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"Wahr ist, was uns verbindet."

Montag, 15. Oktober 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr

Seit 1950 wird der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels inzwischen vergeben und ehrt damit Persönlichkeiten, die sich mit ihrer Arbeit für ein friedliches Zusammenleben in der Welt engagieren.

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Jan und Aleida Assmann erhalten von Heinrich Riethmüller (r.) vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Friedenspreis 2018.

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift, so die Jurybegründung, "mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf." Und der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat "durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen."

Dabei sind sie immer wieder auch als Paar aufgetreten. Wie sehr sie diese Auszeichnung verdient haben, ließen sie auch bei ihrem Auftritt in der Paulskirche erkennen. Der deutsch-amerikanische Romanist Hans Ulrich Gumbrecht würdigte in seiner Laudatio deshalb nicht nur die intellektuellen Verdienste des Forscherpaares, sondern auch die einnehmende Herzlichkeit, den Familiensinn und die Liebe, mit der die beiden sich in all den Jahrzehnten begegnet sind. Wenn zwei den Friedenspreis bekommen, dann müssen auch zwei reden. Jan Assmann übernahm die Begrüßung.

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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann sind mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. extern

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