Ein Schiff mit der Aufschrift Tulipa Seaways wird zu Wasser gelassen. © NDR Foto: Cassandra Jane Arden

Insolvenz der Tennor Holding: FSG und Nobiskrug nicht betroffen

Stand: 12.11.2021 17:04 Uhr

Nachdem ein Gericht vergangene Woche die Tennor Holding für insolvent erklärt hatte, sprach Investor Lars Windhorst am Freitag vor den Belegschaften der FSG und der Nobiskrug-Werft. Beide Unternehmen seien nicht betroffen, hieß es.

Lars Windhorst kam persönlich, um zu betonen, dass die Tennor Holding zahlungsfähig sei. Nachdem bereits ein Gericht in Amsterdam die Dachgesellschaft, zu der die Flensburger Schiffbau Gesellschaft (FSG) und die Nobiskrug-Werft gehören, für insolvent erklärt hatte, erklärte Windhorst umgehend, dass die beiden Werften nicht betroffen seien.

Finanzinvestor Lars Windhorst.
AUDIO: FSG und Nobiskrug nicht von Insolvenz betroffen (1 Min)

Außergerichtliche Einigung mit dem Gläubiger

Windhorst kalkuliere zum Teil Milliarden an Verbindlichkeiten ein, denn zu der großen Kapitalgesellschaft gehören unter anderem der Fußballverein Hertha BSC Berlin, Firmen für Mode, Medizinroboter und ein Reitturnierveranstalter. Ein eher kleiner Gläubiger soll nun beantragt haben, ein Insolvenzverfahren einzuleiten. Doch mit dem habe sich die Tennor Holding außergerichtlich geeinigt und Einspruch eingelegt, teilten FSG und Nobiskrug gemeinsam mit. Die Angelegenheit habe sich bereits erledigt. Die Botschaft war verbunden mit einem Bekenntnis, beide Werften über Jahrzehnte weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen
Investor Lars Windhorst spricht auf dem Geländer von Nobiskrug vor Mitarbeitenden. © dpa-bildfunk Foto: Gregor Fischer

Nobiskrug-Investor Windhorst: "Langfristig heißt 10, 20, 30 Jahre"

Ein kurzfristiger Verkauf der Werften in Flensburg und Rendsburg kommt für Finanzinvestor Lars Windhorst nicht in Frage. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 12.11.2021 | 17:00 Uhr

Nachrichten aus Schleswig-Holstein

Gisela B. in einem schwarz-weiß Portrait © LKA SH

Cold Case Lübeck: Wer ermordete vor 40 Jahren Gisela B.?

Die Cold Case Unit des LKA ermittelt 40 Jahre nach der Tat wieder - unter anderem mithilfe einer verbesserten DNA-Spur. mehr

Videos