Stand: 10.05.2025 14:52 Uhr

Kellinghusen: Gefährliche Geierschildkröte in Kanal entdeckt

Eine Geierschildkröte wird in die Kamera gehalten. © Wildtierstation im Kreis Pinneberg
Die Geierschildkröte "Gabi" ist nun im Wildtier- und Artenschutzzentrum in Sparrieshoop.

Bei der Reinigung eines Schachts haben zwei Kanalarbeiter in Kellinghusen (Kreis Steinburg) eine riesige gefährliche Schildkröte entdeckt: eine zwölf Kilogramm schwere Geierschildkröte. Mit ihrem höckrigen Panzer sieht sie aus wie ein Lebewesen aus der Urzeit. Mit ziemlicher Sicherheit sei sie in der Stör ausgesetzt worden, sagt Christian Erdmann, Stationsleiter vom Wildtier- und Artenschutzzentrum in Sparrieshoop. Dort kann Gabi - wie Erdmann sie genannt hat - auch erstmal in einem gesicherten Teichgehege bleiben. Sie sei in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Bundesweites Halteverbot für Geierschildkröten

Bundesweit gibt es laut Erdmann ein Halteverbot für die gefährliche Schildkrötenart. Der Kiefer einer Geierschildkröte ist dem Zoo Basel zufolge so stark, dass sie einen Besenstiel zerbeißen könne. Mit 60 bis 70 Zentimeter Panzerlänge und bis zu 100 Kilogramm Gewicht zählt sie zu den größten Süßwasserschildkröten. Ursprünglich sind sie in den USA beheimatet. Erdmann zufolge fressen Geierschildkröten etwa Fische, Krebse, Schnecken - und auch Enten. All diese Tiere seien in der Stör reichlich vorhanden. 

 

 

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Ein Mikrofon vor zwei Menschen. © NDR Foto: Janis Röhlig
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