieder alles machen." Sie kann ihre Geschwister besuchen, ohne Anträge zu stellen. Das sei das Beste gewesen. Aber sie ist auch enttäuscht darüber, "dass der Westen die Arbeit, die hier im Osten gemacht worden ist, nicht anerkannt hat." Mit der Wende seien viele Betriebe kaputtgegangen. Auch ihr Urteil über die Wiedervereinigung fällt nüchtern aus: "Also ganz zusammengewachsen sind wir immer noch nicht."

"Ich habe ein interessantes Leben gehabt"

Irmgard Rosenkranz, geborene Gans Edle Herrin zu Putlitz, im Kreis ihrer Familie. © NDR Foto: NDR
Aufgehoben im Schoß ihrer Familie: Irmgard Rosenkranz lebt heute mit vier Generationen unter einem Dach.

Noch bis 2009 hilft Irmgard Rosenkranz leidenschaftlich im Haus und auf dem Hof mit. Dann bremst sie ein Sturz aus, sie bricht sich die Hüfte. Im gleichen Jahr stirbt ihr Sohn Georg - ein großer Verlust. Eine große Stütze ist ihr Schwiegertochter Marion. Mit ihr und vier Generationen der Familie lebt Irmgard Rosenkranz heute unter einem Dach. Stolz ist sie auf ihre große Familie mit bereits acht Urenkeln - und sagt in ihrem 100. Lebensjahr: "Ich habe ein interessantes Leben gehabt." Aber auch: "Wir hätten die Nazi-Zeit nicht haben dürfen. Was die da alles angerichtet haben. Und im Grunde genommen sind wir ja alle ein bisschen schuldig."

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Ein Jahrhundertleben | 01.01.2022 | 17:45 Uhr

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