Stand: 20.08.2020 12:14 Uhr

Was Sie über Wölfe in SH wissen müssen

von Jörn Schaar

Als im Frühjahr 2007 in Schleswig-Holstein erstmals seit rund 150 Jahren ein Wolf auftauchte, war die Begeisterung bei vielen Tierfreunden groß. Die Wölfe haben eine wichtige Funktion in der Natur: Sie reißen kranke Wildtiere, halten so Bestände gesund und verhindern Massenvermehrung. Mittlerweile werden immer öfter Wölfe gesichtet. Sie sind vom Gesetzgeber geschützt.

Ein europäischer Wolf (canis lupus lupus) guckt nach links aus dem Bild. © ImageBROKER / dpa Picture Alliance Foto: Kurt Möbus
Er polarisiert: Der Wolf ist zurück im Land.

Schafhalter beklagen auf der anderen Seite Verluste durch Wolfsrisse. Sie sorgen sich um ihre Tiere und ihre Existenz und fordern notfalls den Abschuss von Wölfen, die Schafe reißen. Wolfsexperten halten diese Maßnahme dagegen für sinnlos. Binnen kürzester Zeit würden neue Tiere zuwandern, so Wolfsgutachter Jens Matzen.

Wie viele Wölfe gibt es in Schleswig-Holstein?

Laut dem Kieler Umweltministerium gibt es derzeit keinen Wolf, der als "resident" gilt. So werden Wölfe bezeichnet, die sich länger als sechs Monate am Stück in Schleswig-Holstein aufhalten. Die Tiere wandern aktuell immer wieder in benachbarte Bundesländer oder nach Dänemark ab. Sie legen in kurzer Zeit sehr weite Strecken zurück. Daher kann das Ministerium über die Anzahl der sich im Land aktuell aufhaltenden Wölfe auch keine belastbare Auskunft erteilen. Es wären bei der gegenwärtigen Lage allenfalls unseriöse Spekulationen möglich.

Sind Wölfe für Menschen gefährlich?

Wölfe sind große Raubtiere. Menschen sollten ihnen also mit Respekt begegnen. Für gewöhnlich gehen Wölfe von allein auf Abstand zu Menschen. Seitdem es wieder Wölfe in Deutschland gibt, ist noch kein Fall nachgewiesen worden, in dem ein Wolf einen Menschen bedroht oder angegriffen hat. Laut Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) sind selbst Personen, die das Wolfsmonitoring in Deutschland durchführen, sich also oft in Wolfsgebieten aufhalten, noch nie in bedrohliche Situationen mit Wölfen geraten. In den vergangenen rund 100 Jahren gab es europaweit nur einige wenige Fälle von Angriffen. Die waren aber auf Tollwut, Anfüttern oder Bedrohung durch den Menschen zurückzuführen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich einem Wolf begegne?

Ein Wolf auf einer Ortsstraße in Dithmarschen. © Umweltministerium Schleswig-Holstein
Es ist selten, aber kommt vor, dass ein Wolf durch eine Ortschaft läuft - wie hier in Norddeich (Kreis Dithmarschen) im September 2017.

Normalerweise machen Wölfe einen Bogen um Menschen, es ist aber schon mehrfach vorgekommen, dass Wölfe sich an Ortschaften annähern oder sie durchqueren. Das ist laut LLUR ein völlig normales Wildtierverhalten. Erst wenn sich ein Wolf mehrfach auf weniger als 30 Meter an einen Fußgänger annähert, ist das Verhalten als kritisch zu bezeichnen - mit Autos und Häusern können die Tiere nichts anfangen. Wenn man einem Wolf begegnet und er nicht von allein das Weite sucht, sollte man ruhig bleiben und rückwärts gehen, dabei laut sprechen. Wenn der Wolf dann nicht verschwindet: stehen bleiben, laut in die Hände klatschen und ihn anschreien. Wer einen Wolf an seiner Nahrung überrascht, sollte jede weitere Annäherung vermeiden und sich sofort zurückziehen. Keinesfalls sollten Wölfe gefüttert werden. Und in Gebieten, in denen Wölfe vorkommen, sollte man seinen Hund auch nicht ohne Leine laufen lassen.

Wölfe galten doch als ausgestorben. Warum sind sie wieder da?

Wölfe wurden früher verfolgt und ausgerottet, sodass Deutschland für rund 150 Jahre wolfsfrei war. Dann wurden Schutzmaßnahmen umgesetzt, um die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren. Der Bestand erholte sich. Von Osteuropa aus besiedelten die Wölfe zuerst Sachsen und dann auch andere Bundesländer wieder. 2007 wurde erstmals wieder ein Wolf in Schleswig-Holstein nachgewiesen.

Naturschützer sind begeistert über die Rückkehr des Wolfs - warum?

Ein klares Meinungsbild lässt sich dazu nicht zeichnen. Es gibt Naturschützer, die den Wolf kritisch sehen, etwa auf Eiderstedt. Für Heinz Klöser, Sprecher des Landesarbeitskreises Naturschutz des BUND, gehört der Wolf in unseren Lebensraum. Während etwa für Biber und Fischotter die Naturschützer einige Anstrengungen zur Wiederansiedlung unternommen haben, sei das beim Wolf nicht nötig gewesen, sagt Klöser. Es sei faszinierend, dass die Natur die Kraft hat, die Dinge wieder ins Lot zu bringen, die der Mensch durcheinander gebracht habe, so Klöser. Für ihn kann der Wolf seinen Platz auch in einer Kulturlandschaft finden, wie wir sie heute haben. Klöser sieht Nutztierrisse dabei durchaus als Problem, verweist aber auf die Entschädigungen des Landes für die Tierhalter. Die seien nun in der Pflicht, ihre Tiere besser zu schützen, etwa indem die Tiere nachts in Ställen gehalten werden oder sicher eingezäunt stehen. Eine Forderung nach wolfsfreien Zonen sei jedenfalls absurd, meint Klöser, denn das bedeute, ein ganzes Gebiet ringsherum wolfssicher einzuzäunen - und das sei kaum machbar.

Was sagen Landwirte und Tierhalter?

Die machen sich Sorgen um ihre Tiere. 150 Jahre lang konnten sie ohne Angst vor dem Wolf ihre Weiden bewirtschaften, jetzt müssen sie sich umstellen. Viele Schutzmaßnahmen, etwa auf der Halbinsel Eiderstedt im Kreis Nordfriesland, stehen nach Ansicht der Schäfer im Konflikt mit dem Wiesenvogelschutz. So dürfen manche Zäune auf Eiderstedt laut Schäfer Olaf Dirks gar nicht aufgebaut werden, weil die Schäfer sonst gegen bestehende Naturschutzverträge verstoßen würden. Schäfer in Dithmarschen stellen viele kleine Herden für wenige Tage auf Weiden, die die Tiere im Auftrag von Grünlandwirten im Herbst und Winter kurz halten sollen. Dort Zäune zu ziehen sei ein enorm hoher Zeitaufwand, der für die meisten Schäfer nicht zu stemmen sei, heißt es. Im Sommer stehen die Schafe auf den Deichen der Nordsee und dort ist eine wolfssichere Zäunung gar nicht umsetzbar.

Wovon leben die Wölfe?

Ein ausgewachsener Wolf braucht pro Tag etwa drei bis vier Kilo Fleisch. Normalerweise jagen sie Rotwild, Rehe oder Wildschweine. Wenn sie leicht herankommen, greifen sie auch gern Haustiere wie Schafe, Ziegen oder junge Kühe an. Sie durchstreifen auf der Suche nach Nahrung Reviere, die zwischen 150 und 330 Quadratkilometer groß sein können. Zum Vergleich: Kiel ist etwa 120 Quadratkilometer groß, Lübeck 214. Der kleinste Kreis in Schleswig-Holstein, Pinneberg, ist mehr als 660 Quadratkilometer groß.

Wie häufig greifen Wölfe Nutztiere wie Schafe an?

Allein 2018 gab es 180 Wild- und Nutztierrisse. 2019 töteten Wölfe nachweislich 221 Wild- und Nutztiere, in 2020 bisher 31. (Stand 13. August 2020)

Warum reißen Wölfe häufig so viele Schafe?

Laut dem schleswig-holsteinischen Umweltministerium ist die Strategie des Wolfes normalerweise, einzelne Beutetiere von der Herde zu trennen, zu hetzen und schließlich zu erlegen. Das ist sehr anstrengend und so neigen die Wölfe auch dazu, leichte Beute machen zu wollen. Schafe können häufig nicht weit fliehen. Weil so viele Beutetiere auf engem Raum stehen, wird beim Wolf immer wieder der Jagdinstinkt ausgelöst, und es kommt bei einem Angriff zu mehreren verletzten oder getöteten Tieren.

Was können Tierhalter tun, um ihren Bestand zu schützen?

Tote Schafe liegen auf der Weide bei Brammer. © NDR Foto: Daniel Friedrichs
Schafe können auf eingezäunten Weiden nicht weit fliehen. Dadurch sind sie eine leichte Beute für den Wolf.

Die einfachste Möglichkeit besteht laut LLUR in einem hohen Zaun mit mehreren stromführenden Drähten. Ein Wolf, der einmal bemerkt habe, dass der Kontakt mit dem Zaun weh tut, gehe da nicht mehr ran, heißt es auch aus dem Umweltministerium. Schafhalter sehen das anders: Deren Hütehunde könnten so einen Zaun leicht überspringen, das sollte für den Wolf kein Problem sein, sagen sie. Außerdem dauere das Aufstellen der Zäune erheblich länger.

Was bringen Schutzzäune gegen den Wolf?

Der Wolf ist sehr lernfähig. Wenn er ein Hindernis wie einen Zaun entdeckt, sucht er nach einem Weg, ihn zu überwinden. Ein schmerzhafter Stromschlag führt laut Umweltministerium in der Regel dazu, dass der Wolf sich von Zäunen fernhält. Dazu müssen die Landwirte aber am Zaun mähen, um Stromverluste zu vermeiden. Außerdem müssen sie darauf achten, dass der Zaun Bodenkontakt hat, damit der Wolf nicht drunter durch kann. Das Wolfsmanagement rät außerdem dazu, Zäune nicht ohne Stromversorgung stehen zu lassen, damit Wölfe nicht an den stromlosen Zäunen üben können, wie sie daran vorbeikommen. Dabei ist laut dem Artenschutzreferenten im Kieler Umweltministerium, Thomas Gall, die Höhe nicht das Kriterium. Zwar könne ein Wolf mühelos die in Schleswig-Holstein als wolfssicher geltenden 1,05 Meter hohen und stromführenden Zäune überspringen. Er tue es aber in der Regel nicht, weil er gelernt habe, dass dieser Zaun Schmerzen verursacht, so Gall.

Seit Ende November 2018 wurden vor allem im Kreis Pinneberg aber immer wieder Schafe hinter vermeintlich wolfssicheren Zäunen gerissen. Darin sah das Umweltministerium in Kiel ein problematisches Verhalten, das auch an mögliche Nachkommen oder andere Wölfe weitergegeben werden könne. Um erheblichen wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, ist der Wolf mit der Kennung GW924m inzwischen auch zur Entnahme, also zum Abschuss, freigegeben worden. Erwischt haben ihn die Jäger nicht, der Wolf wurde im Februar 2020 tot in einem Waldstück nahe der niedersächsischen Stadt Gifhorn gefunden.

Wie läuft die Entnahme eines sogenannten Problemwolfs ab?

Das Umweltministerium sucht gemeinsam mit dem Landesjagdverband nach geeigneten Jägern und wird mehrere Jäger mit der Entnahme beauftragen, die zum Schutz vor Repressalien anonym bleiben sollen. Laut dem Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, Marcus Börner, haben die Jäger im Land keine Erfahrung mit der Jagd auf den Wolf. Ein weiteres Problem: Ein einziges Tier durchstreift ein sehr großes Gebiet. Es dürfte also schwer werden, das Tier zu erwischen. Die Genehmigung für die Entnahme ist sowohl räumlich als auch zeitlich begrenzt, falls der Wolf in der gegebenen Frist nicht geschossen wird, kann diese aber verlängert werden. Schießen dürfen dabei nur die Jäger, die das Land explizit mit der Entnahme beauftragt hat. Jeder andere, der einen Wolf abschießt, verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz.

Was passiert, wenn ein beauftragter Jäger einen anderen Wolf als den als Problemwolf bezeichneten abschießt?

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist laut Artenschutzreferent Thomas Gall sehr gering. Falls am Ende doch ein anderer Wolf geschossen werde, genieße der beauftragte Jäger einen Vertrauensvorschuss des Landes, so Gall. Rechtliche Konsequenzen seien in diesem unwahrscheinlichen Fall ausgeschlossen.

Wie viele Schutzzäune wurden beantragt?

Auf einer grünen Wiesen ist ein Wolfsschutzzaun gespannt. © NDR Foto: NDR
Das Land stellt für Schäfer Zäune zur Verfügung. Sie sollen die Nutztiere schützen.

Die Anzahl ist im Ministerium nicht genau erfasst. Die Zäune gibt das Wolfsmanagement an die Landwirte ab. Für alle präventiven Maßnahmen zur Wolfsabwehr hat das Land 2018 rund 400.000 Euro zur Verfügung gestellt. 2019 wurden rund 1,57 Millionen Euro und 2020 bislang gut 463.000 Euro ausbezahlt. 2020 stehen insgesamt 2,09 Millionen Euro im sogenannten Wolfstitel des Landes. Darin enthalten sind neben Fördermitteln für wolfsabweisende Zaunanlagen und einem Budget für die Gentests nach Rissvorfällen auch die Kosten für Entschädigungszahlen an die Tierhalter enthalten.

Wie werden Tierhalter entschädigt?

Für jedes gerissene Tier bekommen die Landwirte eine 100-Prozent-Entschädigung. Tierarztkosten, die im Zusammenhang mit einem Wolfsangriff stehen, werden mit 80 Prozent der Kosten entschädigt. Laut der entsprechenden Richtlinie des Landes werden außerdem Schutzmaßnahmen gefördert - wie zum Beispiel der Kauf von Zaunmaterial, Kunststoffpfählen, stromführenden Litzen oder Elektronetzen. Die Förderung für dieses Material können nur Landwirte beantragen, deren Weideflächen sich in einem Wolfsgebiet befinden. Laut Umweltministerium wurden Nutztierhalter 2018 mit 26.097,17 Euro entschädigt. Diese Summe ist mehr als 20 Mal so hoch wie die Entschädigungssumme 2017, damals wurden 1.256,84 Euro ausbezahlt. 2019 erreichten auch die Entschädigungszahlungen ihren Höhepunkt: Rund 107.000 Euro erhielten Landwirte für tote und schwer verletzte Tiere. 2020 wurden Stand 17. August 22.457,61 Euro ausbezahlt.

Welchen gesetzlichen Schutzstatus hat der Wolf?

Der Wolf ist als FFH-Art (Flora-Fauna-Habitat-Art) und nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Er darf nicht bejagt werden. Eine Ausnahme besteht dann, wenn ein Wolf eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, sprich für den Menschen ist. Aber selbst dann muss genau abgewogen werden, bevor das Tier zum Abschuss freigegeben werden darf. Im Fall des Rüden GW924m im Jahr 2018 war der Entnahmegrund die Abwendung erheblichen wirtschaftlichen Schadens. Das Tier hatte mehrfach vermeintlich wolfssichere Zäune überwunden und dahinter Schafe gerissen. Dieses Verhalten sei nur schwer mit dem Zusammenleben von Mensch und Wolf in einer Kulturlandschaft vereinbar, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) damals, denn es könne an mögliche Nachkommen oder andere Wölfe weitergegeben werden.

Seit GW924m ist bisher noch kein weiterer Wolf in Schleswig-Holstein zum Problemwolf erklärt worden. Schafhalter kritisierten in der Vergangenheit immer wieder, dass die Rissgutachter des Lands zuvor als wolfsabweisend bestätigte Zäune im Nachhinein nicht mehr anerkennen. Laut dem Umweltministerium in Kiel führen aber schon kleine Veränderungen am Zaun wie ein Ast, der auf einer Litze liegt, dazu, dass die Zäune den Anforderungen nicht mehr entsprechen.

Dürfen Wölfe geschossen werden?

Der Wolf steht als FFH-Art (Flora-Fauna-Habitat-Art) und im Bundesnaturschutzgesetz unter strengem Schutz. Trotzdem steht für den Gesetzgeber die Sicherheit von Menschen an erster Stelle. Wenn sich ein Wolf mehrfach auf weniger als 30 Meter an Menschen annähert, ist das als kritisches Verhalten zu betrachten. Das muss genau dokumentiert und analysiert werden, im Einzelfall ist dann die sogenannte Entnahme gemäß Bundesnaturschutzgesetz § 45 Absatz 7 möglich. Weil der Wolf mit der Kennung GW924m ein laut Umweltministerium "problematisches Verhalten" gezeigt hatte, wurde der Rüde 2018 zum Abschuss freigegeben. Er starb rund eineinhalb Jahre später in Niedersachsen: Tiermedizinier gehen davon aus, dass er von einem Auto angefahren wurde und einige Kilometer weiter in einem Waldstück verendet ist.

Was ist das Wolfsmanagement?

Das Wolfsmanagement ist beim Landesamt für Landwirtschaft und ländliche Räume (LLUR) angesiedelt. Es berät Tierhalter und auch das Land, außerdem leistet es entsprechende Hilfen. Das beginnt bei der Beratung und geht über die Bereitstellung von Notfall-Sets bis zur Abwicklung von Entschädigungszahlungen. Außerdem führt es ein genaues Monitoring durch, dokumentiert also alle Sichtungen und Risse. Als 2014 und 2015 die Zahl der Wolfsnachweise anstieg, wurde die Zahl der Mitarbeiter erhöht, auch um die Arbeit der ehrenamtlichen Wolfsbetreuer zu koordinieren.

Wären Herdenschutzhunde eine Lösung?

Die Ausbildung dieser Tiere ist sehr langwierig und mit 5.000 Euro auch sehr teuer, weil sie sehr viel Sachkunde erfordert. Empfohlen sind zudem mindestens zwei Hunde pro Herde. Das wäre für viele Schäfer in Schleswig-Holstein schon allein wirtschaftlich nicht zu stemmen, weil sie viele kleine Herden auf verschiedenen Weideflächen oder an Deichen haben und entsprechend viele Hunde bräuchten. Und ein Fall aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt: Sie helfen auch nicht immer. Im Kreis Ludwigslust-Parchim haben ein oder mehrere Wölfe 35 Schafe gerissen und 10 weitere sehr schwer verletzt - trotz Herdenschutzhunden und Zäunen.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 05.11.2018 | 19:30 Uhr

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