Stand: 25.04.2019 15:02 Uhr

Stau auf A7 - Fahrer wendet in Rettungsgasse

Bild vergrößern
Diese Rettungsgasse auf der A7 nutzte mindestens ein Autofahrer als Fahrspur - in die falsche Richtung.

Eine Rettungsgasse kann Leben retten - wenn sie frei ist. Einigen Autofahrern war das am Mittwoch auf der A7 offensichtlich völlig egal. Nach einem schweren Unfall zwischen dem Bordesholmer Dreieck und Neumünster-Nord kam es zu einem langen Stau. Die Wartezeit war einigen Verkehrsteilnehmern offenbar zu lang. Die Polizei berichtete am Donnerstag, dass sie alarmiert wurde, weil Autofahrer über die Rettungsgasse drehten und zurückfuhren oder als Fahrspur nutzten.

Strafe für Wenden auf der Autobahn

Die Beamten beobachteten daraufhin das Stauende und konnten sehen, wie vor ihren Augen ein Fahrer seinen Wagen wendete und über die nächste Anschlussstelle von der Autobahn runter wollte. Die Polizisten stoppten ihn, der Autofahrer musste nun doch wieder warten. Außerdem stehen ihm laut Polizei ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot bevor.

Weitere Informationen

Rettungsgasse richtig bilden

Damit Rettungskräfte schnell am Unfallort eintreffen können, müssen Autofahrer eine Rettungsgasse bilden. Markt gibt Tipps für den Notfall auf der Autobahn. mehr

Nach Sperrung: Polizei gibt A7 in Richtung Hamburg frei

Auf der A7 hat es am Mittwoch zwei Unfälle gegeben. Die Autobahn in Richtung Hamburg war in Höhe Quickborn und zwischen dem Dreieck Bordesholm und Neumünster-Nord zeitweise gesperrt. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 25.04.2019 | 13:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein

01:02
Schleswig-Holstein Magazin
02:03
Schleswig-Holstein Magazin
03:49
Schleswig-Holstein Magazin