Stand: 25.01.2018 10:50 Uhr

Lkw-Fahrer wegen versuchten Mordes in U-Haft

Mit seinem Lkw hat er zahlreiche Fahrzeuge gerammt und mindestens fünf Menschen verletzt: Ein 38-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein muss deshalb nun in Untersuchungshaft - unter anderem wegen vierfachen versuchten Mordes und einem versuchten Totschlag. Am Dienstagabend hatte er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Zuerst drängte der Fahrer auf seiner Flucht einen anderen Lkw von der Straße und fuhr durch das Stadtgebiet von Coburg, wo er sich in einer Sackgasse festfuhr. Die Polizisten kamen aber trotzdem nicht an ihn heran, denn der 38-jährige Schleswig-Holsteiner setzte seinen Lkw zurück, fuhr gegen die Streifenwagen und beschädigte einige.

Mann stand unter Drogen

Dann setzte er seine Flucht auf der Bundesstraße 4 fort. In Maroldsweisach steuerte er sein Gespann vermutlich absichtlich gegen ein stehendes Auto auf der Gegenfahrbahn, der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Erst danach konnten die Beamten ihn stoppen: Sie blendeten den Mann mit dem Scheinwerfer eines Polizeihubschraubers und zwangen ihn so zum Anhalten. Polizisten schlugen die Seitenscheibe des Führerhauses ein und zerrten den Fahrer ins Freie. Er stand laut Polizei unter Drogen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 25.01.2018 | 12:00 Uhr

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