Stand: 27.03.2017 16:38 Uhr

Gesundes Rapsöl richtig verwenden

Rapsöl enthält viele Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe wie Karotinoide und die fettlöslichen Vitamine A, E und K. Diese können als sogenannte Antioxidantien Zellen vor Angriffen sogenannter freier Radikale schützen. Rapsöl hat außerdem das optimale Verhältnis zwischen Fettsäuren vom Typ Omega 3 und Omega 6. Dadurch kann es das schädliche LDL-Cholesterin senken und Entzündungen im Körper hemmen. Beim Kochen wird Rapsöl jedoch oft falsch verwendet, sodass gesunde Inhaltsstoffe verloren gehen und ungesunde Transfettsäuren entstehen können.

Rapsöl richtig verwenden

Raffiniertes und natives Rapsöl

Je nach Sorte eignet sich Rapsöl für unterschiedliche Zwecke in der Küche:

  • Kalt gepresstes, natives Rapsöl ist kaum behandelt und kommt meist ohne Zusatzstoffe aus. Es hat eine goldgelbe Farbe, schmeckt leicht nussig und ist besonders reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Allerdings bildet natives Rapsöl bei Hitze relativ schnell ungesunde Stoffe. Deshalb sollte man es für die kalte Küche verwenden, etwa zum Marinieren von Salaten.
  • Raffiniertes Rapsöl ist industriell stark verarbeitet, aber unempfindlicher als natives Rapsöl. Die Farbe ist heller, der Geschmack eher neutral. Raffiniertes Rapsöl eignet sich zum Braten, darf aber nicht zu heiß werden. Raucht das Öl bereits leicht, ist es zu heiß und sollte entsorgt werden.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Rapsöl - wie auch in anderen Ölsorten - reagieren empfindlich auf Licht. Man sollte Öl daher in gefärbten Glasflaschen kühl und dunkel aufbewahren, zum Beispiel in einem Schrank.

Benötigt man heißeres Fett, etwa zum Braten eines Steaks, sind Kokosfett, Erdnussöl und Butterschmalz empfehlenswert. Sie sind hoch erhitzbar bis 300 Grad.

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Visite | 28.03.2017 | 20:15 Uhr

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