Stand: 17.11.2017 10:20 Uhr  | Archiv

Erkältungsmythen im Check

Schnupfen, Husten, Halsschmerzen - wer kennt das nicht? Zwei- bis viermal im Jahr bekommen Erwachsene im Durchschnitt eine Erkältung, Kinder erkranken noch häufiger.

Abwarten und Tee trinken

Hat einen die Erkältung erwischt, hilft vor allem Abwarten. Gegen die Symptome empfehlen viele Ärzte pflanzliche Medikamente. Bei frühzeitigem Einsatz können sie die Dauer der Erkältung verkürzen und Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen lindern. Auch Hausmittel wie Halswickel, Holunderbeerensaft und Salbeitee helfen gegen die Beschwerden. Außerdem haben Großeltern, Eltern und Bekannte meist jede Menge Ratschläge zur Abwehr und Behandlung von Erkältungen parat. Doch welche Tipps stimmen - und welche nicht? Unser Experte für Alltagswissen, Tim Berendonk, klärt auf.

Welche Aussagen stimmen - und welche nicht?

"Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage"

Diese Weisheit stimmt. Eine Erkältung beginnt meist mit einem leichten Halskratzen, dann gesellen sich weitere Beschwerden wie Schnupfen und Fieber dazu und nach einigen Tagen bleibt noch das Gefühl von Abgeschlagenheit und Erschöpfung. Das Abwehrmuster unseres Immunsystems ist dabei immer dasselbe: Feind erkennen und Abwehrzellen aktivieren, Bekämpfung der Angreifer, Reparatur von Zellschäden. Und das dauert im Durchschnitt neun Tage. Manchmal kann das Ganze nach drei bis vier Tagen vorbei sein, manchmal aber auch erst nach zwei Wochen.

 

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Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 17.11.2017 | 16:20 Uhr

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