Stand: 29.07.2014 20:15 Uhr  | Archiv

Was tun bei Blasen?

Bild vergrößern
Bei Blasen an den Füßen helfen Blasenpflaster, die die Druckstelle gut abpolstern.

Wenn Socken Sommerpause haben, lassen sie nicht lange auf sich warten: An den Füßen können sich durch Reibung Blasen bilden. Achtung: Auf keinen Fall aufstechen, denn die Blase hat einen natürlichen Verband - die schützende Haut also so lange wie möglich drauflassen. In der Regel trocknet die Blasenhaut ein und darunter bildet sich neue Haut - das ist die beste Form der Heilung. 

Wer trotz Blase weiterlaufen muss, dem hilft ein Blasenpflaster. Es polstert die Druckstelle gut ab und unterstützt die Heilung. Ist die Blase schon aufgegangen, besteht die Gefahr einer Infektion. Dann wird die abgehobene Haut mit einer Nagelschere abgeschnitten und die Wunde mit Wasser oder Seife gereinigt. Hat sich die Wunde entzündet, hilft ein silberbedampftes Pflaster, das desinfizierend wirkt.

Wund- und Heilsalben nicht auf die offene Wunde geben

Auf keinen Fall sollten Betroffene Wund- und Heilsalben verwenden. Sie decken die nässende Wunde ab und unter der Fettschicht können sich Bakterien vermehren - eine Entzündung ist die Folge. Besser als Blasen zu behandeln ist es sowieso, diese zu verhindern: Bei blasenverdächtigen Schuhen am besten gleich ein unsichtbares Polster auf die mögliche Druckstelle kleben.    

Interviewpartner im Beitrag:

Dr. Frank Lange-Wühlisch
Internist
Klosterstraße 7
23858 Reinfeld
Tel. (04533) 16 19
Fax (04533) 79 12 16
Internet: www.aerztehaus-reinfeld.de

Dieses Thema im Programm:

Visite | 29.07.2014 | 20:15 Uhr

NDR Logo
Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Was-tun-bei-Blasen,blasen103.html

Mehr Ratgeber

02:31
Schleswig-Holstein Magazin