Willy Brandt im Jahr 1990 © imago/teutopress

Staatsmann ohne Staatsamt: Willy Brandt Karriere nach 1974

Stand: 07.12.2020 15:55 Uhr

Nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler am 6. Mai 1974 gewinnt Willy Brandt internationales Ansehen als Friedens- und Entwicklungspolitiker. Ein Lebensziel verwirklicht sich für ihn 1990: die Deutsche Einheit.

von Irene Altenmüller

Sein Rücktritt als Bundeskanzler im Mai 1974 ist für Willy Brandt zunächst eine politische und persönliche Niederlage. Zugleich ist es aber der Beginn einer neuen, international ausgerichteten Karriere. Als Friedensnobelpreisträger und erfolgreicher Außenpolitiker genießt er weltweit hohes Ansehen. Auch in Deutschland hat seine Stimme weiter Gewicht: Mit dem SPD-Parteivorsitz bekleidet Brandt weiter ein bedeutendes innenpolitisches Amt. 

Präsident der Sozialistischen Internationale

Willy Brandt mit seinem Weggefährten, dem österreichischen Politiker Bruno Kreisky, bei einer Konferenz der Sozialistischen Internationale in Wien 1980 © dpa / Picture Alliance Foto: Nora  Schuster
Willy Brandt mit seinem Weggefährten, dem damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky, bei einer Konferenz der SI in Wien 1980.

1976 wählen die Mitglieder der Sozialistischen Internationale (SI) Willy Brandt zu ihrem Präsidenten - ein Amt, das er bis kurz vor seinem Tod 1992 behalten wird. Unter seiner Führung gewinnt die SI an Renommee: Sie unterstützt die befreundeten Parteien in Portugal und Spanien - beide Länder waren noch bis 1974 beziehungsweise 1975 Diktaturen und befinden sich nun im Übergang zur Demokratie. Zunehmend rückt die SI außerdem die nicht-europäischen Länder und das Verhältnis von Industrie- und Entwicklungsländern in den Fokus ihrer Arbeit.

Einsatz für die Armen: Der Brandt-Report

1977 übernimmt Brandt auf Bitte des Präsidenten der Weltbank, Robert McNamara, den Vorsitz der sogenannten Nord-Süd-Kommission, die sich mit entwicklungspolitischen Fragen beschäftigen soll. 1980 veröffentlicht die Kommission, die aus 21 Wissenschaftlern und Politikern aus Industrie-und Entwicklungsländern besteht, einen Bericht, der als "Brandt-Report" in die Geschichte eingeht. Er ist die schonungslose Bestandsaufnahme des globalen Wohlstandsgefälles zwischen den reichen Ländern des Nordens und den armen des Südens. Die Experten legen konkrete Vorschläge vor, wie sich die drängendsten Probleme der Entwicklungsländer - darunter Ernährungs- und Umweltprobleme sowie Ressourcenknappheit - lösen ließen und fordern eine neue, gerechtere Weltwirtschaftsordnung. Der Report trifft weltweit auf große Resonanz. Seine Vorschläge wurden jedoch bisher größtenteils nicht umgesetzt. Dennoch gilt der Brandt-Report mit seinen Konzepten bis heute als Meilenstein der Entwicklungspolitik.

An den körperlichen Grenzen

Willy Brandt im Februar 1979 am Strand des südfranzösischen Hyeres nach seinem Herzinfarkt © Picture Alliance / dpa Foto: Fritz Fischer
Nach einem verschleppten Herzinfarkt zieht sich Brandt 1979 zur Erholung nach Südfrankreich zurück. Doch die Atempause ist nur kurz.

Zwischen 1977 und 1978 ist Brandt im Rahmen seiner internationalen Funktionen fast permanent unterwegs. Dabei geht der 65-Jährige über seine körperlichen Grenzen: Im November 1978 erleidet er auf einer Nordamerikareise mehrere Schwächeanfälle. Zurück in Bonn diagnostizieren die Ärzte einen schweren, verschleppten Herzinfarkt. Trotzdem gönnt er sich nur eine kurze Verschnaufpause. Schon im April 1979 ist Brandt wieder auf der internationalen Bühne unterwegs. Im Juni zieht er für die SPD ins erste Europäische Parlament in Brüssel ein, im Juli ist er an einem Gespräch mit PLO-Chef Arafat zur Lösung des Nahost-Konflikts beteiligt. Privat trennen sich Willy Brandt und seine Frau Rut 1979 nach 31 Jahren Ehe. Brandt zieht mit seiner neuen Lebensgefährtin Brigitte Seebacher zusammen, die er 1983 heiratet.

Zerwürfnis mit Helmut Schmidt

Helmut Schmidt, Willy Brandt und Herbert Wehner, 1979. © dpa-Bildarchiv
Eine Partei, zwei politische Richtungen: Schmidt und Brandt stehen schon bald für zwei unterschiedliche Flügel in der SPD.

Ende der 70er-Jahre ist die globale Ära der Entspannung zwischen Ost und West, zu der Brandt als Kanzler maßgeblich beigetragen hat, vorbei. Der Kalte Krieg tritt in eine neue Phase, als die Sowjetunion ab 1977 neue atomare Mittelstreckenraketen des Typs "SS 20" stationieren lässt. Mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan 1979 ist ein weiterer Tiefpunkt erreicht.

Als überzeugter Friedenspolitiker tritt Willy Brandt weiter entschieden für die globale Abrüstung ein - und gerät damit auf Gegenkurs zu seinem Parteifreund und Nachfolger im Kanzleramt, Helmut Schmidt, einem der Väter des NATO-Doppelbeschlusses. 

Der NATO-Doppelbeschluss

Im Dezember 1979 beschließen die NATO-Staaten, auf die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen des Typs "SS 20" mit Gegenmaßnahmen zu reagieren, um das militärische  Gleichgewicht wieder herzustellen. Zunächst solle mit der Sowjetunion verhandelt werden, bei einem Scheitern der Gespräche sollen die USA ebenfalls bis 1983 atomare Mittelstreckenraketen des Typs "Pershing II" in Europa stationieren. Als einer der Väter des NATO-Doppelbeschlusses gilt Helmut Schmidt, der durch die Stationierung der "SS 20"-Raketen das atomare Gleichgewicht in Europa gefährdet sah. Der NATO-Doppelbeschluss bescherte der Friedensbewegung großen Zulauf. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen Ost und West begann im Dezember 1983 die Stationierung der "Pershing II"-Raketen in der Bundesrepublik.

Gespräche in Moskau

1981 besucht Brandt die Sowjetunion - und betreibt dort eine regelrechte Paralleldiplomatie: Mit ZK-Generalsekretär Breschnew spricht er über Möglichkeiten zur Abrüstung und schwächt damit die Position des Kanzlers. Zwischen den beiden Sozialdemokraten kommt es zum Zerwürfnis - zu unterschiedlich sind die Haltungen der zwei SPD-Politiker. Allerdings spricht sich Brandt zunächst nicht öffentlich gegen Schmidts Politik aus. Dabei sei er "bis hart an die Grenze meiner Selbstachtung" gegangen", betont Brandt Schmidt gegenüber 1982 in einem Brief. Einen kleinen Seitenhieb kann sich Brandt ebenfalls nicht verkneifen: Ohne ihn sei Schmidt "kaum länger, sondern wohl eher kürzer und vielleicht mit weniger Erfolg im Amt" gewesen, behauptet er.

Einsatz gegen die Nachrüstung

Etwa zwei Jahre später - die sozialliberale Koalition ist mittlerweile zerbrochen und Schmidt durch Helmut Kohl als Kanzler abgelöst - bezieht Brandt auch öffentlich Stellung gegen den NATO-Doppelbeschluss - und damit gegen eines der Kernstücke der Politik seines Parteigenossen. Bei der größten Demonstration der Friedensbewegung in Deutschland am 22. Oktober 1983 in Bonn erklärt der SPD-Parteivorsitzende vor Hunderttausenden Demonstranten: "Wir brauchen in Deutschland nicht mehr Mittel zur Massenvernichtung, wir brauchen weniger".

Damit macht Brandt die innere Zerrissenheit der SPD-Spitze offenkundig, bewirkt in der Sache jedoch ebenso wenig wir die rund 1,5 Millionen Menschen, die sich bundesweit an den Friedensdemonstrationen beteiligen: Im November 1983 billigt der Bundestag mit knapper Mehrheit die Stationierung der amerikanischen Mittelstreckenraketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik. Bereits im Dezember 1983 treffen die ersten Raketen ein.

"Aufstand von Spießertum": Brandt tritt als SPD-Chef ab

So hoch das Ansehen ist, das Brandt international genießt - innerhalb der eigenen Partei mehren sich Mitte der 80er-Jahre die Stimmen, die an den Qualitäten des Altkanzlers als Parteivorsitzender zweifeln. Einige SPD-Mitglieder verübeln ihm etwa, dass er öffentlich mit dem Gedanken einer rot-grünen Koalition spielt - die damals noch junge Partei der Grünen hat die SPD viele Wählerstimmen gekostet.

SPD-Chef Willy Brandt begrüßt Margarita Mathiopoilos 1987 © dpa / picture alliance Foto: Heinrich Sanden
Als Brandt Margarita Mathiopoulos, die nicht der SPD angehört, als Parteisprecherin nominiert, bricht in der Partei ein Sturm der Entrüstung los.

Der Unmut bricht sich Bahn, als im Frühjahr 1987 der neu geschaffene Posten des SPD-Sprechers zu besetzen ist. Brandt benennt die damals 30-jährige Margarita Mathiopoulos, eine Bekannte. Mit der Nominierung der griechisch-stämmigen Politologin und Journalistin will er der Partei ein fortschrittlicheres und weltläufigeres Image verschaffen. Doch sein Vorschlag stößt auf herbe Kritik, manche Parteifreunde werfen ihm mangelnde Führungskompetenz vor. Brandt ist empört. Für ihn ist der Aufschrei in der Partei ein "Aufstand von Spießertum". 

Mathiopoulos erklärt schließlich ihren Verzicht auf den Sprecherposten. Am selben Tag tritt Brandt nach 23 Jahren als SPD-Parteivorsitzender zurück. "Wenn Leute an deinem Stuhl sägen, überzeuge sie oder zwinge sie, damit aufzuhören; und mach Schluss, wenn dir das nicht mehr gelingt und du nicht mal mehr Lust hast, sie zu überzeugen oder zu zwingen", soll Brandt wenig später gesagt haben. Einige Wochen später wählen ihn die SPD-Mitglieder auf einem außerordentlichen Parteitag zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit.

Das Wendejahr 1989: "Abbauen, was die Menschen trennt"

Hatte ihn 1987 sein Gefühl für die Stimmung in der eigenen Partei getäuscht, erweist Willy Brandt 1989 gegenüber der internationalen Lage überaus feines Gespür. Früh erkennt er, dass die historische Chance zur Wiedervereinigung näher rücken könnte. Nach einem Gespräch mit Michail Gorbatschow, der im Juni 1989 die Bundesrepublik besucht, sagt der Altkanzler im Bundestag: "Die Zeit rückt näher, in der abzubauen sein wird, was die Menschen, zumal die Menschen eines Volkes, willkürlich voneinander trennt."

Die Geschwindigkeit, mit der sich seine Worte bewahrheiten sollten, ist dann auch für Brandt überraschend. Am 9. November 1989 bezieht er mit seiner Frau Brigitte das gemeinsame neue Haus in Unkel bei Bonn. Radio und Fernsehen sind noch nicht angeschlossen, und so erfährt Brandt von der Maueröffnung erst in den frühen Morgenstunden des 10. November, als das Telefon klingelt - ein Journalist will den 75-Jährigen zu den Ereignissen befragen.

Ein politisches Lebensziel erfüllt sich

Willy Brandt hält eine Ansprache zur Maueröffnung am 10.11.1989. © picture-alliance/dpa
"Es wächst zusammen, was zusammen gehört": Am 10. November 1989 spricht Brandt (hier mit Außenminister Genscher) in Berlin.

Kurz darauf ist Willy Brandt in einer britischen Militärmaschine unterwegs nach Berlin. Am Abend des 10. November spricht er vor dem Schöneberger Rathaus - an dem Ort, wo er 26 Jahre zuvor mit US-Präsident Kennedy gestanden hat. "Ich bin dem Herrgott dankbar dafür, dass ich dies miterleben darf, dass die Teile Europas zusammenwachsen", ruft er. In Interviews am Rande der Kundgebung - und nicht in der Rede, wie häufig überliefert - wird Brandt noch deutlicher: "Es wächst zusammen, was zusammen gehört." Das Brandt-Zitat wird zum geflügelten Wort im Einheitsprozess. Für Brandt selbst, der wie kaum ein anderer für die Annäherung zwischen Ost und West gekämpft hat, rückt mit Mauerfall und möglicher Wiedervereinigung die Erfüllung eines Lebenstraums in greifbare Nähe.

Neu zusammenkommen statt wiedervereinigen?

Viele SPD-Spitzenpolitiker sprechen sich jedoch gegen die Wiedervereinigung und für ein Modell der Zweistaatlichkeit aus, bei der die DDR ein eigener Staat bleiben soll - und verkennen dabei die Wünsche der Mehrheit der Deutschen in Ost und West. "Wir müssen aufpassen, dass nicht eine Grundwelle in unserem Volk uns wegspült", warnt Brandt seine Partei vor diesem Kurs. Und tatsächlich erhält die SPD bei den ersten freien Volkskammerwahlen am 18. März 1990 die Quittung für ihre ablehnende Haltung gegenüber Einheit und Währungsunion: Die Mehrheit der Ost-Deutschen wählt konservativ. 

Doch auch Brandt wendet sich gegen eine überhastete Einheit: Er schlägt vor, dass der gesamtdeutsche Staat eine neue Verfassung haben müsse, die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik basiere, aber auch die Erfahrungen der Menschen in der DDR mit einbeziehe. "Neu müssen wir zusammenkommen! Eine Neuvereinigung muss kommen und nicht eine Wiedervereinigung", erklärt er.

"Den Tag sehen, an dem Europa eins geworden ist"

Deutsche Wiedervereinigung 1990, Freitreppe des Reichstages, u.a. mit Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, Richard von Weizsäcker und Lothar de Maizere. © picture-alliance/ dpa Foto: Wolfgang Kumm
Ein historischer Moment: Mit Regierungspolitikern steht Brandt am 3. Oktober 1990 auf dem Balkon des Berliner Reichstags.

Brandts Ratschlag verhallt ungehört. Schon knapp elf Monate nach dem Mauerfall tritt die DDR am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik bei. Bei den Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung steht Willy Brandt gemeinsam mit Kanzler Kohl und Bundespräsident Weizsäcker auf dem Balkon des Reichstags. Am 20. Dezember 1990 eröffnet er als Alterspräsident den ersten gesamtdeutschen Bundestag im Gebäude des Berliner Reichstags. In seiner Rede weist er bereits den Weg für die politische Arbeit der kommenden Jahrzehnte: "Menschen, die mir freundlich gesonnen sind, bemerken dann und wann, der Tag, an dem sich die Deutschen in Freiheit vereinten, müsse die Erfüllung meines politischen Lebens sein. Das ist zu kurz gedacht und zu eng. Ich möchte den Tag sehen, an dem Europa eins geworden ist."

Tod eines Weltbürgers

Im Oktober 1991 wird bei Willy Brandt Darmkrebs diagnostiziert. Schon bald ist er durch die Krankheit stark geschwächt. Zahlreiche Freunde und Weggefährten besuchen Brandt noch in seinen letzten Lebensmonaten. Am 8. Oktober 1992 stirbt er im Alter von 78 Jahren.

Als erster demokratischer Staatsmann seit Gustav Stresemann wird Willy Brandt mit einem Staatsakt im Berliner Reichstag geehrt. Staatsoberhäupter und Politiker aus aller Welt reisen an. Die Trauerrede hält sein langjähriger Freund und Weggefährte der Sozialistischen Internationale, der damalige spanische Ministerpräsident Felipe Gonzáles. Er beschreibt Brandt mit bewegenden Worten: "Deutscher bis ins Mark, Europäer aus Überzeugung und Weltbürger aus Berufung."

Willy Brandt - Daten und Fakten

18. Dezember 1913: In Lübeck wird Herbert Ernst Karl Frahm in Lübeck geboren. Er wächst bei seinem Großvater, einem Arbeiter auf. Den Namen Willy Brandt nimmt er später an.
1930: Eintritt in die SPD
1931: Wechsel in die neu gegründete Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD)
1932: Abitur und Beginn eines Volontariats bei einem Lübecker Schiffsmakler
1933: Flucht vor den Nationalsozialisten nach Norwegen. Frahm nennt sich nun Willy Brandt und studiert in Oslo Geschichte.
1938: Ausbürgerung durch die Nazis
1940: Deutsche Kriegsgefangenschaft in Norwegen, Brandt wird norwegischer Staatsbürger.
1948: Deutsche Staatsbürgerschaft unter dem offiziellen Namen Brandt, Mitglied des SPD-Parteivorstands in Berlin
1949-1957: Mitglied des Bundestags
1957-1966: Regierender Bürgermeister von Berlin
1961: Kanzlerkandidat der SPD, Niederlage gegen Ludwig Erhard (CDU)
1964: Wahl zum SPD-Bundesvorsitzenden
1966-1969: Vizekanzler und Außenminister der Großen Koalition unter Kurt Georg Kiesinger (CDU)
1969-1974: Bundeskanzler in einer SPD/FDP-Regierun
1970: Treffen mit dem DDR-Ministerratsvorsitzenden Willi Stoph in Erfurt und Kassel
7. Dezember 1970: Kniefall vor dem Ehrenmal des jüdischen Ghettos in Warschau, Unterzeichnung des Warschauer Vertrages
10. Dezember 1971: Friedensnobelpreis für seine Ostpolitik
1973: Erster Besuch eines deutschen Bundeskanzlers in Israel
6. Mai 1974: Rücktritt als Kanzler in Folge der Spionage-Affäre seines engen Mitarbeiters Günter Guillaume.
1979-1983: Mitglied des EU-Parlaments
1987: Rücktritt als SPD-Vorsitzender nach 23 Jahren, Wahl zum Ehrenvorsitzenden
1990: Brandt eröffnet als Alterspräsident des Bundestags die erste Sitzung des gesamtdeutschen Parlaments.
8. Oktober 1992: Willy Brandt stirbt in Unkel bei Bonn. Beisetzung in Berlin-Zehlendorf.



Dieses Thema im Programm:

17.12.2013 | 01:00 Uhr

Mehr Geschichte

Abfotografierter historischer Zeitungsausschnitt mit der Warnung vor Adolf Seefeld und entsprechendem Zeugenaufruf. © Stadtarchiv Schwerin

"Onkel Tick-Tack" und die toten Jungen: Der Fall Adolf Seefeld

Vor 85 Jahren wird der Uhrenmacher in Schwerin für den Mord an zwölf Jungen verurteilt. Er könnte noch mehr Kinder getötet haben. mehr

Norddeutsche Geschichte