Stand: 05.06.2020 06:57 Uhr

Gemeindebund fordert Corona-Hilfen für Innenstädte

Zwei Frauen gehen mit ihren Fahrrädern durch die Innenstadt. © dpa - Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich
Viele Innenstädte leiden unter der Corona-Krise. (Themenbild)

Der niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) hat sich dafür ausgesprochen, die Innenstädte attraktiver und moderner zu machen. Die wochenlange Schließung von Geschäften und Lokalen wegen der Corona-Pandemie habe unmittelbare Auswirkungen, sagte Sprecher Thorsten Bullerdiek. "Es wird schwer sein, nach der Krise wieder zu lebendigen Innenstädten zu kommen." Wer gelernt habe, online zu kaufen, mache dies erstmal weiter und gehe als Kunde vor Ort verloren.

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Erhöhung der Städtebaumittel gefordert

Laut Bullerdiek müssten schnell gute Rahmenbedingungen für einen Neustart geschaffen werden. Der von Bund und Ländern angekündigte Investitionspakt zur Bewältigung der Corona-Krise sollte auch eine deutliche Erhöhung der Städtebaufördermittel umfassen. Mit diesen Mitteln könne auch in kleinen Städten und Gemeinden zur dringend notwendigen Stärkung und Funktionsvielfalt der Innenstädte beigetragen werden, so Bullerdiek.

Weniger Besucher als im Vorjahr

Dass der Besucherandrang in den Innenstädten trotz der Lockerungen noch unter dem üblichen Niveau liegt, zeigen zum Beispiel Messungen in Braunschweig. Die Besucherbewegungen lagen dort in der vergangenen Woche noch knapp zwölf Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie das Stadtmarketing mitteilte.

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 04.06.2020 | 06:00 Uhr

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