Sendedatum: 09.05.2014 05:00 Uhr  | Archiv

Ilka@home (12): Muttertag

von Ilka Petersen
Ilka Petersen mit ihrer Mama Erika. © privat Foto: Ilka Petersen
Ilka Petersen mit ihrer Mama Erika.

Am Sonntag ist Muttertag und ich gehöre zum ersten Mal dazu. Wahnsinn. Auch ich werde bald eine Schublade voller Gutscheine fürs Abwaschen und Unkraut jäten besitzen, dazu eine Ansammlung selbstgemalter Bilder, die ich neben die schicke Wanddeko heften muss und nicht zu vergessen: die selbstgetöpferten Aschenbecher sammeln. Herrlich. Da es Lenny mit dem Basteln noch nicht so hat, habe ich mir selbst einen Gutschein über einen freien Shoppingtag mit Prosecco im Kreise meiner Freundinnen geschrieben (verwegen)...

Ja, natürlich, es gibt es Argumente, die gegen den Muttertag sprechen: Kommerzialisierung, Amerikanisierung, Kalendrierung, ach so einiges… Vermutlich kann ich meinem hormonbedingt weichgespülten Hirn momentan auch nicht so ganz trauen,  aber braucht man in der Hektik des Alltags nicht manchmal ein kleinen Schubser, um etwas Selbstverständliches auch wahrzunehmen? Vielleicht ist es ja auch gar nicht die Mutter, sondern ein lieber Mensch, der immer da ist…

Auf jeden Fall wünsche ich Euch ein ganz besonderes Wochenende und an alle Mamas: Klar stinkt Eigenlob, aber mal ehrlich: Nach etlichen vollen Windeln, Partys, bei denen ihr die Fahrerin ward und verzweifelten Versuchen, die dicken Augenringe abzudecken, wird es Zeit, sich selbst, die eigene Mama und deren Mama mal ein bisschen zu feiern:

Ode an die Mamas

Ilka Petersen mit ihrem Sohn Leonard Aaron. © privat Foto: Anne Lorenzen
Ilka Petersen mit ihrem Sohn Leonard Aaron.

Wenn ein Schmetterling einen Taifun auslösen kann, dann kann eine Mama ihn wieder aufhalten.

Unrealistisch, sagst du? Dann klau Jean-Lucas Pausenapfel ohne Schale und schau, was passiert!

Mamas stecken von oben bis unten voller Liebe und Begeisterung für dich. Oder hat sonst schon einmal jemand applaudiert, wenn du vom Klo kommst? Wenn du zu lang an der Flasche hingst, um dein Bäuerchen bemüht? Wenn du dann gespuckt hast, dir den Kopf gestreichelt?

Wer sonst als eine Mama akzeptiert ein schlecht gelauntes Wesen an ihrer Seite, das Diät hält, weil Heidi Klum es sagt, oder sich zu Sprechgesang von Sido die Hose in die Kniekehlen zieht. Wie oft hat sie mit dir die Nächte durchgemacht - ohne Rotwein und gute Gespräche.

Manchmal dreht sich die Welt zu schnell und nur eine Mama kann sie kurz anhalten. Denk zurück an deinen Einschlafsong, deinen warmen Kakao, dein erstes Spielzeug, an das Kopfstreicheln...

Mamas sind toll, oder?!

Ich wünsche euch einen schönen Muttertag!

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 | Der NDR 2 Morgen | 09.05.2014 | 05:00 Uhr

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