Stand: 07.09.2018 16:12 Uhr

Traditionssegler "Peking" schwimmt wieder

Seit 13.30 Uhr ist die "Peking" wieder im Wasser: Nach einer Grundsanierung des Unterwasserschiffs haben zwei Schlepper den Traditionssegler am Freitagmittag aus dem Trockendock der Peters Werft in Wewelsfleth in die Stör gezogen - unter den Augen vieler Schaulustiger. Eine halbe Stunde dauerte es, dann war das 114 Meter lange Schiffe fest an der Pier vertäut.

Nun folgt der Innenausbau

Im vergangenen Jahr wurde der Rumpf in der Werft komplett saniert und neu gestrichen. Nun ist klar: Die Peking ist auch wieder schwimmfähig. Im Außendock folgt in den kommenden Monaten nun der Innenausbau. Außerdem werden die Masten wieder aufgesetzt und die Takelage angebracht. Die Peking wird im Auftrag der Stiftung Hamburg Maritim restauriert.

"Peking" soll Museumsschiff werden

Nach aktuellen Schätzungen wird die Komplettsanierung 35 Millionen Euro kosten. Nach Abschluss der Arbeiten in zwei Jahren soll das Schiff dann wieder aussehen wie im Jahr 1927 - und als Museumsschiff im Hamburger Hafen liegen. 2020 soll die "Peking" von der Peters-Werft in Wewelsfleth an der Stör abgeliefert werden.

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 07.09.2018 | 14:00 Uhr

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