Stand: 01.09.2020 14:40 Uhr

FSG: Neustart ohne nennenswerte Aufträge

Neustart für die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) nach der Insolvenz: Die neue FSG arbeitet mit der Hälfte der Belegschaft weiter und ist von Schulden befreit. Der neue Eigentümer ist der alte: Seit Dienstag ist die FSG wieder in der Hand der Tennor-Gesellschaft von Investor Lars Windhorst. Doch für die 360 Beschäftigten gibt es momentan so gut wie nichts zu tun. Der erwartete Auftrag zum Bau zweier Frachtfähren ist noch immer nicht unterschrieben. Und die halbfertige Großfähre, die seit anderthalb Jahren am Pier liegt, wird nicht in Flensburg weiter gebaut. Das waren am Dienstag die schlechten Nachrichten zum Start der neuen FSG.

Wenig zu tun auf der Werft

Nur 40 Mitarbeiter haben aktuell zu tun. Kurzarbeit kann allerdings erst genehmigt werden, wenn die Werft wieder eine Perspektive hat - und dazu sind wiederum Aufträge nötig. Die Kollegen aus der Transfergesellschaft berichten unterdessen davon, dass ein Betrieb in Dänemark 50 Schweißer angefordert hat. Es gibt auch Angebote aus Kiel. Nachteil für die FSG: Diese Leute lassen sich dann nicht mehr so einfach zurückholen, wenn es wieder mehr in Flensburg zu tun gibt.

Die seit Jahren angeschlagene Werft war bereits 2019 von der Tennor Holding des Investors Lars Windhorst übernommen worden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 01.09.2020 | 17:00 Uhr

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