Stand: 18.09.2018 18:25 Uhr

Unsere Tipps für das Reeperbahn Festival

Das Reeperbahn Festival in Hamburg ist das größte Clubfestival Europas. Rund 600 Konzerte gibt es vom 19. bis 22. September bei der 13. Auflage. Bands und Künstler aus aller Welt gilt es zu entdecken. Die Viefalt ist riesig, fast alle Genres sind vertreten. Bei so vielen Programmpunkten ist es schwer, den Überblick zu behalten. NDR.de hat sich durch das Programm gehört und gibt Tipps.

Die Tipps für Mittwoch, 19. September:

  • A Tale Of Golden Keys: Melodischer und melancholischer Folk-Gitarren-Pop aus Nürnberg. Donnerstag, 20.9., 00.00 Uhr/Festivaltag Mittwoch, Prinzenbar; Freitag, 21.9., 23.50 Uhr, Moondoo.

  • Bad Nerves: Garagen-Rock aus England - punkig, energetisch, schweißtreibend. Mittwoch, 19.9., 22.20 Uhr, Molotow Club.

  • Goat Girl: Indie-Rock aus England mit politischen Texten - mal schräg, mal melodisch. Donnerstag, 20.9., 00.00 Uhr/Festivaltag Mittwoch, Häkken; Donnerstag, 20.9., 21.30 Uhr, Knust.

  • Ilgen-Nur: Indie-Rock-Hoffnung aus Hamburg. Lässige und melodische Gitarrenpop-Songs. Mittwoch, 19.9., 21.40 Uhr, Mojo Club; Freitag, 21.9., 21 Uhr, Moondoo.

  • Jaguwar: Noise-Dream-Pop und Shoegaze aus Berlin mit Wave-Einflüssen. Das Trio erzeugt eine dichte Atmosphäre. Mittwoch, 19.9., 15 Uhr Astra-Bühne "Zur geilen Knolle" (Spielbudenplatz); Mittwoch, 19.9., 23 Uhr, Nochtspeicher.

  • Okay Monday: Erfrischender und tanzbarer Indie-Rock und Gitarren-Power-Pop aus Frankreich. Mittwoch, 19.9., 21 Uhr, Molotow Karatekeller.

  • The Ninth Wave: Dark-Wave und Indie-Rock aus Schottland. Düster, atmosphärisch und mitreißend. Mittwoch, 19.9., 21.35 Uhr Molotow Backyard; Freitag, 21.9., 21.15 Uhr, Molotow Club.

Alle Informationen zum Reeperbahn Festival

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Die Tipps für Donnerstag, 20. September:

  • Linn Koch-Emmery: Schwedische Singer-Songwriterin, die lässigen und melodischen Gitarren- und Indie-Pop spielt. Donnerstag, 20.9., 22.30 Uhr, Pooca Bar.

  • Love X Stereo: Indie-Rock und Gitarrenpop mit Elektro-Einflüssen - eine spannende Band aus Korea. Donnerstag, 20.9., 14.40 Uhr, Spielbude; Samstag, 22.9., 13.35 Uhr, Spielbude.

  • Passenger: Britischer Singer-Songwriter, der mit seinen gefühlvollen Songs wie "Let Her Go" schon den internationalen Durchbruch geschafft hat. Donnerstag, 20.9., 17 Uhr N-JOY Reeperbus; 23 Uhr, Docks.

  • Soccer Mommy: Ruhiger, melancholischer und atmosphärischer Lo-Fi-Indie-Gitarren-Pop von der Singer-Songwriterin Sophie Allison aus Nashville (USA). Donnerstag, 20.9., 22.30 Uhr, Nochtspeicher.

  • The Magic Gang: Gitarren-Indie-Pop von der britischen Insel, der an Bands wie Weezer, Pavement oder Blur erinnert. Freitag, 21.9., 00.10 Uhr/Festivaltag Donnerstag, Molotow Club.

Festival-Highlights: Alte Bekannte und Newcomer

Die Tipps für Freitag, 21. September:

  • Geowulf: Entspannter und verträumter Indie-Pop aus Australien, der eine sonnige und fröhliche Stimmung erzeugt. Freitag, 21.9., 13.30 Uhr, Molotow Club.

  • Get Well Soon: Komplexer, düsterer und melancholischer Indie-Pop aus Deutschland, der auch international erfolgreich ist. Freitag, 21.9., 22.40 Uhr, St. Michaelis Kirche.

  • Konni Kass: Singer-Songwriterin von den Färöer Inseln mit einer beeindruckenden Stimme, die Indie-Pop mit Jazz und Elektro mischt. Samstag, 00.00 Uhr/Festivaltag Freitag, Kaiserkeller.

  • NEØV: Melodischer und verträumter Indie-Gitarren-Pop aus Finnland. Ihr Song "Laketown" hat Ohrwurm-Qualität. Freitag, 21.9., 13.15 Uhr, Bahnhof Pauli; 16.30 Uhr, Molotow Sky Bar; 19.30 Uhr, N-JOY-Reeperbus.

  • Okkervil River: Die US-Folk-Rock-Indie-Band ist schon über 20 Jahre im Geschäft und hat auf ihren elf Alben schon viele Stilrichtungen ausprobiert. Freitag, 21.9., 19.40 Uhr, St. Michaelis Kirche.

  • Parcels: Entspannter Indie-Surf-Pop gemixt mit Funk, Soul, 70s-Disco - mehr Retro geht kaum. Besonders live eine Gute-Laune-Garantie. Freitag, 21.9., 23.20 Uhr, Große Freiheit 36.

  • Sam Fender: Emotionaler und eingängiger Indie-Pop-Rock aus England. Freitag, 21.9., 21.05 Uhr, Knust.

  • The Courettes: Das dänisch-brasilianische Duo verbreitet Retro-Feeling pur mit ihrem Sixties-Beat, Rock’n’Roll und Garagen-Rock. Freitag, 21.9., 22.30 Uhr, Nochtwache.

  • Tom Allan & The Strangest: Mitreißender, melodischer und treibender Indie-Pop und Gitarrenrock aus England. Freitag, 21.9., 13.55 Uhr, Bahnhof Pauli (Klubhaus).

  • Two Year Vacation: Fröhlicher Indie-Pop mit einer Prise Funk und Reggae aus Schweden. Freitag, 21.9., 14.35 Uhr, Bahnhof Pauli.

  • Wargirl: Retro Funk-Rock mit Soul-und R’n‘B-Einflüssen aus den USA. Klingt roh und mitreißend. Freitag, 21.9, 15.55 Uhr, Bahnhof Pauli (Klubhaus); Sonnabend, 22.9., 14.45 Uhr, Spielbude.

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Die Tipps für Sonnabend, 22. September:

  • Anna Leone: Singer-Songwriterin aus Schweden mit beeindruckender Stimme, die verträumte und melancholische Pop-Songs schreibt. Sonnabend, 22.9., 21.50 Uhr, St. Pauli Kirche.

  • Asylums: Energetischer und druckvoller Indie-Alternative-Rock aus England. Sonnabend, 22.9., 15 Uhr, Astra-Bühne "Zur geilen Knolle"; 20.10 Uhr, Kaiserkeller.

  • Bear's Den: Gefühlvoller und melancholischer Indie-Folk-Rock. Die britische Band wird ihre Songs beim Festival neu arrangieren. Sonntag, 23.9., 00.00 Uhr/Festivaltag Sonnabend, Elbphilharmonie.

  • D/troit: Cooler und vor allem live mitreißender Soul, R'n'B und Motown-Sound aus Dänemark. Sonnabend, 22.9., 20 Uhr, Indra.

  • Darwin Deez: Lässiger und tanzbarer Gitarren-Pop. Mit "Radar Detector" gelang dem US-Songwriter ein Indie-Hit. Sonnabend, 22.9., 23.10 Uhr, Gruenspan.

  • Fil Bo Riva: Der Singer-Songwriter aus Italien, der in Berlin lebt, spielt Indie-Folk und überzeugt mit seiner Reibeisenstimme. Sonnabend, 22.9., 20 Uhr, St. Michaelis Kirche.

  • Keele: Energiegeladener Alternative-Indie-Rock aus Hamburg mit deutschen Texten. Sonnabend, 22.9., 15 Uhr ÜberQuell (Eatery Session); 20.40 Uhr, Uebel & Gefährlich.

  • Metronomy: Die britische Band schaffte mit dem Hit "The Look" den internationalen Durchbruch. Ihr Elektro-Pop ist eingängig und tanzbar. Sonnabend, 22.9., 23 Uhr, Große Freiheit 36.

  • Pale Honey: Die schwedische Band spielt Indie-Rock, der treibend aber auch melancholisch-verträumt sein kann. Sonnabend, 22.9., 21.50 Uhr, Grüner Jäger.

  • Part-Time Friends: Entspannter, melodischer und verträumter Indie-Elektro-Pop aus Frankreich. Der Song "Streets and Stories" macht sofort gute Laune. Sonnabend, 22.9., 15.45 Uhr Festival Village / Fritz-Bühne; 23.15 Uhr, Molotow Sky Bar.

  • The Slow Readers Club: Düsterer und atmosphärisch dichter Indie-Wave-Rock und Sythie-Pop aus Manchester. Sonnabend, 22.9., 19.15 Uhr, Uebel & Gefährlich.

Einfach treiben lassen - und Plan B oder C überlegen

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Einlassgarantie für die Club-Konzerte. Deshalb ist es ratsam, sich immer auch einen Plan B oder C zu überlegen. Festival-Besucher sollten sich einfach von der Musik und der Stimmung inspirieren, überraschen und treiben lassen. Die vielen unbekannten Namen im Programm sollten nicht abschrecken, sondern zum Entdecken anregen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Blue | 19.09.2018 | 18:00 Uhr

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