Stand: 15.02.2016 18:00 Uhr  - NDR Kultur  | Archiv

Große Romane der Weltliteratur

In der Weltliteratur können wir "erfahren, woher wir kommen", sagt der Autor der neuen NDR Kultur Wissen-Reihe Hanjo Kesting. In der 2. Staffel der Reihe und weiteren 25 Folgen gibt er Einblicke in neue Werke, deren Entstehungs- und Wirkungsgeschichte und die Bedeutung für den Entwicklungszusammenhang der Literatur.

Die vorgestellten Romane

RomanDatum
Charles Dickens: Große Erwartungen05.01.2016
Emile Zola: Germinal07.01.2016
Mark Twain: Die Abenteuer des Huckleberry Finn12.01.2016
Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz14.01.2016
Francois Rabelais: Gargantua und Pantagruel19.01.2016
Emily Bronte: Sturmhöhe21.01.2016
Gabriel García Márquez: Der Herbst des Patriarchen26.01.2016
Knut Hamsun: Hunger28.01.2016
Guiseppe Tomasi di Lampedusa: Der Gattopardo02.02.2016
Karl Philipp Moritz: Anton Reiser04.02.2016
James Joyce: Ulysses09.02.2016
Antoine-Francoise Prévost: Die Geschichte des Chevalier de Grieux und der Manon Lescaut11.02.2016
Heinrich Mann: Der Untertan16.02.2016
Herman Melville: Moby Dick oder Der Wal18.02.2016
Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen23.02.2016
Iwan A. Gontscharow: Oblomow25.02.2016
Voltaire: Candide01.03.2016
Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß03.03.2016
Theodor Fontane: Frau Jenny Treibel08.03.2016
Jane Austen: Stolz und Vorurteil10.03.2016
F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby15.03.2016
Guy de Maupassant: Bel-Ami17.03.2016
Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werther22.03.2016
Joris-Karl Huysmans: Gegen den Strich24.03.2016
Miguel de Cervantes: Don Quijote29.03.2016

Gute Romane kann es nicht genug geben

 

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    Tschingis Aitmatow: Der Tag zieht den Jahrhundertweg
    Er macht diesen winzigen Moment deutlich wahrnehmbar, der einem mit seinem eigenen Leben auf dieser Erde geschenkt ist.

    (Ingrid Lisah, Friedrichroda)
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    Erwin Strittmatter: Der Laden
    Beim lesen des Buches vor vielen Jahren, fühlte ich mich in meine Kinder- und Jugendzeit versetzt, welche ich in der sorbischen Oberlausitz erlebte. Wunderbarer Roman und sehr empfehlenswert.

    (Veronika Kliemant-Hax, Duisburg)
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    Lew Tolstoi: Krieg und Frieden
    Meiner Meinung nach gehört auch Krieg und Frieden dazu, Moby Dick und der Zauberberg.

    (Valerie Jäger, Hamburg)
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    Siegfried Lenz: Das Heimatmuseum
    Wie schwer eine Beschränkung der Romane der Weltliteratur auf die Zahl 25 ist, zeigt Ihr Kanon, dem ich überwiegend gern zustimme. Für mich persönlich fehlen hierbei Thomas Mann: Dr. Faustus, Siegfried Lenz: Das Heimatmuseum, Isabelle Allende: Das Gesiterhaus, sowie Brigitte Kronauer: Die Frau in den Kissen.

    (Hildegard Wessels, Hannover)
  • Thomas Mann: Dr. Faustus
    Wie schwer eine Beschränkung der Romane der Weltliteratur auf die Zahl 25 ist, zeigt Ihr Kanon, dem ich überwiegend gern zustimme. Für mich persönlich fehlen hierbei Thomas Mann: Dr. Faustus, Siegfried Lenz: Das Heimatmuseum, Isabelle Allende: Das Gesiterhaus, sowie Brigitte Kronauer: Die Frau in den Kissen.

    (Hildegard Wessels, Hannover)
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    Joseph Roth: Radetzkymarsch / Hiob
    Ich bin erstaunt, dass Joseph Roth ganz und gar fehlt.
    Ich schlage zur Ergänzung seinen Radetzkymarsch - oder vielleicht auch seinen Hiob vor.

    (Ingrid von Heiseler)
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    Nikos Kazantzakis: Griechische Passion

    (Brigitte Wohlfahrt, Hamburg)
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    Hans Henny Jahn: Das Holzschiff
    Als Hamburgerin und Initiatorin des virtuellen Stadtrundgangs "Im Kielwasser von Hans Henny Jahnn" fehlt mir natürlich Hans Henny Jahnns Holzschiff: "Wie wenn es aus dem Nebel gekommen wäre, so wurde das schöne Schiff plötzlich sichtbar ..."

    (Kerstin Kafke, Hamburg)
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    Ngugi wa Thiong'o: Verbrannte Blüten
    Verbrannte Blüten von Ngugi wa Thiong'o dürfte nicht fehlen!

    (Karin Dunse, Hannover)
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    Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz

    (Susanne Falkenberg, Verden)
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    Henry James: Bildnis einer Dame
    Hier wäre mein Vorschlag: Henry James "Bildnis einer Dame".
    Außerdem jährt sich im Februar der Todestag von Henry James zum 100. mal.

    (Renate Schulze)
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    Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
    Ein Werk, in dem der Autor den Facettenreichtum der "Groß-Pariser Welt" schildert - das "Große Ganze", Politik und Gesellschaft; daneben der Einblick in die großbügerliche Gesellschaft des 19. und 20. Jhd., tiefgehende Charakterstudien - und durch die Feinziselierung menschlicher Charaktere, Landschaftsepen und Bauwerkharmonien beim Lesen Zeit und Raum vergessen läßt.

    (Alfred Szarbinowski)
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    Tad Williams: Otherland
    Beeindruckend, wie in diesem breitangelegten Werk, auf der Suche nach dem "Weltbverbrechern" - die unsterblich sein wollen, facettenreich die Wanderungen auf der Suche nach den Übeltätern geschildert werden und das Kopfkino Fantasien durchleben läßt.

    (Alfred Szarbinowski)
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    Richard Powers: Der Klang der Zeit
    Mein Lieblingsroman: DER KLANG DER ZEIT von Richard Powers, den man natürlich am Schönsten in der 2003 erschienen Originalausgabe "The Time Of Our Singing" genießen kann.

    (Martina Fluck)
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    Oswald Levett: Papilio Mariposa
    Mein Vorschlag für einen zu Unrecht fast vergessenen Autor: Oswald Levett, Papilio Mariposa, Europäischer Verlag, Wien und Leipzig, 1935. Das Buch war eine Wiederentdeckung der Germanistik der DDR und kam in einer Kleinauflage 1989 im Verlag Neues Berlin zum Neuabdruck.
    Levett ist vergleichbar mit seinem - mittlerweile wieder bekannten - Kollegen Leo Perutz.

    (Klaus-Günter Albrecht)
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    Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Die Brüder Karamsow
    Die zugegeben schwierige Auswahl erscheint mir insgesamt doch etwas flach. Wo bleiben Dostojewski ( unbedingt: "Die Brüder Karamasow"), Tolstoi, Thomas Mann oder Günter Grass? Goethes "Werther" mag bekannt, aber doch nicht sein wichtigster Roman sein. Und Fontanes "Frau Jenny Treibel" reicht bei weitem nicht an den "Stechlin" heran. Ist Knut Hamsun nicht eher der Versuch, die relativ schlichte skandinavische Literatur doch noch irgendwie zu berücksichtigen? Hemmingway? Etc. Insgesamt interessante Vorschläge, aber "Romane der Weltliteratur" weckt andere Erwartungen.

    (Gisela Hippel)
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    Thomas Mann: Joseph und seine Brüder
    Ich freue mich auf die neue Reihe zu den großen Romanen der Weltliteratur. Die Auswahl erscheint mir ausgewogen. Dankbar wäre ich für eine kompetente Würdigung des Romans "Joseph und seine Brüder" von Thomas Mann

    (Christiane Sternberg)
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    Lew Tolstoi: Anna Karenina
    Auch ich vermisse schmerzlich eines meiner Lieblingsbücher, Tolstois Anna Karenina. Und bei Dickens hätte ich auf "Bleak House" gehofft. Zugegeben, nicht so leserfreundlich wie Große Erwartungen, doch nirgends wird die Fulminanz von Dickens Charakteruniversum offensichtlicher. Und der Isländer Halldor Lanxess hätte es statt Hansum verdient. Luft nach oben ist in jedem Fall, aber ich werde gespannt hören, wie die Auswahl begründet wird, die ich etwas sehr der französischen Literatur zugeneigt finde.

    (Marie)
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    Charles Dickens: Bleak House
    Auch ich vermisse schmerzlich eines meiner Lieblingsbücher, Tolstois Anna Karenina. Und bei Dickens hätte ich auf "Bleak House" gehofft. Zugegeben, nicht so leserfreundlich wie Große Erwartungen, doch nirgends wird die Fulminanz von Dickens Charakteruniversum offensichtlicher. Und der Isländer Halldor Lanxess hätte es statt Hansum verdient. Luft nach oben ist in jedem Fall, aber ich werde gespannt hören, wie die Auswahl begründet wird, die ich etwas sehr der französischen Literatur zugeneigt finde.

    (Marie)
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    Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Die Brüder Karamasow
    Herzlichen Dank für diese schöne Idee. Jede Auswahl (insbesondere die von lediglich 25 Werken der Weltliteratur) trägt mit sich den Stempel des Subjektiven und somit ist auch diese Auswahl nachvollziehbar und akzeptabel. Dennoch wäre es überlegenswert, wenigstens ein Werk von Dostojewski (z.B. Die Brüder Karamasow) und Tolstoi (hier würde ich Krieg und Frieden präferieren) in die Auswahl einzubeziehen.

    (Volker Senger)
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    Lew Tolstoi: Krieg und Frieden
    Herzlichen Dank für diese schöne Idee. Jede Auswahl (insbesondere die von lediglich 25 Werken der Weltliteratur) trägt mit sich den Stempel des Subjektiven und somit ist auch diese Auswahl nachvollziehbar und akzeptabel. Dennoch wäre es überlegenswert, wenigstens ein Werk von Dostojewski (z.B. Die Brüder Karamasow) und Tolstoi (hier würde ich Krieg und Frieden präferieren) in die Auswahl einzubeziehen.

    (Volker Senger)
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    John Steinbeck: Jenseits von Eden

    (Radostina Letschkowski, Göttingen)
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    Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Schuld und Sühne

    (Radostina Letschkowski, Göttingen)
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    Stendhal: Rot und Schwarz

    (Radostina Letschkowski, Göttingen)
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Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | NDR Kultur Wissen | 15.03.2016 | 09:20 Uhr

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