Gorch-Fock-Ersatz: Die letzte Ausbildungsfahrt der "Alex II"

Stand: 25.02.2021 18:58 Uhr

Auftrag beendet: Das Segelschulschiff "Alexander von Humboldt ll" ist am Donnerstag wohlbehalten in seinem Heimathafen Bremerhaven angekommen. An Bord: Offiziersanwärter der Deutschen Marine.

Es war die letzte Ausbildungsfahrt der "Alex II" für angehende Offiziere der Deutschen Marine. Ab Sommer soll die Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten wieder auf dem regulären Segelschulschiff der Marine, der "Gorch Fock" stattfinden. In den zurückliegenden Wintermonaten war das größte zivile Segelschulschiff unter deutscher Flagge insgesamt neun Mal zu Ausbildungsfahren aufgebrochen, zum Beispiel Anfang Oktober mit 20 Offiziersanwärter Richtung Jütland. Insgesamt wurden rund 180 Offiziersanwärter der Marine auf dem Großsegler geschult.

Ab Sommer übernimmt die "Gorch Fock"

Nach der Übergangszeit auf der "Alex II" plant die Deutsche Marine die baldige Fortsetzung der Segelausbildung auf der "Gorch Fock". Der Traditionssegler soll Ende Mai wieder der Marine übergeben werden und ab Juni den Ausbildungsbetrieb aufnehmen. Die Kosten für die fünfeinhalb Jahre dauernde Sanierung des Dreimasters werden auf - statt der ursprünglich geplanten zehn Millionen Euro - mittlerweile rund 135 Millionen Euro beziffert. Die "Alexander von Humboldt II" wird in der ersten Märzhälfte in Bremerhaven von der ständigen Crew wieder auf Vordermann gebracht.

Weitere Informationen
Die "Alexander von Humboldt II" bei ihrer ersten Fahrt unter grünen Segeln © dpa - picture alliance Foto: Maurizio Gambarini

"Alex II": Schulschiff unter grünen Segeln

Großsegler und Schulschiff "Alexander von Humboldt II" fährt seit April 2015 wie die Vorgängerin "Alex I" unter grünen Segeln. (05.11.20) mehr

Dieses Thema im Programm:

Niedersachsen 18.00 | 25.02.2021 | 18:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen

Tische und Stühle sind in einem geschlossenen Restaurant abgesperrt. © Picture Alliance

Corona-Verordnung: Ab heute weniger Pflichten für Geimpfte

Der Lockdown in Niedersachsen bleibt, auch sonst gibt es kaum Änderungen - außer für jene mit vollständigem Impfschutz. mehr