Stand: 21.11.2012 10:34 Uhr  | Archiv

Historie der Bauausstellungen in Deutschland

Auch wenn die Bezeichnung anderes vermuten lässt: Internationale Bauausstellungen (IBA) sind eine rein deutsche Veranstaltung, haben aber den Anspruch, auch international zu wirken. Seit 1901 fanden in unregelmäßigen Abständen insgesamt acht Bauausstellungen in verschiedenen deutschen Städten und Regionen statt. Ging es bis zur Mitte des 20. Jahrhundert vor allem darum, modernen Städtebau zu zeigen, wollten die Planer der späteren IBAs auch Entwicklungsimpulse für Städte und Regionen setzen. Themen wie Stadtsanierung und umweltverträglicher Stadtbau rückten in den Mittelpunkt. Heute beschäftigen sich Bauausstellungen mit allen Fragen, die für die Stadt- und Regionalentwicklung wichtig sind. Dabei reicht das Spektrum von ökologischen und energetischen Themen bis hin zur Frage, wie das städtische Zusammenleben verschiedener Kulturen am besten gelingt.

Die erste IBA: Eine Künsterlokonie für Darmstadt

Blick auf den Eingang des Ernst-Ludwig-Hauses auf der Darmstädter Mathildenhlöhe © dpa / Picture Alliance Foto: Friedel Gierth
Das Ernst-Ludwig-Haus auf der Darmstädter Mathildenhöhe wurde ab 1900 als gemeinschaftliches Ateliergebäude errichtet.

Die erste Bauausstellung findet 1901 auf der Mathildenhöhe in Darmstadt statt. Dort entsteht eine Künstlerkolonie, die eine Art Gegenentwurf zum verdichteten Raum der industrialisierten Großstädte darstellen soll. Heute gelten die Bauten auf der Mathildenhöhe als Meilensteine des deutschen Jugendstils.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 25.08.2013 | 19:30 Uhr

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