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Unsere Geschichte: Atlas des Aufbruchs

1989 haben die Menschen Geschichte geschrieben! Das Jahr markiert eine historische Zeitenwende: den Zusammenbruch des SED-Regimes und mit ihm das Ende des Kalten Krieges. Der Atlas des Aufbruchs versammelt sehr persönliche, bislang unerzählte Geschichten aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Erzählt wird von der Gründung neuer Bürgerbewegungen auch auf dem Lande, von den Demonstrationen auf den Straßen und Plätzen, von einem ganz neuen Gefühl von Freiheit, von Unmut, nächtelangen Diskussionen, von Ausreise, Flucht, Abschied, von Angst sowie von erfüllten und enttäuschten Hoffnungen.

Schwarzweißbild von Demonstration 1989

Mit Kerzen und Sprüchen für mehr Freiheit

"Warum sollte ich in Greifswald eine Demonstration untersagen? Den Mut hatte ich nicht", erinnert sich der damalige Volkspolizei-Chef Bernd Haase. Ein Rückblick in den Herbst 1989. mehr

Bild von der Grenzöffnung, Frau mit Kind auf einem Fahrrad, 1989  Foto: Sigurd Müller

Mit dem Fahrrad in die Freiheit

1989 macht Sylvia Ulfig sich auf den Weg über die gerade geöffnete Grenze. 25 Jahre später erkennt sie sich auf einem Foto wieder - und erzählt ihre Geschichte des Aufbruchs. mehr

Mit dem Bauwagen in Wangelin  Foto: Jette Studier

Ein blühendes Kind der Wende

Vom Truppenübungsplatz zum Naturschutzgebiet, von der LPG zum größten Kräutergarten Mecklenburg-Vorpommerns: Wie die Bewohner von Wangelin ihr Dorf verwandelt haben. mehr

Mit dem Bauwagen in Wangelin  Foto: Jette Studier

Mit dem Bauwagen durch die Geschichte

Tour durchs Land: Ihre Erinnerungen sammeln die NDR Reporter für den Atlas des Aufbruchs. Mit einem umgebauten Bauwagen waren sie unterwegs. Die Erlebnisse in Bildern. mehr

Menschen feiern am 10. November 1989 vor und auf der Mauer in Berlin den Mauerfall. © picture-alliance/ ZB Foto: Peter Zimmermann

Mauerfall: Mein 9. November 1989

Hoffnung, Sorge, Erleichterung - Der Fall der Mauer am 9. November 1989 hat die, die ihn erlebten, emotional mitgerissen. Prominente und NDR Mitarbeiter erinnern sich an diesen Tag. mehr

Drei große schwarze Stelen erinnern in Neustrelitz an das Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit auf dem Hof des Amtsgerichtes. © dpa - Bildfunk Foto: Winfried Wagner

Sichtbare Zeichen des Aufbruchs

25 Jahre nach der Friedlichen Revolution erinnern in Neustrelitz und Güstrow Kunstobjekte an die politisch bewegten Momente der Wendezeit und an die Spuren von damals. mehr

Geschichten des Aufbruchs

Der ehemalige NVA-Major Walter Graupner mit einer alten Uniform vor seinem Buchladen in Eggesin. © NDR

Wie ein NVA-Major das Ende der DDR erlebte

Walter Graupner war als Major der NVA in Eggesin stationiert und erlebte dort das Ende der DDR und ihrer Armee. 25 Jahre später erinnert er sich. mehr

Hagen Schulz-Zachow 1989 in Hamburg

Einfach losziehen, die Welt erobern

Musikstudium, ein sicherer Job: Hagen Schulz-Zachow ist 22 Jahre alt und eckt in der DDR politisch nicht an. Trotzdem flieht er 1989 - in einem knallgelben Moskwitsch. mehr

Eine Frau steht bei einer politischen Versammlung zwischen sitzenden Menschen und spricht. © NDR/Christoph Poldrack

"Wir glaubten an eine reformierbare DDR"

Pastor Christoph Poldrack ist einer der Mitbegründer der Bürgerbewegung Neues Forum in Greifswald im Oktober 1989. An Wiedervereinigung denkt er damals nicht. mehr

Ein Auto der Marke Trabant fährt auf einer Allee. © picture-alliance/ ZB Foto: Patrick Pleul

Letzte Ausfahrt: Ungarn

Von Rostock in die Freiheit: Im Oktober 1989 fahren Carola Schatz und Wilfried Gutacker mit ihrem Trabi los - über die CSSR, Ungarn und Österreich nach Passau. Das Protokoll ihrer denkwürdigen Pannenfahrt. mehr

Die junge Gesine Lange (geb. Gauck) © Gesine Lange Foto: Privatarchiv Gesine Lange

Liebe(r) im Westen

Für die Liebe verlässt Joachim Gaucks Tochter Gesine im Juni 1989 die DDR. Bis heute bereut sie, die friedliche Revolution im Oktober in Rostock verpasst zu haben. mehr

Ein Mann lehnt an einer Hauswand, auf der groß "Fuck it" geschrieben steht. © NDR

Botschaft aus Prag

Tausende flüchten im Sommer 1989 in westdeutsche Botschaften. Auch der Rostocker Lothar Kosz. Aus Prag schreibt er einen Brief. Darin schildert er "das größte Abenteuer seines Lebens". mehr

Torsten Teichert bei einer Demonstration 1989

"Dieser Staat - einfach nur noch ätzend"

Für den Neubrandenburger Torsten Teichert ist die DDR im Herbst 1989 am Ende. Er geht auf die Straße, demonstriert und landet in Untersuchungshaft. mehr

Schwaz-weiß-Foto: Ein Mann sitzt auf einer Wiese, einen Fotoapparat in der Hand.

Doppelt frei am 9. November

Am 9. November 1989 bekommt Martin K. aus Wismar gleich zwei Mal seine Freiheit geschenkt. Er wird aus der politischen Haft entlassen - kurz bevor die Mauer fällt. mehr

Unsere Partner im Projekt

Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in MV © NDR
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"Geschichte verstehen, um Demokratie zu schätzen"

"Das Ereignis vor 25 Jahren war ein welthistorisches Ereignis", betont Jochen Schmidt. Der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung unterstützt unseren "Atlas des Aufbruchs". 1 Min

Anne Drescher, Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR
1 Min

"... Geschichten nachspüren ..."

Anne Drescher ist die Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in MV. Sie möchte den Geschichten nachspüren und unterstützt den Atlas des Aufbruchs mit Freude, weil "so viele Frauen und Männer im Land mitmachen". 1 Min

Blick in die Geschichte

Demonstration in Rostock im Herbst 1989. © Roland Hartig Foto: Roland Hartig

Die friedliche Revolution

Die Rostocker gehen im Oktober 1989 auf die Straße, die Grenze öffnet sich und Roland Hartig ist mit seiner Kamera dabei. Bildergalerie

Mehr Geschichte

Britische Soldaten marschieren am 3. Mai 1945 in Hamburg ein. © dpa Foto: Imperial War Museum

Vom Feind zum Freund: Die Briten im Norden

Im Mai 1945 besetzen die Briten Norddeutschland. Sie bringen Nissenhütten, Popmusik und demokratische Strukturen. mehr

Norddeutsche Geschichte