Eine Hand hält eine Bankkarte, die andere tippt auf einem Tablet. © Michael Zech Fotografie / photocase.de Foto: Michael Zech Fotografie / photocase.de
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AUDIO: Betrug per WhatsApp: Frau um mehr als 10.000 Euro gebracht (1 Min)

Polizei warnt vor Betrugsmaschen per Messenger

Stand: 08.12.2022 15:18 Uhr

Eine Frau aus Kellinghusen ist um mehr als 10.000 Euro betrogen worden. Der oder die Täter hatten sie per WhatsApp kontaktiert. Die Polizei rät, nicht auf Geldforderungen von unbekannten Nummern einzugehen.

In Kellinghusen (Kreis Steinburg) ist eine 62-Jährige Opfer einer Betrugsmasche geworden. Die Frau erhielt über den Messenger-Dienst WhatsApp eine Mitteilung im Namen ihrer Tochter. Darin bat diese um Geld, damit sie Rechnungen begleichen könne. Die 62-Jährige überwies daraufhin einen fünfstelligen Betrag an verschiedene deutsche Konten. Erst als die Frau ihre Tochter telefonisch nicht erreichen konnte, wurde ihr bewusst, dass sie auf Betrüger hereingefallen war.

Dithmarschen: Angebliche Bankmitarbeiterin erbeutet mehrere tausend Euro

Die Polizei in Schleswig-Holstein warnt bereits seit längerem vor ähnlichen Betrugsmaschen über verschiedene Messenger-Dienste. Die Beamten raten in diesem Zusammenhang zu Vorsicht bei Nachrichten von fremden Nummern. Gerade bei Fragen nach Geld sollten die Angehörigen persönlich oder über die bekannten Telefonnummern kontaktiert werden.

Außerdem warnt die Polizei davor, über E-Mail, Telefon oder Handy Anweisungen von angeblichen Bank- oder Microsoftmitarbeitern nachzukommen. Einen solchen Fall gab es kürzlich im Kreis Dithmarschen: Am vergangenen Freitag erhielt ein 43-Jähriger einen Anruf von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin der Postbank ausgab. Sie erklärte dem Mann, es seien fälschlicherweise zwei Überweisungen von seinem Konto erfolgt, die sie nun stornieren müsste. Auf ihre Anweisung hin führte der Mann eine Aktion in seiner Banking-App durch, anschließend konnte er sein Online-Banking selbst nicht mehr nutzen. Später stellte der 43-Jährige fest, dass von seinem Konto unberechtigt zwei Überweisungen in Höhe von mehreren tausend Euro getätigt worden waren. Wie genau der Zugriff auf das Konto des Mannes erfolgte, war zunächst unklar. In beiden Betrugsfällen steht außerdem noch nicht fest, ob die Geschädigten ihr Geld zurückerhalten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 08.12.2022 | 12:30 Uhr

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