Stand: 24.05.2018 14:19 Uhr

ADAC: Hoverboards im Straßenverkehr verboten

"Das ist mit Abstand eine der schwachsinnigsten Regelungen", "Hoverboards werden in Deutschland verkauft, aber benutzen darf man sie hier nicht" - die Emotionen der Facebook-User zum Thema Hoverboards kochen hoch. Viele äußern sich so oder ähnlich, nachdem NDR.de darüber berichtet hatte, dass die Polizei auf Fehmarn Anzeige gegen zwei Mädchen erstattet hat, weil die auf Hoverboards unterwegs waren.

So äußern sich die Facebook-User von NDR Schleswig-Holstein zu dem Thema:

  • Marcel Kröger

    Das ist mit Abstand eine der schwachsinnigsten Regelungen. Es sollten bitte auch alle Fahrer von E-Bikes zur Rechenschaft gezogen werden, die ohne Führerschein Klasse B fahren. Mit diesen "Fahrrädern" können deutlich höhere Geschwindigkeiten erreicht werden und man fährt damit auf der Straße. Es ist unfassbar lächerlich, wie man mit einer so selten dämlichen Regelung drangsaliert wird. Und am frechsten finde ich es, dass man beim Kauf nicht darauf aufmerksam gemacht wird.

  • Anja Graefin von Rabenstein

    man kann sich aber auch nicht alles erzählen lassen..gewisse Dinge, muss man schon mal selbst nachdenken...Eltern sind doch meist noch aus dem jahrhundert, in dem man selbständiges Denken gelernt hat

  • Stefan Popp

    Die Fahrräder sind aber auch entsprechend der StVO ausgestattet.... Und nicht wie die Dinger mit irgendwelchen bunten Diskolichtern ausgerüstet

  • Erwin Greifeld

    Gibt es eigentlich die Bretter mit Rollen dran noch? Diese Snowboards auf Rädern? Für die dann bitte auch.. Und bevor ich es vergesse, die Rasenroboter auch

  • Martha Bätjer

    Es ist schon etwas merkwürdig, die Hoverboards werden in Deutschland verkauft aber benutzen darf man sie hier nicht, auch nicht mit einem Führerschein im ,,öffentlichen Straßenverkehr,, da sie für den öffentlichen Verkehr nicht ausgelegt sind, ist hier alles sehr merkwürdig, und versichern kann man das H.Board auch nicht, es gibt keine Haftpflicht- Versicherung für so etwas , also sollte es nicht gekauft werden, da der Spass dann schon, bei der Regelung gleich null ist, was soll ich mit dem Board wenn ich es nicht benutzen kann?

  • Andy Wallisch

    Jetzt fühle ich mich wieder sicher in Deutschland. War schon n ungutes Gefühl als die Mädels noch auf den Boards unterwegs waren

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Hoverboards sind im öffentlichen Straßenverkehr verboten

Fakt ist: Die bis zu 20 Kilometer pro Stunde schnellen Hoverboards sind nur auf Privatgrundstücken erlaubt. Im öffentlichen Straßenverkehr sind sie nicht zugelassen, machen ADAC und die HUK-Coburg deutlich. Denn die wendigen Boards werden durch einen Elektromotor angetrieben und sind deutlich schneller als sechs Kilometer in der Stunde. "Damit gelten sie als Kraftfahrzeuge und sind versicherungs- und führerscheinpflichtig", so Karin Benning von der HUK Coburg.

Keine Betriebserlaubnis für die Boards

Gleichzeitig ist es nicht möglich, einen Führerschein für ein Hoverboards zu machen und es zu versichern. Denn das Kraftfahrtbundesamt gibt keine Betriebserlaubnis für Hoverboards heraus - weil die Fahrzeuge zum Beispiel keine Bremse oder Hupe haben. So eine Betriebserlaubnis ist aber zwingend notwendig, um auf öffentlichen Straßen oder Wegen fahren zu dürfen. Das gilt übrigens nicht nur Kinder sondern auch für Erwachsene.

Die beiden 13 Jahre alten Mädchen aus Fehmarn haben laut Polizei übrigens wenig zu befürchten, weil sie noch nicht strafmündig sind.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 24.05.2018 | 12:00 Uhr

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