Ein Stempel mit der Aufschrift Corona-Hilfe. © picture alliance / Eibner-Pressefoto Foto: Weber/Eibner-Pressefoto

Staatshilfen im Lockdown. Wie Corona Wettbewerb und Markt verändern

Sendung: NDR Info Hintergrund | 25.03.2021 | 20:35 Uhr | von Scherer, Katja
17 Min | Verfügbar bis 25.03.2022

Die Corona-Pandemie löst immense wirtschaftliche Verwerfungen aus. Der Staat versucht Unternehmen zu stützen, pumpt zig Milliarden Euro in die Wirtschaft und beteiligt sich an Großkonzernen. Kleine Dienstleister, Lokalbesitzer und Einzelhändler haben es allerdings schwer, die Corona bedingte Durststrecke durchzuhalten. Etliche werden aufgeben müssen – auch weil die Hilfsanträge oft kompliziert sind und die Überbrückungsgelder erst nach vielen Monaten gezahlt werden.

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise sind komplex und kleinteilig. Klar ist: der marktwirtschaftliche Wettbewerb ist in Unordnung geraten. Junge Unternehmen leiden stärker unter der Krise als etablierte, kleine Firmen mehr als große. Experten rechnen im Laufe dieses Jahres mit einer deutlich steigenden Zahl an Firmeninsolvenzen. Darunter auch innovative Unternehmen, die erst kurz am Markt tätig sind und bislang wenig finanzielle Rücklagen bilden konnten. Sollte diese Innovationskraft ausfallen, könnte die deutsche Wirtschaft nachhaltig geschwächt werden.