Terror statt Politik: Die Rote Armee Fraktion

Baader-Meinhof-Bande oder Rote Armee Fraktion - die Begriffe stehen für den Terrorismus der 70er-Jahre in Deutschland. Die selbst ernannten Revolutionäre um Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin führen einen brutalen Kampf gegen das verhasste politische System der Bundesrepublik. Zunächst überfallen sie Banken, später legen sie Bomben und töten Menschen. Bis heute sind nicht alle Verbrechen aufgeklärt. Auch in Norddeutschland war die Gruppe aktiv.

RAF-Logo, Ausschnitt aus einem Foto des entführten Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer (Archivbild aus dem Jahr 1977) © dpa

Bomben und Tote: Die Geschichte der RAF

Ihre Ursprünge liegen in der 68er-Bewegung. Dann entwickelt sich die RAF zur brutalsten Terrorgruppe der Bundesrepublik. Nach fast 30 Jahren löst sie sich 1998 auf. mehr

Ulrike Meinhof, deutsche Journalistin und RAF-Mitglied © Open Source Foto: vermutlich Werner Meinhof

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Von der Journalistin zur Terroristin: Ulrike Meinhof war wohl das bekannteste Gesicht der Roten Armee Fraktion. mehr

Eine Frau wird von einem Polizisten am Arm in einen Raum geführt. © dpa - Bildarchiv

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Gudrun Ensslin im Hamburger Polizeipräsidium nach ihrer Festnahme am 7.6.1972. © picture alliance / dpa - Fotoreport

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Eine Pistole in der Tasche verrät sie: Am 7. Juni 1972 wird RAF-Terroristin Gudrun Ensslin in einer Boutique festgenommen. mehr

Christian Klar, verurteilter RAF-Terrorist, 1992, Foto: Picture Alliance © dpa Foto: Norbert Försterling

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Am 16. November 1982 wird der RAF-Terrorist Christian Klar im Sachsenwald bei Hamburg geschnappt. Ein entschlüsselter Lageplan und ein Infrarot-Detektor führen zum Erfolg. mehr

RAF im Norden

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Bei der Fahndung nach RAF-Terroristen durchsucht die Polizei am 2. März 1972 ein Haus in Hamburg. Den Leiter der Sonderkommission Hans Eckhardt kostet der Einsatz das Leben. mehr

Polizeiwagen stehen nach dem Anschlag der RAF am 19.05.1972 vor dem Springer-Verlagshaus in Hamburg. © picture-alliance/dpa Foto: Werner Baum

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Am 19. Mai 1972 gehen im Hamburger Springer-Verlagshaus drei Bomben hoch, 17 Menschen werden verletzt. mehr

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Vom Studentenprotest zum Terror

Die 1960er-Jahre: Happenings, Sit-ins und Demonstrationen gegen die politischen Machthaber gehören zum Selbstverständnis vieler Studenten. Für einige endet der Weg im Terror. mehr

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Der Internationale Frauentag 1982 am 08.03.1982 in Düsseldorf. © picture-alliance /dpa Foto: Klaus Rose

Der Frauentag und der lange Kampf um Gleichberechtigung

Seit mehr als 100 Jahren kämpfen Frauen für mehr Rechte. In Deutschland erfolgt der Aufruf zum ersten Internationalen Frauentag im März 1911. mehr

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