Stand: 21.01.2020 15:00 Uhr  - Schleswig-Holstein Magazin

Gewässerrandstreifen ausgezeichnet

Hier wachsen Pflanzen und Sträucher, hier leben jede Menge kleine Tiere - im Randstreifen an der Höllenau des Wasser- und Bodenverbands Obere Höllenau (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Deshalb hat dieser Randstreifen gewonnen. In der Kategorie "Gewässerrandstreifen als Blühstreifen" bekam er am Dienstag die Auszeichnung im Neukirchener Hof in Malente vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB) und der Staatssekretärin aus dem Ministerium für Umwelt und Natur, Dorit Kuhnt.

Auch Randstreifen an der Sieversdorfer Au ausgezeichnet

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Der Randstreifen an der Curauer Au ist in der Kategorie "Gewässerrandstreifen mit extensiver Grünlandnutzung" ausgezeichnet worden.

Auch ein Blühstreifen entlang des Sagauer Moorgrabens des Gut Stendorf (Kreis Ostholstein) wurde in dieser Kategorie ausgezeichnet. Die Preise der Kategorie "Gewässerrandstreifen als Gehölzsaum" gingen an zwei Randstreifen an der Sieversdorfer Au (Kreis Ostholstein), angelegt vom Wasser- und Bodenverband Schwentine. In der dritten Kategorie wurden die Curauer Au vom Wasser- und Bodenverband Schwartau sowie Nebengewässer des Schwinkenrader Mühlenbachs ausgezeichnet - als vorbildliche Gewässerrandstreifen mit extensiver Grünlandnutzung.

"Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten"

Randstreifen seien wichtig für Natur- und Umweltschutz. "Sie dienen nicht nur der Verminderung von Stoffeinträgen wie Pflanzenschutzmitteln, Nährstoffen und Sedimenten, sondern bieten auch einen wichtigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten", schreibt der SHHB in einer Pressemitteilung. In der Jury saßen unter anderem Vertreter des Landesverbandes der Wasser- und Bodenverbände, des Naturschutzbundes, des Landesverbandes der Lohnunternehmer, des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie des Bauernverbandes.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 21.01.2020 | 19:30 Uhr

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