Stand: 03.05.2017 12:27 Uhr

TU Braunschweig baut Zentrum für Brandforschung

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Neue Bauweisen bringen neue Brandgefahren mit sich. Die will die TU Braunschweig durch ihre Forschung minimieren. (Themenbild)

Die Technische Universität Braunschweig will ihre Kompetenzen in puncto Brandschutz ausbauen und plant deshalb eine eigene Einrichtung. Das Zentrum für Brandforschung, kurz ZeBra, soll auf dem Campus gebaut und unter anderem mit einem Großkalorimeter ausgestattet werden, durch das Feuer in Wohnungen und Autos untersucht werden können. Ziel des ZeBra sei es, die Sicherheit von neuen ressourcenschonenden Bauweisen, -materialien und Antriebstechniken zu verbessern.

Land und Bund finanzieren Bau mit 16,7 Millionen Euro

"Durch die Möglichkeit, neben Gebäude- und Wohnungsbränden auch Brände von Elektrofahrzeugen zu untersuchen, ermöglicht es auch eine enge Verknüpfung zum Forschungsschwerpunkt Mobilität unserer Universität", sagte TU-Präsidentin Anke Kaysser-Pyzalla am Mittwoch. Der Bund und das Land Niedersachsen finanzieren die Einrichtung demnach mit 16,7 Millionen Euro. Die Kosten für den Bau auf dem Gelände des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz an der Beethovenstraße liegen demnach bei rund 8,4 Millionen Euro. Hinzu kämen 6,9 Millionen für das Großgerät und weitere 1,4 Millionen Euro für die Einrichtung.

Masterstudiengang Brandschutz geplant

Darüber hinaus plant die Hochschule einen Masterstudiengang Brandschutz. In dem laut TU einmaligen Fach sollen unter anderem vertiefte Kenntnisse zu Branddynamik und -modellierung vermittelt werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 03.05.2017 | 09:30 Uhr

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