Stand: 28.05.2018 20:22 Uhr

Altenpflege der Zukunft setzt auf Freiwillige

Die Familienmitglieder müssen ran. Und mehr Freiwillige. Um die Pflege von alten Menschen in der Zukunft zu bewältigen, ist das nötig. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Diakonie beim Institut für Sozialökologie (ISÖ) in Auftrag gegeben hat - und die am Montag im Sozialministerium in Schleswig-Holstein vorgestellt wurde.

Immer mehr Ältere

Insgesamt wurden rund 500 Menschen in Schleswig-Holstein nach ihren Wünschen zum Altwerden befragt. Die meisten wollen so lange wie möglich zu Hause selbstbestimmt leben. Gleichzeitig ist klar: Die Zahl der Älteren steigt. 2030 werden fast 36 Prozent der Menschen im Land 60 Jahre und älter sein, hat das Statistikamt Nord errechnet. Vor allem in ländlichen Regionen wird dieser demografische Wandel zu spüren sein.

Ehrenamt wird gebraucht

Das ISÖ macht verschiedene Vorschläge, wie das Problem angegangen werden kann. Ein große Bedeutung dabei haben Familienmitglieder und Freiwillige, die gemeinsam mit Fachkräften die Pflege der Älteren meistern sollen. Durch eine bessere Mobilität können die Älteren zudem ihr soziales Netzwerk besser pflegen und sich selbst in bestimmten Projekten engagieren.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 28.05.2018 | 15:00 Uhr

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