Ein Smartphone auf dem die Luca-App geöffnet ist liegt zusammen mit einer FFP2-Maske auf einem Tisch. © picture alliance/Geisler-Fotopress/Christoph Hard Foto: Christoph Hard

Kommunen wollen mit eigenen Apps aus dem Lockdown

Stand: 05.03.2021 15:29 Uhr

Die Städte Braunschweig und Wolfsburg und auch der Landkreis Emsland wollen eigene Wege im Lockdown gehen. Sie setzen auf Apps, um unter Corona-Bedingungen schneller in die Normalität zurückzukehren.

Die Programme, die die Stadtverwaltungen von Braunschweig und Wolfsburg einsetzen wollen, haben unterschiedliche Ziele. Die Braunschweiger wollen sich eine App entwickeln lassen, die es möglich machen soll, Kontaktdaten nach Einkäufen oder Konzertbesuchen nachzuverfolgen. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Die Wolfsburger App soll so etwas wie ein digitaler Test-Ausweis sein, um vor dem Einkauf oder Kino-Besuch zu zeigen, dass man auf das Corona-Virus getestet wurde. Beide Ansätze sollen gemeinsam funktionieren - die Städte wollen sich dabei miteinander abstimmen.

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Emsland will Luca-App flächendeckend einsetzen

Der Landkreis Emsland setzt dagegen auf die bereits bestehende Luca-App. Sie soll möglichst flächendeckend eingesetzt werden, zum Beispiel in Gastronomiebetrieben, Krankenhäusern oder Kirchen. Die App soll bei der Kontaktnachverfolgung die Zettelwirtschaft aus dem vergangenen Sommer ablösen. Landrat Marc-André Burgdorf appellierte an alle Bürger, das Angebot zu nutzen. Gäste oder Kunden müssen so nur einmal ihre Kontaktdaten eingeben und registrieren sich dann vor Ort über einen QR-Code. Eine infizierte Person teilt über die App außerdem ihren Aufenthaltsorte der letzten 14 Tage direkt mit dem Gesundheitsamt.

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Dieses Thema im Programm:

Regional Braunschweig | 05.03.2021 | 15:00 Uhr

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