Stand: 05.12.2018 19:04 Uhr

Artenvielfalt in Schleswig-Holstein ist bedroht

Bei der Vorstellung des Jahresberichts zur biologischen Vielfalt hat Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) betont, dass die Artenvielfalt im Lande bedroht ist. Einen Schwerpunkt in dem Bericht bilden die stark gefährdeten Wiesen- und Küstenvogelarten, wie die Uferschnepfe und verschiedene Seeschwalbenarten. Diese sind besonders in Gefahr, weil sie von Fuchs, Marder und Waschbär gefressen werden.

Mit Zäunen und Gratis-Saatgut gegen das Artensterben

Das Umweltministerium will mit Schutzmaßnahmen gegen die Räuber vorgehen: In den Brutgebieten der Vögel sollen unter anderem spezielle Zäune aufgestellt werden. So sollen die Vögel weitgehend ungestört brüten und ihren Nachwuchs großziehen können.

Ein weiteres großes Thema ist das rasant fortschreitende Insektensterben. Um das einzudämmen, soll im kommenden Jahr das Projekt "Schleswig-Holstein blüht auf" wieder aufgelegt werden. Dabei wird an Kommunen und Landwirte kostenlos Saatgut verteilt, damit Bienen, Hummeln und Co. möglichst viele Rückzugsflächen bekommen.

Weitere Informationen

Was tun gegen das Insektensterben?

24.09.2018 21:00 Uhr

Die Zahl der Insekten ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Der heutige Weltbienentag macht darauf aufmerksam und will den Blick auch auf Wildbienen lenken. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 05.12.2018 | 17:00 Uhr

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