Stand: 08.11.2019 09:44 Uhr  | Archiv

30 Jahre Mauerfall: Ein Land, zwei Perspektiven

Jahrzehntelang hat die innerdeutsche Grenze die Menschen auf beiden Seiten getrennt - bis am 9. November 1989 die Mauer fiel. Wie sah das Leben vor diesem historischen Ereignis entlang der Grenze aus, was hat sich seitdem verändert? Perspektiven aus Ost- und Westdeutschland.

Dorfbewohner von Zicherie beobachten am 16. November 1989 den Abbau des Grenzzaunes © dpa - Bildfunk Foto: Wolfgang Weihs

Zicherie-Böckwitz: Wiedersehen im geteilten Dorf

Nicht nur Berlin, sondern auch Zicherie im östlichen Niedersachsen und das benachbarte Böckwitz trennte eine Mauer. Im Herbst 1989 feierten die Einwohner das ersehnte Wiedersehen. mehr

Ortsschild Weißenborn. © NDR Foto: Martin Jürgensmann

Zwei Dörfer feiern die Einheit

Weißenborn in Südniedersachsen und Siemerode in Nordthüringen waren lange durch die innerdeutsche Grenze getrennt. Seit 1990 feiern die Nachbarn jedes Jahr gemeinsam die Wiedervereinigung. mehr

Ein Paar hält sich an den Händen - beide tragen Deutschland-Armbänder. © Photocase/ Andrey-fo Foto: Andrey-fo

Neue Chancen auf der anderen Seite

Nach dem Fall der Mauer und der Wende zieht es Ostdeutsche in den Westen - und umgekehrt. Übersiedler wie Medizinerin Anke Witte treffen auf Berührungsängste und neue Freunde. mehr

Fischer Detlef Jürs © NDR / Thorsten Philipps Foto: Thorsten Philipps

Die Fischer vom Dassower See

Die Teilung führte auf dem Dassower See zu einer merkwürdigen Situation: Westdeutsche Fischer durften ihre Netze auswerfen, die ostdeutschen Kollegen mussten vom Ufer aus zusehen. mehr

Grenzmuseum in Schlagsdorf © picture alliance/dpa Foto: Markus Scholz

Zwei Welten: Dienst an der innerdeutschen Grenze

Jahrelang bewachten Dieter Schmidt und Harald Czymoniak die Grenze bei Lauenburg. Der eine im Westen, der andere im Osten. Nach der Wende sprachen sie erstmals miteinander. mehr

Ein Wachturm der DDR-Grenzsoldaten direkt am Elbufer. © NDR / Elisabeth Weydt Foto: Elisabeth Weydt

Flucht über die vereiste Elbe

Im Januar 1970 klingeln zwei Männer bei Familie Giering in Neu Darchau. Sie sind im Nebel über die zugefrorene Elbe geflüchtete. Der Beginn einer Freundschaft, die bis heute hält. mehr

30 Jahre grenzenlos

Westdeutsche Grenzbeamte und Zuschauer begrüßen einen Trabi am 10.11.1989 am Grenzübergang Helmstedt © dpa / picture alliance Foto: Holger Hollemann

Mauerfall: Neu geboren 1989

Am 9. November 1989 fällt überraschend die Mauer. In sechs Multimedia-Dokus tauschen sich Zeitzeugen, die damals 30 Jahre alt waren, mit jungen Menschen aus, die heute 30 Jahre alt sind. mehr

Tennis © NDR Datawrapper Foto: NDR Datawrapper, Kasper Nymann

Beim Tennis gibt's noch eine Grenze

Im Osten Deutschlands gibt es etwa gleich viele Fußballplätze wie im Westen, aber deutlich weniger Tennisplätze. Warum ist das so? mehr

Jubelnd laufen drei junge Ost-Berliner am 10. November 1989 durch einen Berliner Grenzübergang. © dpa

Grenzenlos: Der Mauerfall 1989

Massenfluchten und Montagsdemos bringen im Herbst 1989 das DDR-Regime ins Wanken. Am 9. November fällt überraschend die Mauer in Berlin. Das Dossier zu einer bewegten Zeit. mehr

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Lauterberger Stuhlarbeiter der Firma Hillegeist stehen vor Theatergestühl, das nach Holland exportiert werden soll (Aufnahme um 1906) © Privatarchiv Hans-Heinrich Hillegeist

Lang und erbittert: Der Stuhlarbeiter-Streik in Lauterberg

Großer Streik an kleinem Ort: Am 2. März 1896 starten die Lauterberger Stuhlarbeiter in einen der längsten Arbeitskämpfe. mehr

Norddeutsche Geschichte