Sendedatum: 28.01.2015 00:00 Uhr

Stolperstein 4: "Die Gefährlichsten waren die intelligenten Leute"

VIDEO: (2 Min)

 

Die Zeitzeugin: Anita Lasker-Wallfisch
Die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch sitzt in einem roten Ledersessel und schaut versonnen zur Seite © imago stock&People

Deutscher Nationalpreis für Lasker-Wallfisch

Die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz. In Berlin hat sie nun den Deutschen Nationalpreis erhalten. mehr

Die Künstlerin: Marina Straub

Ein Bild vom Schreibtisch der Künstlerin Marina Straub zeigt Zeichnungen und ein Storyboard. © NDR/ Marina Straub
Der eigentlichen Animation gingen Zeichnungen und ein Storyboard voraus.

Wie Anita Lasker-Wallfisch beschäftigt sich auch die Künstlerin Marina Straub in ihrem Video mit den Tätern. Ihre Zeichnungen orientieren sich an Originalaufnahmen von Wächterinnen des Konzentrationslagers Auschwitz. Die Gesichtslosigkeit und Anonymität dieser Figuren unterstreichen auf beklemmende Weise ihre Grausamkeit.
Die Opfer werden ebenfalls mit feinen Linien dargestellt und haben dennoch eine ganz andere Wirkung. Der künstlerische Stil bekommt so eine Ambivalenz, die sich durch den gesamten Film zieht. Marina Straub sieht ihre Technik, die 2D-Linienanimation, als Entsprechung für ein Thema, bei dem viel Sensibilität gefragt ist.

 

Zurück zur Übersicht
Ein Screenshot aus dem Video von Ronnie Karfiol zeigt ein Bild aus der SS-Baudokumentation des KZ Auschwitz. © NDR/ Lorenz Vetter

Eine Brücke ins YouTube-Zeitalter

In einem crossmedialen Projekt haben Hamburger Design-Studenten in Zusammenarbeit mit der jungen NDR Welle N-JOY Berichte Auschwitz-Überlebender in künstlerische Videos umgesetzt. mehr

Dieses Thema im Programm:

7 Tage | 28.01.2015 | 00:00 Uhr

Mehr Geschichte

Alltagsszene auf dem Berliner Platz im Schweriner Plattenbauviertels Großer Dreesch © Konrad Biallas Foto: Konrad Biallas

Großer Dreesch in Schwerin: Von der "Perle" zu einem Brennpunkt

Norddeutschlands größte Plattenbausiedlung war mal topmodern. Nach der Wende nahmen soziale Probleme zu. Angestrebt ist eine Trendumkehr. mehr

Norddeutsche Geschichte