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Betroffene und Experten zum Unglück von Eschede

Überlebende und Hinterbliebene, Zeugen und Helfer, Polizei und Sonderkommission, Staatsanwaltschaft und Rechtsanwälte, Eisenbahnrechtler, Prozessbeobachter und Gutachter - sie alle sind mit der Katastrophe des ICE-Unglücks von Eschede konfrontiert worden. Wie sie mit dem Erlebten umgehen und wie sie die Ereignisse rückblickend beurteilen, erläutern Beteiligte in ganz persönlichen Stellungnahmen.

Harald Korb
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"Ich dachte, dass sich jemand vor den Zug geworfen hat"

Der Mathematiklehrer Harald Korb war auf dem Weg in den Urlaub, als der Zug ins Schlingern kam. Er erinnert sich an das Unglück, das ganz plötzlich geschah. 1 Min

Oberst Hans-Heinrich Heidmann
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"Ein sehr tiefes Erlebnis für mich"

Der stellvertretende Kommandeur Hans-Heinrich Heidmann koordinierte den Einsatz von Bundeswehrsoldaten und Rettungshubschrauben. Er beschreibt seine Eindrücke am Unfallort. 2 Min

Dr. Jutta Helmerichs
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"Man kann eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostizieren"

Für die Helfer kann ein Einsatz unter Extrembedingungen Folgen haben. Dr. Jutta Helmerichs kam zwei Tage nach dem Unglück nach Eschede und leitete die Einsatz-Nachsorge. 2 Min

Normen Handkamer
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"Erst mal guckt man und macht dicke Backen"

Der Zivildienstleistende Normen Handkamer vom DRK in Eschede war einer der ersten Helfer vor Ort. Er musste sich zuerst einen Überblick über die Situation an der Unfallstelle verschaffen. 1 Min

Pastor Wulf Lothar Köppe
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"Die Toten, auf die ich traf, habe ich gesegnet"

Pastor Wulf Lothar Köppe fuhr zur Unfallstelle, um den Verletzten beizustehen. Die tödlich Verunglückten segnete er und gab ihnen so ihre Würde zurück. 2 Min

Erich Philipp
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"Kommerzielle Gründe könnten eine Rolle gespielt haben"

Der leitende Kriminaldirektor Erich Philipp führte die Ermittlung der Sonderkommission bis zur Pensionierung. Über die Ergebnisse spricht er im Interview. 2 Min

Heinrich Loewen
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"Die Bahn kann nicht ein Menschenleben mit 30.000 Mark abtun"

Heinrich Löwen verlor bei dem Unglück seine Frau Christel und seine Tochter Astrid. Er beklagt das Verhalten der Bahn gegenüber den Hinterbliebenen. 1 Min

Christian Landau
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"Und da habe ich gedacht, das gibt es ja gar nicht"

Der Kranführer Christian Landau musste an der chaotischen Unfallstelle die ineinander gekeilten Zugteile beiseite räumen. Als er die Unglücksstelle sah, war er fassungslos. 1 Min

Heinrich Dresselhaus
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"Es war abzusehen, dass zeitnah ein Urteil nicht zu erreichen war"

Staatsanwalt Heinrich Dresselhaus verfasste eine detaillierte Anklageschrift, die sich auf die Ermittlungen der Sonderkommission stützte. 2 Min

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