Stand: 15.07.2019 15:00 Uhr

Verfassungsschutz: Augen nach rechts im Netz

Nach der Tötung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke will der niedersächsische Verfassungsschutz verstärkt im Internet aktiv werden. Das kündigte der Leiter der Behörde, Bernhard Witthaut, am Montag an. "Ich werde meine Behörde gezielt tiefer ins Internet eindringen lassen. Dazu wird die Internetrecherche weiter verstärkt", sagte Witthaut.

"An Widerwärtigkeit kaum zu übertreffen"

Zu diesem Zweck kündigte er "zielgerichtete Personalverstärkungen" an. Er habe im Netz eine wahre Welle des Hasses nach der Tötung von Lübcke festgestellt. "Einige Kommentierungen waren an Widerwärtigkeit kaum zu übertreffen", so Witthaut weiter. Zumindest in Teilen sei die Gewaltbereitschaft in der rechten Szene gestiegen, konstatierte der Präsident der Behörde.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 15.07.2019 | 14:00 Uhr

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