Opernkonzert

Orpheus britannicus - Henry Purcell zum 325. Todestag

Samstag, 21. November 2020, 20:00 bis 23:00 Uhr

Henry Purcell © picture-alliance / Mary Evans Picture Library
Der englische Komponist Henry Purcell (1659-1695)

"Die englische Musik jener Zeit wäre ohne Purcell sehr öde. Es gibt auch andere Komponisten, manche auch ziemlich gut. Aber es ist ganz klar, dass er der größte Barockkomponist war" - das sagt der Dirigent Andrew Manze über Henry Purcell.

Ein musikalischer Wegbereiter

Schon von seinen Zeitgenossen wurde Purcell hoch verehrt. Mit seinen Opern und Semi-Opern wie "Dido und Aeneas", "King Arthur", "The Fairy Queen" und "The Indian Queen" schuf er Werke, die Komponistinnen und Komponisten bis in unsere Zeit beeinflussen. Er war ein musikalischer Wegbereiter. Und dabei blieben ihm nur wenige Jahrzehnte, sich künstlerisch zu entfalten. Henry Purcell starb am 21. November 1695, vor 325 Jahren. Beigesetzt wurde der "Orpheus britannicus" in der Westminster Abbey.

Andrew Manze spricht über Henry Purcell

In dieser Sendung gibt Andrew Manze, Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie und über viele Jahre international erfolgreicher Barockgeiger, Einblicke in das Schaffen und die Bedeutung Purcells. "Purcells Musik hat Beine. Und die benutzt er auch. Seine Musik ist sehr körperlich, real und greifbar", urteilt Manze. Und: "Er war ein Genie".

Eine Sendung von Friederike Westerhaus

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Szene aus "Hoffmanns Erzählungen" © Vincent Leifer

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Seiten eines Kalenders © Fotolia_80740401_Igor Negovelov
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