Stand: 08.10.2019 13:46 Uhr

Schlafstörungen ab 50: Was hilft?

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Frauen in den Wechseljahren leiden besonders häufig an Schlafstörungen.

Ab einem Alter von etwa 50 Jahren treten bei vielen Menschen vermehrt Schlafstörungen auf. Häufiger als Männer haben Frauen Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen. Wer mehr als drei Monate lang drei Mal pro Woche schlecht schläft, sollte sich ärztliche Hilfe holen. Denn eine chronische Schlaflosigkeit (Insomnie) kann den Körper stark belasten und psychische wie körperliche Folgeerkrankungen nach sich ziehen.

Uhr im Körper.

Schlafstörungen ab 50: Ursachen und Therapien

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Schlafstörungen treten häufig ab einem Alter von 50 Jahren auf. Ein Ursache dafür sind Alterungsprozesse in den Zellen. Was hilft bei gestörtem Schlaf?

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Ursachen für chronische Schlaflosigkeit

Mögliche Ursachen für Schlafstörungen in höherem Alter sind unter anderen:

Voraussetzungen für guten Schlaf schaffen

Um der Ursache von Schlafstörungen auf den Grund zu gehen, sollten Betroffene ihre Schlafgewohnheiten in einem Schlaftagebuch protokollieren:

  • Wie lange dauert es, bis sie einschlafen?
  • Trinken sie vorher Alkohol?
  • Schauen sie fern?
  • Machen sie einen Mittagsschlaf?

Die Antworten auf diese und andere Fragen können dem Arzt helfen, die Ursachen einzugrenzen.

Im Gespräch
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Schlafstörungen ab 50: Was hilft?

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An Schlafstörungen leiden besonders häufig Menschen ab einem Alter von 50. Über Ursachen und Therapien informiert die Neurologin Prof. Svenja Happe. Video (04:49 min)

Schlafstörungen behandeln

Bei Schlaflosigkeit sollten Betroffene nicht in Panik geraten. Oft helfen schon einfache Maßnahmen:

  • Regelmäßiger Ausdauersport - aber nicht am Abend.
  • Ab dem frühen Nachmittag keinen Kaffee mehr trinken.
  • Nicht zu spät essen oder fernsehen.
  • Später ins Bett gehen, um den Schlafdruck zu erhöhen.
  • Vor dem Zubettgehen gut lüften.

Pflanzliche Mittel gegen leichte Schlafstörungen

Bei leichten Schlafstörungen können auch Akupunktur oder pflanzliche Wirkstoffe helfen, zum Beispiel

  • Jamswurzel-Präparate
  • Pflanzliche Östrogene wie Traubensilberkerze, Hopfen, Rotklee und Soja: Die Traubensilberkerze wirkt gegen Hitzegefühle und depressive Verstimmungen, die sich auf den Schlaf auswirken können. Bei Leberschäden oder hormonabhängigen Krebserkrankungen sollte man sie allerdings nicht einnehmen.
  • Mönchspfeffer hilft gegen Beschwerden in frühen Phasen der Wechseljahre, wenn der Zyklus unregelmäßig wird.

Von der dauerhaften Einnahme klassischer Schlafmittel raten Experten wegen des hohen Abhängigkeitsrisikos ab.

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Experten zum Thema

Prof. Dr. Svenja Happe, Chefärztin, Ärztliche Direktorin
Klinik für Neurologie
Klinik Maria Frieden
Am Krankenhaus 1
48291 Telgte
www.maria-frieden-telgte.de

Dr. Holger Hein, Facharzt für Innere Medizin
Schlaflabor
Bahnhofstraße 9
21465 Reinbek
(040) 722 83 93
www.dr-holger-hein.de

Weitere Informationen
Schlafstudie der Techniker Krankenkasse
www.tk.de

Schlaftagebücher
www.dgsm.de

Dieses Thema im Programm:

Visite | 08.10.2019 | 20:15 Uhr

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