Stand: 06.05.2020 17:40 Uhr

Hamburg: 75 Jahre Kriegsende

Kriegsende vor 75 Jahren: Am 3. Mai 1945 kapituliert Hamburg - die Stadt wird an die Briten übergeben. Trotz der Corona-Krise finden Gedenkfeiern statt - allerdings nur virtuell.

Hamburg Rathausmarkt, 3. Mai 1945 © NDR/Cinecentrum/Imperial War Museum

Wie Hamburg 1945 kapitulierte

Am 3. Mai 1945 ist Adolf Hitler seit drei Tagen tot. Trotzdem ist das Regime noch nicht am Ende. Doch jener 3. Mai wird in Hamburg die entscheidende Wende bringen. mehr

Gedenkveranstaltungen im Livestream

Gedenkfeier. © NDR Foto: Screenshot

Kriegsende Hamburg 1945: "Auch heute hinsehen"

Die Evangelische Stiftung Alsterdorf hat der im Nationalsozialismus ermordeten Menschen mit Behinderung gedacht. Die Redner mahnten, auch heute wachsam zu sein und Ausgrenzung nicht zuzulassen. mehr

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Gedenken an Kriegsopfer am Mahnmal St. Nikolai

Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes hat am Mahnmal St. Nikolai eine Gedenkveranstaltung mit Bürgermeister Tschentscher stattgefunden. Er appellierte, auch heute Demokratie und Freiheit zu verteidigen. mehr

Virtuelles Gedenken

Carola Veit (SPD, l-r), Bürgerschaftspräsidentin, Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, und Uta Kühl, Schatzmeisterin von Amicale Internationale, stehen vor dem Mahnmal des Konzentrationslagers Neuengamme. © dpa-Bildfunk Foto: Markus Scholz

Neuengamme-Befreiung: Gedenken nicht nur virtuell

Vor 75 Jahren sind die Häftlinge des KZ Neuengamme befreit worden. Eine große Gedenkfeier wurde wegen Corona abgesagt, stattdessen gab es ein kleineres Gedenken und eine Online-Aktion. mehr

Videos und Audios zum Kriegsende

Historische Ereignisse

Der Luxusliner "Cap Arcona" liegt in einem Hafen vor Anker. © picture alliance/akg-images

Kriegsende Hamburg: Der Untergang der "Cap Arcona"

In den letzten Kriegstagen trieb die SS etwa 9.000 Häftlinge und KZ-Insassen auf Schiffe, auf den ehemaligen Luxusdampfer "Cap Arcona" sowie auf die Frachter "Athen" und "Thielbek". Nur wenige überlebten. mehr

Brennende Öltanks im Hamburger Hafen nach einem Luftangriff während des Zweiten Weltkriegs © dpa-Bildfunk

Kriegsende: Was im Hamburger Hafen passierte

Große Teile des Hamburger Hafens sind nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört. Noch funktionierende Anlagen werden verschifft. Bürgermeister Max Brauer verhindert die Sprengung von Dock Elbe 17. mehr

Bild des zerstörten Hamburg, gedreht vom späteren Hollywoodregisseur George Stevens. Im Hintergrund ist die Nicolaikriche zu sehen, auf der Straße Männer in deutschen Uniformen. Sie hatten nicht anderes anzuziehen. © NDR/SpiegelTV

Kriegsende: Hollywood-Regisseur dreht im zerbombten Hamburg

Juni 1945: Hamburg ist eine Ruinenlandschaft. Seltene Farbaufnahmen zeigen das Bild der zerstörten Hansestadt. Gedreht hat sie der Hollywood-Regisseur und spätere Oscar-Preisträger George Stevens. mehr

Das NWDR-Funkhaus an der Rothenbaumchaussee in Hamburg Ende der 40er-Jahre. © NDR

Kriegsende 1945: Von Radio Hamburg zum NWDR

Nach Kriegsende übernimmt das britische Militär die Aufsicht über die Hamburger Medien. Wenig später wird aus Radio Hamburg der NWDR. mehr

Zerstörung Hamburgs

Ruine Backsteinbaus an der Habichtsstraße in Barmbek. © Staatliche Landesbildstelle Hamburg Foto: Staatliche Landesbildstelle Hamburg

Architektur: Wie sah Hamburg bei Kriegsende aus?

Seit den Bombennächten von 1943 hatte sich Hamburg in weiten Teilen in eine Trümmerlandschaft verändert. Im Hamburgische Architekturarchiv lagern Dokumente, die zeigen, wie eine Stadt neu entsteht. mehr

Bild des zerstörten Hamburg, gedreht vom späteren Hollywoodregisseur George Stevens. Im Hintergrund ist die Nicolaikriche zu sehen, auf der Straße Männer in deutschen Uniformen. Sie hatten nicht anderes anzuziehen. © NDR/SpiegelTV

75 Jahre Kriegsende: Hamburg damals und heute

Am 3. Mai 1945 kapituliert Hamburg. Die Stadt wird danach kampflos den Briten übergeben. Wir werfen einen Blick auf bekannte Ecken Hamburgs - damals und heute. Bildergalerie

Luftaufnahme: Amerikanische Bomber bombardieren 1943 die Hamburger Hafenanlagen © picture alliance

Juli 1943: Feuersturm vernichtet Hamburg

Im Juli 1943 fliegen Alliierte gezielte Luftangriffe auf Hamburg. Zehntausende kommen bei der "Operation Gomorrha" ums Leben. mehr

Zeitzeugen

Kinder spielen 1946 in den Trümmern von Hamburg. © picture-alliance / dpa Foto: dpa

Zwischen Flak-Splittern und nahbaren Briten

Peter Maertens erlebt den Zweiten Weltkrieg als Junge in Hamburg. Seine jüdische Mutter überlebt den NS-Terror nur durch eine List. Mit dem Kriegsende weicht enormer Druck von der Familie. mehr

Im Programm

Die Hamburger St. Nikolaikirche beim Festakt zur Eröffnung der fertig sanierten Ruine.  Foto: Daniel Bockwoldt

Erinnerungskultur in Hamburg: das Mahnmal St. Nikolai

Das Mahnmal St. Nikola ist den Opfern des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Die eindrucksvolle Ruine vermittelt das Grauen der damaligen Zeit. Zahlreiche Besuchende lernen dort viel über die Geschichte Hamburgs. mehr

undatiertes Porträt von Ida Ehre. © dpa-Bildarchiv Foto: Wilhelm Zander

Kriegsende 1945: Kunst für Kohle

Nach der Kapitualtion 1945 beginnt die "Stunde Null", auch für Hamburgs Theater. Die Briten förderten den Kulturbetrieb und Ida Ehre gründete noch im selben Jahr die Kammerspiele. mehr

Mehr Geschichte

Der Internationale Frauentag 1982 am 08.03.1982 in Düsseldorf. © picture-alliance /dpa Foto: Klaus Rose

Der Frauentag und der lange Kampf um Gleichberechtigung

Seit mehr als 100 Jahren kämpfen Frauen für mehr Rechte. In Deutschland erfolgt der Aufruf zum ersten Internationalen Frauentag im März 1911. mehr

Norddeutsche Geschichte