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Schaufensterkrankheit: Symptome und Behandlung

Die unerträglichen, krampfartigen Schmerzen in der Wadenmuskulatur treten immer nach einer bestimmten Gehstrecke auf, oft verweilen die Betroffenen vor den Auslagen der Geschäfte, um ihre Beschwerden zu verbergen: Was im Volksmund als Schaufensterkrankheit bezeichnet wird und so harmlos klingt, ist in Wirklichkeit eine schwere Durchblutungsstörung, die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Dabei verengen Gefäßverkalkungen die Arterien im Extremfall bis zum völligen Verschluss.

Die Gefäßverkalkung tritt in der Regel genauso in anderen Blutgefäßen auf, auch in den Herzkranzgefäßen. Hier sprechen Ärzte von einer Koronaren Herzkrankheit (KHK). Schreitet die KHK voran, drohen Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder Herzinfarkt. 75 Prozent der Patienten mit einer ausgeprägten arteriellen Verschlusskrankheit in den Beinen erleiden früher oder später einen lebensbedrohenden Herzinfarkt.

Diagnose

Frühes Erkennen wichtig

Je früher die Schaufensterkrankheit erkannt und behandelt wird, desto besser kann das Fortschreiten der Erkrankung gebremst werden. Wie stellen Ärzte die arterielle Verschlusskrankheit fest? mehr

Behandlung

Gehtraining oder Katheter-Behandlung

Was im Volksmund als Schaufensterkrankheit so harmlos klingt, ist eine schwere Durchblutungsstörung der Beine. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? mehr

"Schaufensterkrankheit": Amputation verhindern

Experten warnen: Etwa 40 Prozent der Patienten mit einer arteriellen Durchblutungsstörung werden nicht nach aktuellem Stand der Medizin behandelt. Amputationen sind oft unnötig. mehr

Fußpflege wichtig

Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen haben ein hohes Risiko für Infektionen und Verletzungen. Sorgfältige Fußpflege ist deshalb für Betroffenen besonders wichtig. mehr

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