Die Kunsthalle Bremen darf ein bedeutendes, in der NS-Zeit unter Zwang veräußertes Gemälde behalten. Das Museum habe sich mit der Erbin des Vorbesitzers des Bildes "Im Gras liegendes Mädchen" auf eine faire Ausgleichszahlung geeinigt, teilte die Kulturstiftung der Länder am Donnerstag in Berlin mit. Das Gemälde stammt von dem französischen Impressionisten Camille Pissarro (1830-1903). Der einstige Eigentümer, der niederländische Textilunternehmer Jaap van den Bergh, hatte das Werk 1942 über Zwischenhändler an den Bremer Kaufmann Hugo Oelze verkaufen müssen, um sein Leben als von den Nazis verfolgter Jude im Untergrund finanzieren zu können. Oelze vermachte das Bild 1967 der Kunsthalle. | Sendebezug: 03.04.2025 17:20 | NDR Kultur
Einen Eindruck in die künstlerische Welt von Friedensreich Hundertwasser bietet in den kommenden Monaten das Museumsquartier Osnabrück. Vom 6. April bis zum 31. August sind rund 80 Werke des im Jahr 2000 gestorbenen österreichischen Künstlers zu sehen, darunter Grafiken, Original-Poster, Architekturmodelle, Fotografien, Bücher und Filmmaterial. Die Auswahl unter der Überschrift "Paradiese kann man nur selber machen" solle das breite Panorama des Schaffens von Hundertwasser darstellen. Seine Werke sind geprägt von bunten Farben, geschwungene Linien und märchenhafter Architektur. | Sendebezug: 03.04.2025 16:45 | NDR Kultur
Die Welt unter den Füßen nimmt eine Sonderausstellung im Varusschlacht-Museum in Kalkriese unter die Lupe. Kinder können alles über den Boden erfahren, Geheimnisse selbst entdecken, sich ausprobieren und experimentieren, teilte das Museum mit. Auch ein vor wenigen Jahren in Kalkriese gefundener Schienenpanzer eines römischen Legionärs wird wieder zu sehen sein. Die Sonderausstellung unter dem Namen "Bodenschätze - Geschichten aus dem Untergrund" zeige den Boden als Existenzgrundlage, als Lebensraum, als Medizin, aber auch - in der Archäologie - als das "weltweit größte Archiv menschlicher Kulturgeschichte", hieß es. | Sendebezug: 03.04.2025 14:20 | NDR Kultur