Stand: 23.08.2020 12:31 Uhr

Niedersachsen: Nicht mehr als 50 bei Privatfeiern

Es wird auf einer Party mit Weißwein angestoßen. © photocase Foto: vanda lay
Niedersachsen will die Teilnehmerobergrenze bei privaten Feiern vorerst nicht erhöhen. (Themenbild)

Bei den geplanten Bund-Länder-Gesprächen am kommenden Donnerstag soll es unter anderem um eine mögliche einheitliche Obergrenze für Familienfeiern und private Partys gehen. Während sich in Berlin inzwischen bis zu 500 Menschen zu privaten und öffentlichen Feiern treffen dürfen, ist in Niedersachsen gerade mal ein Zehntel an Teilnehmern erlaubt: Laut Land bleibt es bis auf weiteres bei der bisher geltenden Regelung, dass maximal 50 Menschen an Hochzeiten, Taufen oder Beerdigungen teilnehmen dürfen. In der Öffentlichkeit dürfen maximal zehn Menschen aus unterschiedlichen Haushalten zusammenkommen. Im bundesweiten Vergleich sind die niedersächsischen Regeln damit eher streng.

Niedersachsen: Regeln sollen so streng bleiben

Eine deutschlandweit einheitliche Regelung hält die Landesregierung grundsätzlich für wünschenswert - allerdings nur unter einer Bedingung. Die in Niedersachsen geltenden Regeln dürften nicht aufgeweicht werden, heißt es vom Land. Heißt: Das maximale Limit liegt bei 50 Gästen - mehr ist mit Niedersachsen nicht zu machen. Doch längst nicht alle Länder sind dafür, die Regelungen überhaupt zu vereinheitlichen: Unter anderem Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern lehnen einheitliche Vorgaben ab. Beide Länder begründen das mit der unterschiedlichen Entwicklung des Infektionsgeschehens.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 23.08.2020 | 10:00 Uhr

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