Die Geschichte des Hamburger Hafens

Das Jahr 1189 gilt als die Geburtsstunde des Hamburger Hafens. Mit einer gefälschten Urkunde ließen sich die findigen Hanseaten wichtige Privilegien zusichern. Mit dem Beitritt zur Hanse begann der Aufstieg zu einem der größten Häfen Europas. Später wurde der Hafen fortlaufend erweitert. Heute ist er noch immer der wirtschaftliche Motor der Stadt, nur bestimmen jetzt Container und Kreuzfahrtschiffe das Bild. Ein Überblick - von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Blick auf den Hamburger Hafen im frühen 19. Jahrhundert. © picture-alliance / Mary Evans Picture Library

Der Hamburger Hafen: Vom Alsteranleger zum Container-Riesen

Seit mehr als 800 Jahren schlägt das wirtschaftliche Herz der Hansestadt im Hafen. Den Anfang machte eine gefälschte Urkunde. mehr

Mittelalterliche Szene im Hafen einer Hansestadt (Farblithographie) © picture-alliance / akg-images

Mittelalter: Die Hanse beherrscht den Norden

Unter Führung von Kaufleuten aus Lübeck entwickelt sich im 13. Jahrhundert der Städtebund Hanse. Er verbindet Dutzende Orte und beschert den beteiligten Städten großen Reichtum. mehr

Historische Darstellung der "Lady of the Lake", dem ersten Dampfschiff,  das die Elbe befuhr © Stadtarchiv Cuxhaven / Repro. E. Hein, Cuxh., Vorl. Siersdorfer, Essen

1816: Erstes Dampfschiff fährt auf der Elbe

Am 17. Juni 1816 kommt das erste Dampfschiff nach Deutschland. Die "Lady of the Lake" verkürzt die Fahrtzeit von Hamburg nach Cuxhaven von zwei Tagen auf sieben Stunden. mehr

Luftbild der Hamburger Werft Blohm + Voss (ca. 1930) © picture-alliance / akg-images Foto: akg-images

Blohm + Voss: Die wechselhafte Geschichte der Hamburger Werft

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist mit Schiffbau erstmal Schluss: Am 1. Februar 1948 erteilen die Briten den Befehl zur Demontage. mehr

Sandtorhafen, etwa 1889: Seeschiffe liegen umringt von kleineren Schuten an der Kaimauer, dahinter die gerade errichtete Speicherstadt. © Hamburger Hafen und Logistik AG

Speicherstadt: Ein Wohnviertel wird Warenlager

Ein bautechnisches Meisterwerk auf Eichenpfählen: Am 29. Oktober 1888 weiht Wilhelm II. die Hamburger Speicherstadt ein. Tausende Wohnungen mussten den Lagerhäusern weichen. mehr

Krankentransport während der Choleraepidemie 1892 in Hamburg. © picture-alliance / akg-images Foto: akg-images

Als die Cholera-Epidemie in Hamburg wütete

Am 14. August 1892 meldet ein Arzt in Altona den ersten Verdacht auf Cholera. 8.605 Menschen sterben infolge der Krankheit in Hamburg. mehr

Auswanderer marschieren Anfang des 20. Jahrhunderts von Auswandererlager Ballinstadt in Hamburg zum Hafen. © BallinStadt Auswanderermuseum Hamburg Foto: BallinStadt Auswanderermuseum Hamburg

Auswanderung: Von Hamburg in die weite Welt

Um 1900 ist Hamburg einer der bedeutendsten europäischen Auswandererhäfen. Das Ziel von Millionen Menschen: Amerika. mehr

Der erste Durchbruch des Elbtunnels; Gruppenbild mit den Buergermeistern Schroeder und Johann Predoehl. © akg-images

Der Alte Elbtunnel: Ein Baudenkmal zum Staunen

Am 6. September 1911 geht Europas erster Flusstunnel in Betrieb. Seit 2003 steht Hamburgs Wahrzeichen unter Denkmalschutz. mehr

Der "Imperator" auf einer historischen Postkarte © Naval History & Heritage Command, Washington, DC.

Als der "Imperator" den Atlantik eroberte

Im Mai 1912 läuft im Hamburger Hafen das seinerzeit größte Passagierschiff der Welt vom Stapel: der "Imperator". mehr

Konstanty Gutschows Skizze der Elb-Hochbrücke, die er für Hamburg plante © Niels Gutschow

Hitlers Hafen: Die Nazi-Pläne für Hamburg

Eine gigantische Elb-Brücke, ein Wolkenkratzer in Altona: So plante der Hamburger Architekt Konstanty Gutschow einen neuen Hafen. Unzählige Klinker wurden benötigt - produziert im KZ Neuengamme. mehr

Blick auf ein Rettungsfahrzeug und Schlauchboote in der überfluteten Veringstraße in Hamburg-Wilhelmsburg nach der Sturmflut 1962. © NDR Foto: Karl-Heinz Pump

Sturmflut 1962 - Land unter in Hamburg

Vom 16. auf den 17. Februar 1962 wütet in Hamburg eine schwere Sturmflut. Deiche brechen, 315 Menschen sterben. Ein Dossier. mehr

Die Köhlbrandbrücke © fotolia Foto: Marco2811

Der Hafen heute: Jobmotor und Markenzeichen

Hamburgs Hafen ist mehr als Container und Warenumschlag. Hier wird gelebt, entspannt und Kunst geschaffen. Ein Blick hinter die Kulissen. mehr

Ein Paar steht an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen und blickt auf die Elbe mit dem Schwimmdock und den stimmungsvollen Abendhimmel. © dpa Foto: Bodo Marks

Hamburgs Hafen per Schiff, Rad und zu Fuß entdecken

Speicherstadt und Elbphilharmonie, Containerterminal: Tipps für Touren durch den Hafen - auch abseits bekannter Routen. mehr

Blick auf die Hamburger Katharinenkirche und die Speicherstadt sowie ein Fleet. © imago images Foto: Jürgen Ritter

Rundgang durch die Speicherstadt

Der riesige Lagerhauskomplex zählt zum UNESCO-Welterbe. Heute locken in den historischen Gebäuden Museen und Ausstellungen. mehr

Probenstecher und andere Arbeitsgeraete der Quartiersleute im Speicherstadtmuseum. © SHMH Foto: Sinje Hasheider

Speicherstadtmuseum: Wo Kaffee, Tee und Nüsse lagerten

Fast 20.000 Menschen mussten für den Bau der Speicherstadt einst weichen. Das Speicherstadtmuseum zeigt, wie der einzigartige Lagerhauskomplex entstand und genutzt wurde. mehr

Mehr Geschichte

KSZE Gipfel in Helsinki 1975: (v.l.n.r.) Helmut Schmidt (Bundesrepublik Deutschland), Erich Honecker (DDR), Gerald Ford (USA) und Bruno Kreisky (Oesterreich). © picture-alliance/akg-images

Der KSZE-Prozess und die Folgen für die DDR-Opposition

Das Bekenntnis zu den Menschenrechten in der KSZE-Schlussakte von 1975 machte die DDR nicht zum Rechtsstaat. Später aber stärkte es die Dissidenten. mehr

Norddeutsche Geschichte